Kinderbetreuungskosten während der Umschulung

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bei einer festgesetzten pauschale sind keine nachweise erforderlich. es wäre auch egal, wenn es mehr kosten würde. mit einer pauschale wurde nur ein stück weit die bürokratie entkrampft, weil damit die kontrolle und der entsprechende arbeitsaufwand entfällt. lg

Ja,geht auch wenn es niedriger ist,desswegen heißt es ja Pauschale

Danke, ich wollts nur nicht glauben, das das Amt mal mehr zahlt ;-)

ja, das bekommst du auch wenn sich z.b. die omi um deine kinder kümmert...

Ja, das gilt auch wenn die Kosten niedriger sind.

Habe ich zumindest Anspruch auf das Lohnausfallprinzip oder habe ich die Berechnung der Zeitarbeitsfirma so zu akzeptieren?

Hallo!

Es wurde zwischen dem Zeitarbeitsunternehmen, dem Einsatzbetrieb und mir eine 40-Stunden-Woche bzw. ein 8-Stunden-Tag vereinbart. Diese 8 Stunden werden voll ausbezahlt. Zur Urlaubsentgeltsberechnung werden nun 7 Stunden und nicht 8 Stunden herangezogen.

Es wird auf Beispiel 2 des Manteltarifvertrags iGZ hingewiesen:

"Beispiel 2 (auf Grundlage der individuellen regelmäßigen Arbeitszeit pro Monat): Der Arbeitnehmer hat einen Stundenverdienst von 10,22 Euro (EG 3 bis 31.12.2013) und eine übertarifliche Zulage von 1,78 Euro, so dass er einen Gesamtverdienst pro Std. von 12 Euro hat. Er hat durchschnittlich 7,5 Std. in den letzten drei abgerechneten Monaten (65 Tage) vor dem Arbeitsausfall gearbeitet.

Hieraus ergibt sich folgende Berechnung für das Urlaubsentgelt und die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall:

a) 65 Tage x 7 Std. x 10,22 Euro = 4.650,10 Euro (tarifliches Grundentgelt ohne Zuschläge auf Grundlage der regelmäßigen Arbeitszeit pro Monat im Referenzzeitraum)

b) 65 Tage x 7,5 Std. x 1,78 Euro = 867,75 Euro (Zulagen/ Zuschläge auf der Grundlage der tatsächlichen Arbeitszeit)

c) 4.650,10 Euro + 867,75 Euro (Addition der Ergebnisse aus a) und b)) = 5.517,85 Euro

d) 5.517,85 Euro / 65 Tage = 84,89 Euro/Tag

Für jeden Urlaubs-/Krankheitstag werden 84,89 Euro ausgezahlt. Für jeden Urlaubs-/Krankheitstag werden 7,5 Std. in der Zeiterfassung berücksichtigt."

Tatsächlich habe ich in den letzten 3 Monaten durchschnittlich 9,6 Stunden pro Tag gearbeitet. Das von der Zeitarbeitsfirma berechnete Urlaubsentgelt ist nun niedriger, als das Entgelt, dass ich bekommen hätte wenn ich gearbeitet hätte (auf Basis von 8 Stunden, nicht 9,6 Stunden). An einen normalen Arbeitstag (8 Stunden) erhalte ich 11 €/Stunde + 30% Nachtzuschlag/Stunde. 8 x 11 x 1,3 = 114,40 €.

Die Zeitarbeitsfirma setzt 101 € an.

Bei meiner Berechnung wurde nicht berücksichtigt, dass ich tatsächlich 9,6 Stunden geabrbeitet habe, noch wurden Sonntagszuschläge oder Feiertagszuschläge der letzten 3 Monate berücksichtigt, die ich erhalten habe.

Habe ich zumindest Anspruch auf das Lohnausfallprinzip oder habe ich die Berechnung der Zeitarbeitsfirma so zu akzeptieren?

Ich danke vielmals für kompetente Antworten.

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