Kinderlärm- die Nachbarn beschweren sích und wir wissen nicht weiter.

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Man kann von Kindern in diesem Alter nicht erwarten, daß sie sich genauso leise bewegen, wie Erwachsene dies tun! Ich selber habe drei Jungs in fast demselben Alter. Der Älteste hat das Down-Syndrom! Meinem Ältesten (9 Jahre) zu sagen, daß er sich leise bewegen soll, klappt auch nicht immer! Nun sollen sich die älteren Herrschaften mal vor Augen führen, daß auch sie mal Kinder waren! Das wird nämlich sehr oft vergessen!!! Meiner Meinung nach ist die Abmahnung vom Vermieter auf Grund dessen, unwirksam! Die anderen Mietparteien haben sehr wohl gewusst, dass ihr Kinder habt! Also haben sie sich demzufolge auch in gewisser Weise anzupassen! Ansonsten hätten sie sich in einem Seniorenstift einmieten müssen, um Ruhe zu haben. Es ist mir immer wieder ein Rätsel, wie ältere Herrschaften auf die Barrikaden gehen, wenn es um angeblichen Kinderlärm geht! Ich denke, daß es da auch Urteile vom BGH gibt, auf die man sich berufen kann! Erst ab einem bestimmten Alter, kann man von seinen Kindern erwarten, daß sie sich den häuslichen Gegebenheiten und auch Ruhezeiten anpassen! Wenn abends ab einer gewissen Uhrzeit dann auch Ruhe ist, können deine "netten" und "kinderlieben" Nachbarn gar nichts machen! Lasst euch nicht vertreiben! Ihr seid definitiv im Recht! Ansonsten würde ich euch mal raten, einen Mediator aufzusuchen! Alle an einen runden Tisch und die Sache mit einem Kompromiss, der für beide Seiten o.k. ist, klären! Wenn das nicht mögl. ist, bleibt euch leider nur der Gang zum Anwalt, damit ihr für die Dauer, die ihr dort noch wohnen müsst, per Gerichtsurteil, eure Ruhe habt!

  1. Ich kann mir vorstellen, wie sehr euch das belastet :(, 2. Ich kann auch die anderen Mieter gut verstehen, 3. an der Situation bist weder du noch deine Kinder noch die anderen Mieter schuld, sondern die Bauweise des Hauses, 4. Kinder sind eben laut und trampeln und spielen, that's life!!!!! und sie dürfen es auch sein und sind deswegen nicht schlecht erzogen o.ä., 5. das Einzige, was mir einfallen würde, ist, den Kindern besonders dick und gut gepolsterte Hausschuhe zu kaufen, um den Trampellärm zu mildern. Ich wünsche dir gute Nerven! Auf Dauer ist aber Ausziehen wohl das Einzige, was Sinn macht.

Warum sollen denn immer Familien mit Kindern umziehen?? Die anderen Parteien, wenn ich das richtig verstanden habe, sind kinderlos oder da sind die Kinder schon aus dem Haus! Auch haben die das vorher gewusst, das Kinder im Haus sind!!! Und nicht zu vergessen, spielt der Arbeitsplatz des Vaters auch mit eine Rolle!!! Nach meinem Rechtsempfinden, ist es nur Recht und billlig, daß sich diese "Herschaften" eine neue Bleibe im Altenheim oder auf einem Berg als Eremit suchen!!!!!!!!!!!!! Damit a ruh is!!!!!!!!!!!!!!!!!

@Deckenpuster

Du brauchst doch nicht gleich zu schreien :D! Ich hab ja auch nicht gesagt, dass sie ausziehen muss/soll. Ich versteh nur genauso, dass es fürchterlich nerven kann, wenn man Zuhause ausruhen will und dann gehts ab von der Decke. Die "Herrschaften" können doch nicht vorher wissen, wie sich das anhören wird, vor allem wenn man Kinder nicht gewohnt ist.

Und wenn ich sie wäre würde es mich einfach genug nerven, ständig abgemahnt zu werden und schlechte Stimmung im Haus zu haben, dass ich mich ohne Ende darauf freuen würde, wenn ich endlich ausziehen kann/darf und zwar wohin, wo die Leute netter sind als dort. Umziehen ist doch keine Strafe, sondern kann ein wahrer Segen sein.

Also eigentlich dürfen Kinder am Tag laut sein. Eine große Familie ist nun mal lauter als 2 Senioren, das darf sie auch. Irgendwann kann man eben nicht mehr noch leiser sein, wie im Mietvertrag auch beschrieben haben Kinder Lebensäußerungen. Was heißt Abmahnung, wird da nur gebeten oder mit Kündigung gedroht? Man darf zu den Tageszeiten (8-22.00Uhr ?das kann man nachlesen) laut sein, da muss schon nachgewiesen werden dass es unüblich laut ist, dazu gehört Kinderlärm sicher nicht. Antwortet dem Vermieter und der Verwaltung, dass ihr stets gewillt seid euch an gesetzliche Ruhezeiten zu halten und weisst auf den genannten Passus zu Kindern hin. Sollte von Kündigung die Rede sein legt Widerspruch ein, das braucht ihr nicht hinnehmen. Es ist übel wie Kinderfeindlich viel sind. Die waren ja alle selber nie Kinder....Und wenn man es nicht allen recht machen kann sollte man es vllt nicht versuchen, es geht eben nicht immer Kinder sind Kinder und das ist gut so..Viel Glück und cool bleiben.

