Kirchensteuer für Partner nach Heirat? Wer kennt sich aus?

5 Antworten

Ihre Partnerin muss weiterhin Kirchensteuer bezahlen. Außer sie hat auf das ALG2 eine Aussetzung der Kirchensteuer beantragt. Dann zahlt die Kirchensteuer der Staat.

Auf Kapitalerträge, z.B. Zinsen ihrer Frau (Automatisch, per Steuerbescheid oder durch Abzug durch die Bank) entfallen aber auf jeden Fall (8-9% nach Region) und auf Grundbesitz 10%. Da hilft nur eine Ehevertrag, der ihnen alles zuspricht!

Haben sie ein Gemeinsames Konto, Grundbesitz wie z.B. Haus oder Wohnung oder Aktien entfallen auf jeden Fall damit ebenfalls Steuern an die Kirche.

Stirbt ihre Frau und erben die Kinder, kann die Kirche nachträglich die fällige Kirchensteuer vom Erbe der Kinder verlangen! Besser ist hier eine frühzeitige Schenkung!

Nein, es zahlt nur der, der eigenes Einkommen hat und in der Kirche ist...LG

ist nicht ganz richtig, meine mann ist katholisch und ich evangelisch, er ist der Verdiener und muss an beide Kirchensteuer zahlen

@lillifee07

...das ist ja auch in Ordnung! Weil er auch Mitglied einer Kirche ist, wird die Steuer unter den Kirchen aufgeteilt. Wenn ich aber kein eigenes Einkommen habe und der alleinige Verdiener konfessionslos ist, entfällt die Kirchensteuer. Notfalls einfach mal beim Finanzamt nachfragen...LG

@auchmama

das trifft so nur auf nicht-evangelische Mitgliedschaft zu. Die evangelische Kirche macht von ihrem Recht auf Kirchgeld gebrauch, aber u.U. nicht in jedem Bundesland

@Husband

...haben wohl Glück mit dem Wohnort...;-)))

Kirchensteuer müssen sie keine zahlen, weil Sie keine Kirchensteuerpflicht auf ihrer Lohnsteuerkarte eingetragen haben.

Kirchgeld (eine zusätzliche Geldquelle für die Kirchen) muss grundsätzlich auch nur jemand zahlen, der Mitglied einer entsprechenden Religionsgemeinschaft ist. Allerdings sind Sie gegenüber Ihrer Ehefrau unterhaltsverpflichtet. Zu dem Unterhalt der Ehefrau gehört auch das Kirchgeld ihrer Frau.

Man kann in einer glaubensverschiedenen Ehe die Zahlung des Kirchgeldes für den Ehepartner vermeiden, indem man keine Einkommenssteuererklärung macht. Nur im Rahmen dieser Steuererklärung kann das Finanzamt - für die Kirche - dieses Kirchgeld einziehen. Das ist eine kleine Lücke im Steuergesetz.

Bei dieser Gelegenheit sollte man mal darüber nachdenken, dass Kirchensteuer und Kirchgeld freiwillige "Steuern" sind. Jeder kann diese leicht vermeiden, denn die Mitgliedschaft in den entsprechenden Vereinen ist freiwillig und jederzeit beendbar.

Danke! Das nenne ich mal "fachkundig" :-) Da ich relativ weit zur Arbeit fahre werde ich wohl doch noch weiter meine Einkommensteuer machen müssen. Zudem werde ich zumindest zur Zeit dazu veranlagt. Ob sich meine derzeitige Freundin dazu überreden lässt aus der Kirche auszutreten wie ich es schon vor 20 Jahren gemacht habe glaube ich zur Zeit kaum... Aber spätistens wenn ich das erste mal "Kirchgeld" zahlen muß wird es ein Argument sein... Zumindest langfistig. Mit im Spiel sind noch 2 Kinder... die zur Zeit noch keiner Religion angehören..

So nach den Antworten hab ich mal was gegoogelt... Nach meinem derzeitigen Infostand gibt es dazu eine Kirchsteuer-Bemessungstabelle. Demnach geht beginnt die Kirchsteuer erst ab einem Jahres-Einkommen von 30.000€. Da bin z.Zeit gerade noch drunter.. ;-)

Ich habe einen vergleichbaren Fall. Du wirst zwar keine Kirchensteuer zahlen, aber bei der jährlichen Steuererklärung wird das Finanzamt ein sog. Kirchgeld an die ev. Kirche abführen und Dir belasten. Die Kirchen haben in einem Fall wie Deinem Anspruch auf das Kirchgeld, aber nur die ach so moderne evangelische Kirche nimmt dieses Recht in Anspruch! Das irchgeld wird nach Einkommen berechnet, so 50-1000 Euro. Bei Durchschnittseinkommen so ca. 150-200 Euro für das Jahr.

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