kleinunternehmer rechnung

5 Antworten

Wie abgerechnet wird ist Vereinbarungssache zwischen deinem Auftraggeber und dir. Im Geschäftsleben, also zwischen Unternehmern werden normalerweise Geschäfte "netto", sprich ohne USt verhandelt, da letztlich die USt ein durchlaufender Posten ist und nur vom Endverbraucher getragen wird. Deine Rechnung, bzw. die Gutschrift deines Auftraggebers erfolgt auf jeden Fall ohne Umsatzsteuer. Wichtig ist auf dem Formular die Angabe des §19 Umsatzsteuergesetz auf deiner Rechnung/der Gutschrift des Auftraggebers.

Das ist natürlich Verhandlungssache, aber nach meinem Gefühl würde ich deine Provision auf Netto-Betrag berechnen, denn die Mehrwertsteuer muss der andere Makler ja ans Finanzamt abführen, davon hat er ja nichts.

Nur so macht es Sinn. Es muss aber entsprechend (als Nettopreis) und eindeutig zwischen den beiden Maklern vereinbart sein.

Dann macht es auch nichts, wenn der Frager irgendwann doch (freiwillig oder wegen Pberschreitung der 17.500 €) zum Unternehmer wird, und er dann die MwSt aufschlagen muss.

Wichtig ist, dass Du eine Steuernummer hast, davor darfst Du überhaupt keine Rechnung stellen!

Das Finanzamt solltest Du immer über Deine Einkünfte unterrichten, es bekommt sie ohnehin heraus.

Bevor Du Geschäfte abschließt, solltest Du Dir unbedingt einen halben Tag mit Deinem Sachbearbeiter beim Finanzamt im persönlichen Gespräch gönnen.

Den Sachbearbeiter im FA möchte ich sehen, der sich einen halben Tag Zeit für ein Beratungsgespräch nehmen kann. Mal ganz davon abgesehen, dass im FA keine Steuerberatung stattfindet. Für solche Gespräche gibt es Steuerberater.

Wie unten schon geschrieben müsste die Höhe Deiner Provision und die Bemessungsgrundlage in Deinem Vertrag stehen. Sinn macht allerdings nur die netto Courtage als Bezugsgröße, da der Makler die einbehaltene MWst vollständig an das Finanzamt abführt, so dass ihm selbst nur die netto Courtage als Einnahme verbleibt. Würdest Du den Gesamtbetrag Courtage + MWst als Grundlage heranziehen, dann wäre das im Grunde eine anteilige Provison an seiner Steuerschuld :-), die seinen Gewinn weiter schmälert. Ich glaube nicht, dass das in seinem Interesse liegt ;-)

wovon sich deine courtage bemisst, steht in deinem vertrag.....

Wie bei Immobilienkauf doppelte Maklerprovision vermeiden?

Hallo, ich habe Ende letzten Jahres eine Wohnung angeschaut, die mir recht gut gefallen hat. Das ganz lief damals über eine Maklerin (als Courtage war 3,57% angegeben).

Da die anzeige nach wenigen Tagen verschwand und ich ein anderes Objekt bevorzugt hatte, bin ich dem aber nicht weiter nachgegangen. Leider hat sich das andere Objekt zerschlagen und ich habe mich schon sehr geärgert.

Gestern tauchte die Wohnung allerdings wieder auf Immoscout auf - bei einem anderen Makler (mit den hier gängigen 6% Provision), allerdings etwas günstiger.

Als ich mit diesem Makler gesprochen habe, teilte er mir mit, dass der Inhaber sich mit dem alten Makler verworfen habe, es mir aber passieren könnte, dass ich im Falle eines Kaufes, doppelte Provision an beide Makler bezahlen müsse.

Dass die Gefahr besteht, weiß ich. Für mich ist jetzt allerdings die Frage: Wie kann ich das vermeiden? Mit dem neuen hatte ich nur ein Telefongespräch, keine Besichtigung. Ab wann zählt ein Makler als beauftragt

Meine Idee, wäre es, mich jetzt an den alten Makler zu wenden und/oder die Kontaktdaten des Besitzers rauszufinden. Das der das für mich macht (dem ist es vermutlich egal, welcher Makler, die Kohle kassiert).

Oder habe ich den neuen Makler quasi mit der Anfrage auf Immoscout schon beauftragt und kann das ganze haken? Wenn auch nur das Risiko bestände doppelte Provision zu bezahlen, würde ich das für mich abhaken.

Was mich allerdings stutzig macht ist, dass der neue Makler auf einmal eine Unterschrift von mir möchte, dass ich auf mein Widerufsrecht verzichte.

Bin für jeden Tipp dankbar Gruß, Dave

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