Kindergeld öffentlicher Dienst Wechsel zur Familienkasse?

4 Antworten

Zuerst einmal steht das Kindergeld deinen Eltern zu.

Es gibt die zwar die Möglichkeit, eine Abzweigung zu beantragen, das ist möglich, wenn du alleine lebst und kein Elternteil dir Unterhalt in Höhe von mindestens dem Kindergeld zahlt.

Solltest du also Unterhalt von Mutter oder Vater erhalten, kannst du das Kindergeld nicht abzweigen. Eine Abzweigung bei der Familienkasse zu beantragen ist also schon möglich, aber das dauert auch seine Zeit, bis das bearbeitet ist.

Wenn du dich mit deiner Mutter gut verstehst und sie das Kindergeld an dich weiter leitet (z.B. per Dauerauftrag), dann besteht kein Grund für eine Abzweigung, dann würde diese auch nicht genehmigt werden. Denn durch die Weiterleitung des Geldes zahlt sie dir ja Unterhalt. Also sprich einfach mit deiner Mutter, dann kann sie weiterhin Kindergeld vom Arbeitgeber bekommen wie bisher. Das ist für euch beide der einfachste Weg. Das Geld wird weiter ohne Unterbrechung gezahlt und es ist keine Prüfung notwendig, ob die Abzweigung wirklich notwendig und gerechtfertigt ist.

Im Normalfall macht man eine Abzweigung nur, wenn die Verhältnisse es verlangen, weil die Eltern das Kindergeld verprassen, statt es weiterzuleiten. Denn Kindergeld ist eine steuerliche Entlastung für die Eltern, wenn sie sich eben um ihre Kinder kümmern finanziell.

Ich versteh halt nur nicht, wenn ich mich ummelde kriegt das der Arbeitgeber meiner Mutter ja mit . Und theoretisch bräuchte meine Mutter das Kindergeld ja nicht mehr , oder anders gesagt, ist das Kindergeld nicht für im haushaltlebende Kinder ?

@Jana08091995

dem AG deiner Mutter ist es egal wo du wohnst , solange du in der Ausbildung bist wird das KG weitergezahlt ...... da du aber nicht mehr zu Hause wohnst muß deine Mutter das KG nun an dich weiterleiten ................

Kindergeldanspruch haben die Eltern: demnach erhält deine Mutter weiterhin das Kindergeld über den öffentlichen Dienst! Wo du wohnst und wo du deine Ausbildung machst, spielt hier überhaupt keine Rolle... ;-)

Geld gibt es nur solange das Kind im Haushalt ist.

kann mich auch irren, aber bei mir und meinem Bruder war das so.

nein, Kindergeld gibt es solange man seine erste Ausbildung noch nicht abgeschlossen hat bzw. noch keine 25 ist.

@Lukas220999

Ich bin in der ersten Ausbildung und 22

...kann mich auch irren, aber bei mir und meinem Bruder war das so.

Dann haben eure Eltern aber leider das Kindergeld verschenkt :-((

Siola habe es mit dem kinderzuschlag verwechselt. Ist auch schon paar Jahre her ( 20 um genau zu sein)

@neununddrei

Du beziehst dich jetzt auf den Kinderzuschlag eines ÖD-Bediensteten?

Auch dieser wird gezahlt, bis max. zum 25. Lebensjahr des Kindes. Der Wohnsitz des Kindes interessiert niemanden.

In Einzelfällen auch über das 25. Lebensjahr hinaus.

Stimmt doch gar nicht. Also lesen kann ich noch

Ich kann dir nur 2 Optionen anbieten:

Deine Mutter klärt das mit ihrer Personalabteilung oder

deine Mutter überweist dir das Kindergeld. Welcher Weg jetzt einfacher ist?

Aber dann wohne ich ja nicht mehr in ihrem Haushalt, dann hätte Sie ja gar kein Anspruch mehr auf mein Kindergeld .

@Jana08091995

Sehe ich anders. Sie ist bis zur 1. Ausbildung längstens bis zu deinem 25. Geburtstag gegenüber dir unterhaltspflichtig. Du kannst hier nur einen „Antrag auf Abzweigung“ stellen, wenn sie ihrer Unterhaltszahlung nicht nachkommt bzw. wenn das Jobcenter ins Spiel kommt.

Wenn du also keinen Stress mit deiner Mutter hast, deren Personalabteilung auch nur annähernd so aufgestellt ist, wie meine: Sie soll es dir überweisen. Bist du Ü18; muss sie sowieso deine Studienbescheinigung vorlegen.

@Jana08091995

Aber dann wohne ich ja nicht mehr in ihrem Haushalt, dann hätte Sie ja gar kein Anspruch mehr auf mein Kindergeld...

...wer sagt das denn???

Schon mal das "Merkblatt Kindergeld" der Familienkasse auf Seite 11 gelesen???

3 Für welche Kinder kann man Kindergeld erhalten?

Kindergeld wird für Kinder – unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit – gezahlt, wenn sie in Deutschland ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt haben. Dasselbe gilt, wenn die Kinder in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraumes oder in der Schweiz leben.

@Jana08091995

Wieso sollte sie denn keinen Anspruch mehr haben, das hat mit deinem Wohnort doch gar nichts zu tun. Sie hat Anspruch, so lange du (ihr Kind) in Ausbildung bist. Egal wo du wohnst. Sie muss dich eben nur noch unterstützen, das kann sie tun, indem sie dir öfter mal Essen und Sachen vorbei bringt, indem sie Versicherungen oder sonstige Kosten für dich übernimmt oder indem sie das Kindergeld oder auch ein paar Euros mehr, wenn sie will, an dich weiter gibt.

Solltest du noch Unterhalt von deinem Vater erhalten über 194 Euro, müsste der dann sogar das Kindergeld beantragen, dann wäre eine Abzweigung gar nicht möglich.

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