Kindergeld zahlen als Azubi?

9 Antworten

Sie stellt einen Kindergeldantrag nach der Geburt und bekommt dann mindestens 18 Jahre Kindergeld . Das beträgt derzeit 204 Euro und im nächsten Jahr dann wohl 219 Euro.

Was du meinst, ist der Unterhalt.

Wenn du nicht zahlen kannst, dann kann sie einen Unterhaltsvorschuss beantragen. Da du nicht leistungsfähig bist aufgrund der Ausbildung, springt also erstmal der Staat ein. Und wenn du dann nach der Ausbildung leistungsfähig bist, dann darfst du den Unterhalt für dein Kind zahlen. Und wenn das Kind unter 3 ist, dann bekommt auch die Kindsmutter (wenn du dann noch was übrig hast nach dem Kindesunterhalt) den Betreuungsunterhalt.

Sie allerdings kann neben dem Kindergeldantrag noch andere staatliche Hilfen in Anspruch nehmen wie Elterngeld, Unterhaltsvorschuss, Kostenübernahme der Erstausstattung, Leistungen nach SGB II etc.

Dazu sollte sie sich mal beraten lassen vom Jugendamt oder der Caritas.

Was du allerdings machen kannst und solltest: die geteilte Sorge beantragen bzw. diese von ihr beim Jugendamt erklären lassen. Das Umgangsrecht steht dir eh zu. Wäre aber dann ohne die geteilte Sorge wenig wert, wenn sie mit dem Kind einfach 1000 km weit weg zieht. Also liegt es auch an dir, ob du Vater sein möchtest oder nur Zahlvater.

https://familienportal.de/familienportal/lebenslagen/trennung/allein-und-getrennt-erziehende-eltern

Du meinst Unterhalt für dein Kind und ggf.Betreuungsunterhalt für die Kindsmutter, dass ist kein Kindergeld, dies bekommt die Mutter zusätzlich von der Familienkasse gezahlt.

Das Kindergeld wird bei minderjährigen Kindern hälftig auf den Unterhaltsanspruch nach der Düsseldorfer Tabelle angerechnet.

Deine EX - kann dann beim zuständigen Jugendamt Unterhaltsvorschuss fürs Kind beantragen, diesen musst du dann auch nicht zurückzahlen, wenn du belegen kannst das du anhand deines Einkommens nicht leistungsfähig bist.

Zunächst steht der Vater weiterhin in der Pflicht nach Paragraph 1601 BGB. Soweit es sich um eine Erstausbildung handelt, kann der Vater dies so einwenden, dass zu geringes Einkommen aufgrund der Erstausbildung besteht, somit besteht Leistubgsunfähigkeit, die gerechtfertigt wäre nach Paragraph 1603 BGB. Dies läge auch im Rahmen der gesteigerten Erwerbsobliegenheit, sodass diese als erfüllt angesehen wird (BGH, Urt. v. 04.05.2011, Az. XII ZR 70/09). Der Unterhaltspflichtige hat im Rahmen der gesteigerten Erwerbsobliegenheit aber die Ausbildung in der regulären Zeit zu absolvieren und im Anschluss eine Arbeit aufzunehmen, er muss sich auch schon zum Ende der Ausbildung dahibgehend bemühen.

Somit kann die Mutter des Kindes Unterhaltsvorschuss beantragen. Soweit die Voraussetzungen nach Paragraph 1 und 2 UVG erfüllt sind, wird sie diesen erhalten. Eine Rückforderung nach Paragraph 7 UVG wird, soweit Einwand, wie oben dargestellt, erhoben wird, nicht möglich sein.

Anmerkung; es heißt Unterhalt, nicht Kindergeld.

Du bist unterhaltspflichtig. Das nimmt dir keiner ab. Wenn dein Einkommen zu gering ist und du nicht zahlen kannst, wirst du es später abstottern müssen.

die mutter des kindes stellt einen antrag auf kindergeld und bekommt dies bis das kind mind. 18 ist. weiterhin kann sie elterngeld beantragen für sich und wenn sie kein eigenes einkommen hat für sich und das kind alg2.

du bist unterhaltspflichtig für das kind und bis zum dritten lebensjahr auch für die mutter in form von betreuungsunterhalt. kannst du nicht zahlen, kann die mutter unterhaltsvorschuss beantragen. du selbst kannst nichts beantragen.

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