Kirchenaustritt unter 18?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ab "14" ist deine Religionszugehörigkeit allein deine Sache. - Deine Eltern dürfen auf diesem Gebiet nicht mehr mitbestimmen, obwohl sie dir auf anderen Lebensgebieten bis zum 18. Geburtstag noch alles mögliche verbieten oder befehlen dürfen.

Du musst ledigleich einen Ausweis und deine Taufbescheinigung mitnehmen, um den amtlichen Teil zu erledigen und ca. EUR 30,-- wegen der anfallenden Verwaltungsgebühren.

Danke !:)

Notfalls wendest Du Dich ans Jugendamt. Dann kriegst Du es in jedem Fall geregelt. Schon mal dran gedacht, was passiert, wenn Du das "hart auf hart" erledigst? Du zahlst keine Kirchensteuer, Du könntest also ohne persönliche Nachteile einfach warten, bis Du das mit 18 allein erledigen kannst, statt einen potentiellen Familienkrieg loszutreten. Deine Eltern haben bis zur Volljährigkeit das Aufenthaltsbestimmungsrecht. Das heißt, daß sie bestimmen dürfen, wo Du Dich aufzuhalten hast, wie der Name schon sagt. Das kann auch eine Kirche sein, selbst, wenn Dir das nicht gefallen sollte. ;-) Das Risiko, daß meine Eltern ihre Möglichkeiten in dieser Weise ausnützen, würde ich nicht eingehen wollen. Gruß, q.

Ja, du hast recht ist wirklich ein guter Gedanke. Danke ! :) Aber, da sie selber nicht wirklich in die Kirche gehen, gehe ich das Risiko lieber ein :)

Mit 14 kannst Du ohne Einverständnis Deiner Eltern aus der Kirche austreten. Zum Amt kannst Du alleine gehen.

Danke !:)

Das kannst Du ohne Deine Eltern machen.

Schau mal hier nach

www.kirchenaustritt.de

Danke für die Antwort, die Seite ist sehr hilfreich ! :)

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:)) :)) :))

@koch234

Ich habe noch niemanden kennengelernt, der den Kirchenaustritt wegen der paar Euro Steuern gemacht hätte.

@realsausi2

9 oder 10 % von der Lohnsteuer ist manchmal gar nicht so wenig ...

@Volens

Ja, sicher ist das ein guter Grund, auszutreten. Ich kenne halt nur niemanden, der es nicht primär aus innerer Überzeugung gemacht hätte.

Das ist sogar das beste Alter, um diesen Schritt zu vollziehen.

Später, wenn du eigenes Einkommen hast, musst du in den meisten Bundesländern eine Austrittsgebühr bezahlen. Im Schnitt um die 30,- Euro, kann aber auch bis 60,- Euro gehen.

Hast du noch kein eigenes Einkommen, kannst du einen Antrag auf Erlass oder Minderung der Gebühr stellen. Der muss nicht bewilligt werden, aber später darfst du den Antrag nicht mal mehr stellen.

Deshalb nimm den gleich formlos aber schriftlich mit Datum, Unterschrift und Adresse, mit aufs Amt. Manche dort wissen nicht mal, dass es die Möglichkeit gibt. Lass dich nicht abwimmeln, verlange auf einer Kopie eine Eingangsbestätigung und, falls dem nicht stattgegeben wird, eine ebenfalls schriftliche Ablehnung.

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