Kleinstreparaturen ; Briefkastenschloß

3 Antworten

Sie haben ein Recht auf eine Briefkasten; der ist da. Sonderwünsche hinsichtlich dessen Abschließbarkeit unter Ausgrenzung möglicher anderer Schlüssel auf dieser Erde, die zufällig auch auf Ihr Schloß passen, können Sie indessen nicht erwarten. Das Ihr Schlüssel zufällig Briefkastengeneralschlüsselcharakter hat, bedeutet nicht, das dies auch für die übrigen Briefkastenschlüssel Dritter gilt. Im Weiteren schützt Ihre Briefe bekanntlich das Postgeheimnis! Es ist Ihnen aber unbenommen, sich im Baumarkt für ein paar Euro selber so ein "Schlößchen" zu kaufen und dies auszutauschen. Das alte Schloß nebst Schlüssel müssen Sie aber gut verwahren, weil diese Dinge Eigentum des Vermieters bleiben. Beim Auszug bauen Sie dann wieder das nicht sichere Schloß wieder ein.

Für 15 Euro bietet Ihnen der Vermieter bekanntlich die etwas einfachere Lösung an, wenn da nur nicht wieder irgendwer auf dieser Erde zufällig einen passenden Schlüssel oder sogar nur eine kräftigen Schraubenzieher besitzt!?!

Ihr Recht auf eigene Post nimmt Ihnen niemand!

Da würde ich doch gar nicht lang rum machen. Bis die Hausverwaltung in die Gänge kommt, hätte ich längst ein eigenes Schloss gekauft und eingesetzt. Dann bin ich wenigstens auf der sicheren Seite.

Das ist mit Sicherheit keine Kleinreparatur, die unter die 75€ Klausel fällt. Brief an die HV > neues schloss bis 15.4.14 oder Ersatzvornahme und Abzug von der Mietzahlung .

Ups - auf welcher Rechtsgrundlage?!?

@schelm1

Der Vermieter übergibt Schlüssel zur Wohnung und zum Briefkasten, die nur zum Gebrauch des Mieters bestimmt sind. Generalschlüssel für andere Schlösser als eigenen sind wohl nicht vom Mietvertrag gedeckt.

@Gerhart

Außer dem Mieter benutzt doch niemand seine Schlüssel, bis auf ihn, der übrigens mißbräuchlich fremde Briefkastenschlösser manipuliert!?!

@schelm1

Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Wer ist für das Rausstellen/Bereitstellen der Müllcontainer verantwortlich? (Kosten?)

In unserem Miethaus kriselts schon seit einiger Zeit, weil es bis jetzt keinen Verantwortlichen für das Rausstellen der Restmüllcontainer (vom Hof auf die Straße) zu den jeweiligen Abfuhrterminen gab. Bis jetzt hat das anscheinend jedes Mal eine Mieterin gemacht - keine Ahnung warum, es hat sie keiner dazu beauftragt oder so. Auf jeden Fall haben wir das jetzt erst mitgekriegt nachdem sie sich bei uns beschwert hat, dass wir das alle auch machen müssen. Nach einem Anruf bei der Hausverwaltung wurde uns versichert, dass sich ab jetzt jemand darum kümmert.

Heute ist dann ein Brief von denen gekommen, im Anhang eine Aufstellung der Monate, wer in welchen für das Rausstellen der Mülltonnen verantwortlich ist. Weiter im Brief: "..Sollte dies nicht funktionieren, sehen wir uns leider gezwungen, eine Person kostenpflichtig mit der Betreuung der Müllcontainer zu beauftragen. Da dies aber sehr hohe Kosten verursachen würde, gehen wir davon aus, dass alle Mietparteien mit einer Liste einverstanden sind. .."

Wir und unsere Gegenübernachbarn können uns das aber nicht wirklich vorstellen, da wir berufstätig / nicht immer zu Hause sind / Kinder haben und somit keine Zeit für sowas haben, uns in der Früh vor der Arbeit nicht mit diesen Mülltonnen schmutzig machen können, etc..

Macht sowas nicht normalerweise der Hausmeister, ohne irgendwelche 'hohen Kosten' zu verursachen? Wenn wir das jetzt nicht machen, müssen wir dann wirklich monatlich mehr zahlen damit irgendjemand diese ~ 8 Tonnen rausbringt, was ja eigentlich nicht länger dauern kann als 15-20 Minuten? Im Mietvertrag ist auch nichts dergleichen festgehalten.

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