Können eltern mich zu etwas zwingen das ich nicht möchte?

5 Antworten

Viel öfter liest man, dass Kinder auf die Schule gezwungen werden, obwohl sie eigentlich lieber etwas Praktisches machen und Geld verdienen möchten.

In deinem Fall ist das wohl anders herum.

Grundsätzlich ist ein Mensch in dem Metier am besten, in dem er sich wohlfühlt. Wenn du also gern lernst und ein wenig ehrgeizig bist, dann bist du auf der Schule besser aufgehoben als in einer Arbeit, die dir vielleicht nicht gefällt.

Andererseits kann es ja sein, dass deine Eltern materielle Probleme haben und auf deinen Zuverdienst angewiesen sind. Im schlimmeren Fall aber halten sie eine gute schulische Bildung für unnötig, weil du ja eh "nur" ein Mädchen bist. Vorallem in sehr traditionell ausgerichteten Familien kommt das leider sehr häufig vor.

Eine Ausbildung ist an sich auch nichts Schlechtes, denn danach kann man immer noch weitermachen. Berufsoberschule, Meisterschule, Technikerschule oder was auch immer. Auch hier kommt man zu einer Mittleren Reife oder zu einem Fachabitur, wenn man das will.

Aber nur irgendwo jobben, um Geld herbeizuschaffen, ist ein Verbrechen an deiner Zukunft. Zumindest eine solide Ausbildung sollte es schon sein.

Können vielleicht schon, dürfen nicht. Im Notfall kannst du das sogar einklagen.

Du darfst lernen was du willst und deine Eltern haben dich zu unterstützen.

Wende dich an deinen Vertrauenslehrer.

Solange du Minderjährig bist dürfen die dir vorschreiben was du machen musst.

Wenn du volljährig bist darfst du aber jederzeit dein Leben selber in die Hand nehmen und machen wozu du Lust hast und was du dir leisten kannst.

Solange du Minderjährig bist dürfen die dir vorschreiben was du machen musst.

Nö.

@beangato

Aufenthaltsbestimmungsrecht?

Wenn die Eltern vorschreiben das der Sohn / die Tocher sich tagsüber in Firma X aufhalten muss kann niemand etwas dagegen sagen.

@beangato

Doch. Durfte ich am eigenen leib erfahren.

@Silvia778

@Silvia...

Du hättest Dir das nicht gefallen lassen müssen.

@beangato

Wie hätte ich mich wheren sollen?

@JollySwgm

@Jolly,

das ist - gelinde gesagt - Blödsinn.

Das Aufenthaltsbestimmungsrecht hat damit gar nichts zu. tun. Bei dem geht es um den Wohnort - nicht um einen bestimmtem Rausm.

@Silvia778

Du hättest zum Jugendamt gehen können.

@beangato

Wenn ma in dieser tollen gesellschaft eine psychiche krankheit (bin bis heute der meinung der wollte sich nur wichtigtun und hat gelogen weil der mich nicht Leiden konnte) diagnostiziert kriegt, hilft auch der gang Zum jugendamt nicht mehr

wenn der Fragesteller es finanzieren kann?

@MamaKnopf

@MamaKnopf

Für die Finanzierung sind die Eltern zuständig. Dafür gibt u.a. dasKindergeld. Der Schüler könnte einen Nebenjob suchen.

Eltern haben ihren Kindern nicht vorzuschreiben, wie sie zukünftig zu leben haben.

Nein. Schlicht und ergreifend. Verstößt gegen unser Grundgesetz, welches einer Verfassung gleich gestellt ist.

Im Bedarfsfall wendest Du Dich an das Familiengericht. Bitte beachte diesbezüglich unbedingt meinen Rat:

Entweder Du schreibst die Situation in knappen Worten auf und bittest um Gewährung rechtlichen Beistands. Das machst Du dann schriftlich. Bitte beachte hier: Adresse und Absender müssen zwingend den Brief beginnen. Dann folgen drei Zeilen Abstand

Ort, Datum

folgt dann, dann drei Zeilen Abstand

Betreff

drei Zeilen Abstand

Sehr geehrtes Gericht,

leider sehe ich mich gezwungen mich an Sie zu wenden um mich gegen meine Eltern bezüglich meiner Berufswahl - hier zunächst als Grundlage den Schulweg - durchsetzen zu können.

Dazu bitte ich um Gewährung rechtlichen Beistandes.

Selbstverständlich war ich im Vorfeld beim Jugendamt mit folgendem Ergebnis:

Am Schluss Deiner Ausführungen zwei Zeilen Abstand

Mit freundlichen Grüßen

drei Zeilen Abstand

Datum, Unterschrift

Direkt unter der Unterschrift druckst Du noch mal Deinen Namen

------------------------------------

Wie Du liest wendest Du Dich zuerst an das Jugendamt. Und um da nicht unvorbereitet aufzuschlagen besprichst Du Dich zuerst hier

https://www.nummergegenkummer.de/kinder-und-jugendtelefon.html

Bevor man mit der Keule ausholt, sollte man immer erst überlegen, wen man schlagen will und wozu man schlage will.

Deinen juristischen Rat in Ehren! Aber aus einem zweizeiligen Statement lese ich noch nichts heraus, was eine Klage beim Familiengericht rechtfertigen würde. Die Situation müsste dann zumindest doch in etwas mehr als knappen Worten dargestellt werden.

Wenn der Fragesteller die Keule rausholt, werden das die Eltern auch tun... Mithilfe im Haushalt bis zu 1h täglich durchsetzen z.B., wenn der Fragesteller erwachsen ist, sogar noch mehr. Von blöden Sprüchen, wie „rennst gleich wieder zu den Ämtern?“, bis hin zu „wer die Familie so hintergeht, der ...“. Was ist, wenn die Eltern dann gleiches mit gleichem vergelten und dann den Fragesteller ab 18 wegen jedem Furz auch anzeigen?

Warum die Eltern das nicht wollen, dass eine höhere Schule besucht wird, schreibt der Fragesteller nichts (warum wohl?). Wenn es sich die Eltern nicht leisten können, dass die noch die nächsten 8 Jahre unterstützten sollen, ist eine andere Vorgehensweise nötig als „deine Leistungen waren bisher nicht so berauschend“ oder „du weißt nur noch nicht, was du werden willst und versuchst Zeit zu schinden“.

Kommt darauf an wie alt du bist, ob du bei deinen Eltern wohnst und du ihnen auf der Tasche liegst. Machst du eine Ausbildung, gehst du noch zur schule...? Fragen über Fragen....

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