Klassenfahrt - 3. Klasse- das Kind will absolut nicht mitfahren -

5 Antworten

Die Mutter soll mitfahren. Weitere Aufsichtspersonen sind gerne gesehene Helfer, wenn sie es verstehen, nicht allzu störend einzugreifen. Dann kann die Mutter Vertrauen zum Lehrer gewinnen, denn sie sieht, wie er seinen Job macht Das Misstrauen der Mutter hat sich offenbar schon auf das Kind übertragen, so dass es lieber auf das Abenteuer, mit vielen Gleichaltrigen zu verreisen, verzichtet als Mutters Urteil in Frage zu stellen. Dies mütterliche (Fehl-)Urteil kann das Kind während der Fahrt überprüfen und ablegen. Nach der Fahrt, werden Kinder und Lehrer viele gemeinsame Erinnerungen haben, der Streit wird sehr viel weniger sein und alle Kinder, die nicht von Mama begleitet wurden, werden ein Stück erwachsener geworden zu sein.

Also ich habe bestimmt 10 Jugendherbergsfahrten mitgemacht, - eine supertolle Tolle. Aber auch da waren Kinder die es nicht geniessen konnten. Und Begleiter, Lehrer oder Betreuer, die nicht das wahre waren

@charly2103

Dann muss das Kind halt zu Hause bleiben, die überbehütende Mama lügt dem Lehrer, dem sie nicht vertraut, vor, dass der Kleine blass und kränklich ist (wer ist hier nicht vertrauenswürdig?) . Bei der nächsten Gelegenheit will das Kind nicht in den Schwimmunterricht und lernt nicht, sich Dingen zu stellen, die anfänglich schwierig zu sein scheinen.

Ich bin grundsätzlich immer dafür, das Kind mitfahren zu lassen. Ich habe es unter ähnlichen Umständen bei meinem Sohn auch durchgesetzt, wir haben ein Handy für Notfälle im Gepäck versteckt und vereinbart, dass er nicht aus lauter Langeweile anruft. Das hat auch gut geklappt. Aber ich hatte ehrlich gesagt ganz schön Bauchweh dabei und war heilfroh, als er endlich wieder zu Hause war.

Ich würde an deiner Stelle das Kind, vorausgesetzt, du kannst dich überhaupt nicht mit dem Gedanken anfreunden, am Tag der Klassenfahrt krankmelden.

Aber vielleicht hast du noch die Gelegenheit die Situation zu entspannen. Bei uns hat ein offenes Gespräch mit dem Schulleiter und ein Klassenwechsel kurz vor Ende der Grundschulzeit, aber leider nach der Klassenfahrt geholfen.

Ach sorry, ich sehe gerade, es geht nicht um dich....inhaltlich steht mein Posting trotzdem :)

@Drachenkind2013

Bauchschmerzen hat meine Bekannte auch, und wie. Leider sieht der Lehrer es nicht gerne wenn Handys mitgenommen werden, und wenn das rauskommt, steht das Kind blöd da. Ich mag den Lehrer auch nicht, auf ängstliche Kinder sollte man schon eingehen

@charly2103

Meiner durfte auch kein Handy mitnehmen, wir haben es ausgeschaltet und in einer Seitentasche im Koffer versteckt. Ich habe mit Engelszungen auf ihn eingeredet, dass er es nicht grundlos einschaltet. Wenn es während der Fahrt Probleme gegeben hätte und die Lehrerin hätte ihn beim Anrufen erwischt, wäre es mir egal gewesen. Ich stehe da für ihn ein und auch das wusste er, er brauchte deshalb keine Angst zu haben. Die Frau war echt der Teufel, ohne Handy hätte ich ihn niemals in seine Obhut gegeben.

Ach Mensch, ich kann das alles so gut nachempfinden. Ich hoffe, dass ihr die beste Lösung für das Kind findet.

@Drachenkind2013

@ Drachenkind2013 Du sprichst meiner Freundin aus der Seele. Das mit dem Handy will sie auch so machen, die Kleine ruft sowieso nur im Notfall an. Und wenn die Lehrer meckern sollten gäbe es auch keine Probleme, oder doch für die Lehrer.

Die Frage ist, ob die Eltern die "Teilnahme-Erklärung" oder Anmeldung schon unterschrieben haben:

  • Wenn ja, ist das Geld im "Krankheitsfall" (räusper) futsch. Es sei denn, es wurde eine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen. Viele Jugendherbergen erstatten aber einen Teilbetrag, wenn ein Kind krankheitsbedingt nicht teilnehmen konnte.

  • Wenn nein, dürfen die Eltern die "Teilnahme-Erklärung" nicht unterschreiben. Das Kind muss dann während der Zeit in die Parallelklasse, bzw. in eine andere Klasse der Schule, wenn es keine Parallelklasse gibt, um seiner Schulpflicht nachzukommen.

=> Kein Kind fährt ohne das schriftliche Einverständnis der Eltern auf KF.

LG

MCX

Hm, glaube bis jetzt war nur eine allgemeine Abfrage ob Interesse besteht

Geht es absolut nicht? Klassenfahrt ist echt gut für die Klassengemeinschaft. Ich würde empfehlen, es echt zu versuchen. Wenns total zum Scheitern verurteilt ist würd ich auch sagen Krankmeldung.

Sehe es auch als gute Sache, mit der OGS ist das Kind ohne Probleme mitgefahren. Leider ist die Klassengemeinschaft wohl nicht in Ordnung, und der Lehrer unterstützt dieses etwas schwache Kind nicht.

@charly2103

Aber vielleicht ist es grade dann dran, mit auf Klassenfahrt zu fahren. Dann lernen die anderen ihn mal in einem ganz anderen Setting als dem Klassenraum kennen. Ich kenn das Kind ja nicht, aber es wäre eine Möglichkeit, wenn es gut geht, kann der Knoten platzen und der Junge ist "drin".

hat er denn wenigstens einen oder zwei Freunde in der Klasse? Dann würde ich das Mitfahren auf jeden Fall empfehlen. Nicht mitfahren wäre höchstens ne Option, wenn er komplett außen vor steht und sich außerdem komplett verweigern würde.

Soll die Fahrt Geld kosten?

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