Für Lärmschutzmaßnahmen bist du nicht zuständig. Dein Vermieter kann sich überlegen, ob der evtl. eine Trittschalldämmung einbauen will - auf seine Kosten und auf eigene Veranlassung.

Ansonsten sind die Ruhezeiten einzuhalten und zu den übrigen Zeiten haben die anderen Mieter das hinzunehmen, soweit es sich um "normale" Geräusche handelt, die von Kindern nun mal üblicherweise verursacht werden. Etwas mehr Selbstbewusstsein in dieser Sache wäre also nicht falsch.

In vielen (oder sogar den meisten) Kindergärten ist das Rennen auf den Fluren und in den Gruppenräumen übrigens verboten. Aus Sicherheitsgründen ist das auch sinnvoll. Auspowern können sich die Kids auf dem Außengelände.

Dasselbe gilt eigentlich auch in der Wohnung. Das ist eine Regel, die gelernt werden will. Und soviel Vernunft, dem Kleinen das nicht vorzumachen, kann man von dem 5jährigen verlangen. Im KiGa klappt das ja auch. Und natürlich ist die Sache auch für dich nicht damit erledigt, sondern die Kids brauchen natürlich auch Gelegenheit, ihren Bewegungsdrang auszuleben.

Dass der Kleine das noch nicht drauf hat, ist absolut klar und da müssen die Nachbarn das eben aushalten.

So kann man immer nur reden, wenn man selber keine Kinder hat, oder nur ein Kind da ist! Bei 2 oder mehr Kindern ist auch dementsprechend Leben in der Bude! Daß Kinder miteinander spielen, und das auch mal lauter, ist genauso eine Tatsache, wie die, daß es nachts dunkel ist! Es ist ja nun nicht so, daß Lautstärke von den Eltern "vorgelebt" wird! Es ist nun einfach der natürliche Bewegungsdrang von Kindern! Aber mal ganz anders gefragt:"Was sollen die Kinder den an Unwettertagen machen? Auch nach draussen gehen und sich auspowern?" Und womöglich in der nächsten Zeit als Gast in der Klinik einchecken, mit einer schweren Lungenentzündung! Mal ganz im Ernst. Natürlich muss man den Kindern immer wieder sagen, wie sie sich zu verhalten haben! ABER.....es wird noch sicherlich einige Zeit brauchen, bevor sie das auch in die Tat umsetzen können! Und ein 5 respektive 3 jähriger Junge wird das noch nicht wirklich verstehen! In diesem Alter fehlt definitiv das Unrechtsbewusstsein! Auch haben sie "Ermahnungen" beim spielen schnell wieder vergessen! WIR WAREN ALLE MAL SO!

@Deckenpuster

Nö - so kann man auch reden, wenn man langjährige Erfahrung im Umgang mit Kindern dieses Alters hat.

Ich bin ein absoluter Fan von solchen Zwergen, aber es gibt Grenzen und es gibt Regeln. Und es ist ein durchaus wichtiger und sinnvoller Teil der Erziehung, solche Regeln zu vermitteln.

Es geht nicht darum, dressierte und angepasste JA-Sager zu erziehen. Aber ich lasse auch nicht gelten, dass Kinder ab 3 immer noch unfähig sein sollen, Regeln zu verstehen und (sich zu bemühen, diese) einzuhalten. Das das liebevoll und konfliktfrei umsetzbar ist, sieht man dort, wo der Umgang mit Kindern nicht aus dem Bauch heraus, sondern mit einem klaren Bewusstsein stattfindet.


Was den konkreten Fall hier angeht, ist das Problem aber ein ganz anderes. Der 3jährige verhält sich vollkommen normal.

Das Verhalten der Nachbarn ist allerdings unter aller Sau. Und der seelische Druck, der dadurch bei der Mutter aufgebaut wird - und sich auf die Kinder überträgt - ist in meinen Augen unerträglich.

Hier würde es eine Verwaltung brauchen, die den Druck nicht verstärkt, sondern den Nachbarn unmissverständlich klar macht, dass sie das hinzunehmen haben. Punkt.

Hallo, Ohne näher auf die Problematik einzugehen, darf ich auf ein Urteil verweisen, was ich heute in der Ausgabe 40 der "kostenlose Urteile" gelesen habe. Hier steht wörtlich: "Lärmbelästigungen durch Kinder sind hinzunehmen Gehen von der Nachbarwohnung gelegentlich Geräusche durch Kinder aus, so sind diese grundsätzlich hinzunehmen und berechtigten nicht zu einer Mietminderung". Dies hat das Amtsgericht Hannover entschieden. In dieser Richtung, gerade was spielende Kinder betrifft, gibt es schon einige Urteile. Sie sollten sich anwaltlichen Rat einholen und wenn Sie keine Rechtsschutz-Versicherung haben, dann holen Sie sich beim Amtsgericht einen so genannten "Beratungshilfeschein". Damit können Sie dann einen Anwalt Ihrer Wahl aufsuchen und sich umfassend beraten lassen. Viel Glück!

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