Klage einreichen

3 Antworten

Kann man auch ohne AnwaltErst einmal per einschreiben Rückschein + zusätzlich per Einwurfeinschreiben der Kündigung direkt widersprechen und die Arbeitskraft anbieten

Nicht das der sagt du wurdest nicht gekündigt sondern bis gegangen !!!Dann

1. Klage gegen die Kündigung (Belege beilegen)

2. Klage auf Zahlung von X Euro (Abrechnung oder Vertrag beilegen)

Dann gibt es einen Gütetermin an dem die Sach und Rechtslage erklärt wird. Hört man da genau zu sieht man bereits wer gewinnt.Man kann da einen Vergleich abschließen, also überlegen ob man gegen Geld den Vertrag saussen lässt. Man kann da auch sagen, das der Vergleich nur gelten soll wenn tatsächlich bezahlt wurde.

Wird es kompliziert einigt man sich dann eben nicht und geht zum Anwalt.

ABER wegen 500 Euro kostet der Anwalt mehr als man gewinnt. Und den Anwalt zahlt man selber..!!!

nein nein man braucht nicht unbedingt einen anwalt.vielleicht nur für eine beratung. Mein ex Arbeitgeber musste mir auch noch 2 monatslöhne in höhe von 3000 netto auszahlen was er niee getan hat. nach etliche emails, telefonate, schreiben, mahnungen , fristen keine anwort vom AG !!! ich dann zum Amtsgericht mir ein Beratungshilfeschein ausstellen lassen und damit zum anwalt. er hat mich beraten und all die verdienstbescheinigung , Arbeitsvertrag geprüft. Er Stellte noch fest, dass der AG in den Arbeitsvertrag stehen hat: ca. 2100 euro nach std. der anwalt meinte es sei nicht zulässig er dürfte so etwas nicht schreiben , er müsste schon die std. zahl rein schreiben!! also sprich 12,50 euro und nicht ca.2100euro nach std. er stellte auch fest das die Lohnabrechnungen nicht ordnungsgemäß abgerechnet wurden ! also nicht nach std. sondern pauschal. er dann die letzten 12 abbrechnungen ausgerechnet etc. dann hat er mein ex AG eine Frist von 14 tage zugeteilt in dem er mir dann für das vergangene jahr bzw die letzten 12 monate ca. 5400 euro brutoo zahlen muss !!! (wie gesagt die wurden falsch abgerechnet) und + meine 2 monatslöhne die überhaupt nicht ausgezahlt wurden. nach 14 Tage keine antwort vom AG, hat der herr liebe rechtsanwalt mir ein schreiben für die klage fertig gemacht! also ich wollte alleine klagen weil ich das Geld für den rechtsanwalt nicht hatte. ich könnte prozesskostenhilfe beantragen aber der liebe rechtsanwalt hat mir mut gegeben und gesagt das schaffst du alleine du brauchst mich nicht und brauchts nicht unnötig geld zu verschenken. (sprich anwaltskosten) ich werde dir so gut wie es geht helfen wie du dies alles schaffst. so weit so gut... er hatte mir ein schreiben für das arbeitsgericht fertig gemacht und alles erzählt was ich sagen soll etc. nach der klage dann der termin zu güteverhandlung. ich legte alles vor meine kündigung , meine lohnabrechnungne, und das schreiben vom RECHTSANWALT. jetzt komm ich mal zum punkt! ich habe recht erhalten. mein AG musste mir die zahlungen auszahlen! ich habe dann vom A.gericht eine zahlung von 180 euro gerichtskosten erhalten! ich war hinterher sooo happy. nur 180 euro... anwalt musste ich keinen cent zahlen weil er die kosten von der staatkasse ausgezahlt bekommt. (Beratungshilfeschein) ich hatte hinterher ÜBER 4000 euro mehr auf tasche und meinen anwalt schenkte ich blumen:-) den besten anwalt den ich kenn, er ist nicht soo geldgierich wie die meisten, sonst hätte er gesagt das schaffst du nicht alleine lass mich das mal alles machen etc.... und so war die geschichte

Unbedingt einen Anwalt einschalten - schon deshalb, weil es eben nicht nur um ein Monatsgehalt geht. Die Kündigung ist rechtswidrig, weil sie bisher wohl nur mündlich zugegangen ist, was unzulässig ist. Ausserdem sollest du unbedingt - möglichst unter Hinzuziehung unabhängiger Zeugen - wieder deine Arbeitskraft anbieten, indem du trotzdem zur Arbeit gehst - unter Hinweis auf die Rechtswidrigkeit der Kündigung. Sollte er deine Arbeitskraft ablehnen, kannst du wieder nach Hause gehen und deinen Lohnfortzahlungsanspruch per Anwalt gerichtlich geltend machen. Ich hoffe, die "Kündigung" war erst heute oder vor wenigen Tagen. Da der AG dir die Schlüssel abgenommen hat, kannst du später immer sagen, du hattest keine Möglichkeit, wieder deine Arbeit aufzunehmen und hast dich eben erst jetzt informiert. Viel Glück - aber das geht nur mit Anwalt!!!

Sollte doch eine schriftliche Kündigung vorliegen, ist eine Kündigungsschutzklage ohnehin nur binnen 3 Wochen möglich. Insoweit ist deine Schilderung widersprüchlich.

Warum sollte das nur mit Anwalt gehen? Wo ist denn da ein großes Problem? Es gibt ne Lohnforderung und ne unwirksame Kündigung. Ist doch kein schwerer Fall.


Arbeitskraft anbieten - insofern sich das Ganze momentan abspielt - ist ein guter Tipp.

@bitmap

Sowohl die Gerichte, als auch die Anwälte des Arbeitgebers nehmen den Arbeitnehmer nicht für voll, wenn er selbst nicht anwaltlich vertreten ist. Aus diesem Grund habe selbst ich als Jurist mich in existentiell wichtigen Prozessen ,mich anwaltlich vertreten lassen...

Was möchtest Du wissen?