Kirchenaustritt - stattdessen SOS-Kinderdorf Adoption

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Du sprichst mir aus dem Herzen. Man kann auch glauben, ohne monatlich so viel Geld zu zahlen. Meine Meinung: Sie sollten in der Kirche zum Gottesdienst Eintritt verlangen, dann zahlen auch nur die, die es wirklich möchten. Und wer wurde denn schon "falsch" beerdigt? Ich kenne niemanden. Es gibt auch nichtkirchliche Bestatter, die ihre Sache genauso gut machen. Und kirchlich heiraten ist sowieso nicht soo wichtig. Allerdings weiß ich nciht, wie das ist, wenn einer ausgetreten ist und einer nicht, keine Ahnung. Wenn du das Geld nimmst und spendest, ist das eine gute Sache, die Kinderdörfer können das wirklich sehr, sehr gut gebrauchen. DH

Ein guter Freund von mir ist Pfarrer. Daher weiß ich ganz sicher, dass er sein Auto vom eigenen Geld kaufen muss.

Und eine Freundin arbeitet in einem dieser SOS-Kinderdörfer. Daher weiß ich, dass die Werbung da einiges schöner darstellt, als es in Wirklichkeit ist. Bei denen hätte ich zudem das Problem, dass ich gerne mal wissen würde, wie hoch deren Werbeetat ist. Der scheint mir nämlich nicht unerheblich zu sein, so oft wie man Anzeigen u.ä. sieht.

fordere einen Jahresbericht an.

ich bin vor etwa 2 monaten aus der kirche ausgetreten (lustigerweise am selben tag an dem der papst zurücktrat) und hatte das auch schon lange vor. die entscheidung war für mich die einzig logische und richtige. es stimmt, man kann dann nicht mehr kirchlich heiraten, was ich aber eh nie im leben vorhatte. ;) aber das mit dem beerdigen stimmt nicht so ganz, es gibt einige friedhöfe die nicht an die kirche gebunden sind und außerdem ja noch andere möglichkeiten der bestattung.

wenn du wie ich wenig von der kirche hältst, diese einrichtung nicht nutzt (dh nicht hingehst) und allgemein das ganze kritisch siehst, halte ich es für das einzig richtige, auszutreten. das war bei mir eine sache von 5 minuten und rechtfertigen musst du dich dafür auch nicht. deine idee, das geld zu spenden und eine patenschaft zu übernehmen, halte ich für sehr gut. :)

glaube kann einigen menschen wirklich helfen. die kirche selbst ist meiner meinung nach aber eine völig veraltete und heutzutage unnötige institution, die nicht mit der zeit geht und sich nicht dem gesellschaftlichen wandel anpasst.

Die katholische Kirche ist alt, aber gut. Immerhin bin ich da drin!

Also ich kann dir mit deinen zahlen leider auch nicht weiterhelfen, aber eine SOS Kinderdorf Partnerschaft fände ich eindeutig sinnvoller auch wenn du an Gott glaubst, du kannst dann auch beerdigt werden wenn ich mich grad nicht ganz stark irre

Beerdigen die Kinderdörfer?

Es gibt wirklich ganz hervorragende Bestatter, die nicht kirchlich sind . . . oft machen sie das sogar besser, als es ein Pfarrer kann. Das mit dem nicht-kirchlich-heiraten-können stimmt aber. Wenn dir das wichtig sein sollte, musst du den Austritt noch mal überdenken. Evangelisch heiraten könntest du aber dennoch, wenn der Partner / die Partnerin dieser Konfession angehören.

Du kannst das Geld auch gerne an http://www.kwa-moyo.de/ spenden. Da gehen 100 % an die Kinder / in das Projekt. Schau dir das doch einfach mal an.

Kann ich bei Lohnsteuerklasse 5 die Kirchensteuer modifizieren, wenn Partner nicht in der Kirche ist?

Hallo,

ich habe folgendes Problem bzw. Frage:

Mein Mann und ich werden lohnsteuerrechtlich gemeinsam veranschlagt. Er ist als Hauptverdiener in Lohnsteuerklasse 3, ich bin als Teilzeitkraft (60 %) in Lohnsteuerklasse 5 und habe dadurch bekanntlich sehr hohe Abzüge, was im Großen und Ganzen auch so O.K. ist. Einzig bei der Kirchensteuer läuft aus meiner Sicht alles nicht so gut. Und zwar bin ich in der Kirche, mein Mann jedoch nicht. Ich habe monatlich einen Abzug von über 80 Euro nur für Kirchensteuer, trotz meines Teilzeitgehalts. Da wir gemeinsam veranschlagt werden, bekommen wir später einen großen Anteil zurück. Von den von mir gezahlten ca. 900 Euro Steuern wurden nachträglich nur 380 Euro erhoben (wahrscheinlich liegt es daran, dass wir gesamt veranschlagt wurden und mein Mann ja nicht in der Kirche ist). Bei mir liegt das Problem, dass wir getrennte Konten haben und ich lieber jeden Monat mehr Geld zur Verfügung hätte, als dass wir Ewigkeiten später die Summe gemeinsam zurück bekommen (und das Geld teilen wir dann nicht auf). Gibt es irgendeine Möglichkeit, dass man beim Finanzamt oder bei der Gehaltsstelle oder wo auch immer beantragt, dass von Vornherein weniger Steuern abgezogen werden mit dem Hinweis, dass der Ehemann nicht in der Kirche ist und der Beitrag daher geringer ausfallen müsste? Es wäre ja nur eine Verlagerung, da ich das Geld eben nicht erst nach Steuer wiederhaben möchte sondern von Vornherein weniger bezahlen möchte. Ich möchte nicht aus der Kirche austreten. Der Betrag für die Kirche ist momentan sehr hoch und da ich mir momentan nicht mal die Musikschule für meinen Sohn leisten kann, die er gerne machen würde, wäre das wirklich wichtig, dass ich die monatliche Belastung reduziere. Viele Grüße, Ando

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