Knöllchen trotz gültigem Parkschein?

4 Antworten

Sie wird, rein formell, mit einem Wiederspruch keinen Erfolg haben.

Auf den Parkscheinen die ich so kenne steht zu lesen das der Parkschein deutlich sichtbar zu hinterlegen ist. Meistens steht da auch noch von außen deutlich sichtbar.

Dafür daß das geschieht ist alleine der Absteller des Fahrzeugs zuständig. Er muß also, bevor er weggeht, sich selbst davon überzeugen das dies der Fall ist und gegebenenfalls nachkorrigieren.

Ja, das ist mir bewusst. Das hat meine Mutter ja auch getan. Der Parkschein ist aber wohl während ihrer Abwesenheit auf dem Amaturenbrett nach unten gerutscht. Er war auch noch sichtbar, aber halt eben nicht auf den ersten Blick. Ich gehe davon aus, dass die Politesse nicht unbedingt genau geguckt hat. Ich halte dieses Knöllchen daher nicht unbedingt für rechtmäßig. Die Beweislast besteht doch immerhin auf beiden Seiten und nicht nur auf der des Fahrzeughalters oder irre ich mich da? Der Nachweis, dass sie einen Parkschein hatte, ist ja durch den vorhandenen Parkschein + Uhrzeit erbracht.

@RebeccaB95

Ich halte es für sehr unwahrscheinlioch das der Zettel in einem verschlossenen Auto ein paar Minuten später verrutscht. Erfahrungsgemäß passiert sowas beim verschließen der Tür durch den dann entstehenden Luftzug. Aber selbst wenn es so sein sollte bleibt es immer noch Pflicht des Parkenden dafür zu sorgen das der Zettel lesbar ist.

Gehen wir mal davon aus das es wegen dieser Sache einen Gerichtsprozess gibt, was man durchaus erreichen kann wenn man es so will. Dann liegt die Beweislast natürlich eindeutig bei der anklagenden Stelle. Dabei ist Deine Mutter als Beschuldigte natürlich daran interessiert heil aus der Nummer herauszukommen. Zudem hat sie das Recht die Sache abzustreiten. Die Politesse hingegen ist Zeugin, sie hat persönlich keinen Vorteil aus ihrer Aussage. Wemm wird der Richter wohl mehr Glauben schenken? Zumal er die Geschichte mit dem nachträglich verrutschten Zettel auch nicht glauben wird und als Schutzbehauptung deklarieren wird. Genau genommen braucht er sich damit auch nicht zu beschäftigen, wie ich oben bereits erklärt habe.

Abschließend noch etwas was die ganze Sache abkürzen kann. Politessen werden zwar allgemein für etwas einfach strukturiert gehalten, das stimmt aber in der Regel so nicht. Ich halte es durchaus für wahrscheinlich daß sie ein Foto von der ganzen Angelegenheit hat.

Ich würde Widerspruch einlegen und den Parkschein dazu legen, evtl. als Ablichtung, dazu schreiben, daß er an der Autoscheibe angebracht war. Ein Versuch ist es wert, schriftlich besser als ein Anruf bei der entsprechenden Stelle.

sie kann in Widerspruch gehen, dann geht es vor Gericht und wenn sie einen Richter bekommt dem es mal ähnlich ergangen ist dann muß sie nicht zahlen.

Wenn ein Parkschein vorhanden ist, dann stehen die Chancen gut auf einen Wiederspruch. Ansonsten könnte ja jede Politesse behaupten: ,,Ja den hab ich aber nicht gesehen,,.

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