Kind Nachname des Vaters, obwohl kein Sorgerecht

10 Antworten

Ja, ihr könnt beim Standesamt eine Namenserklärung abgeben. DU musst zustimmen und der Vater auch. Dann kann das Kind den Nachnamen von ihm bekommen.

Solltest du dir aber überlegen. Wenn ihr euch trennt, wird das Kind seinen Namen nicht wieder los

Sollte das Kind deinen NAchnamen bekommen, und ihr heiratet und legt seinen Namen als Ehenamen fest, dann könntet ihr das Kind immernoch einbenennen.

 

danke für diese schöne klare erklärung - wusste ich noch nicht, dass das heute so geht, lg

@marlylie

Bitte Bitte :-) Freut mich wenn ich helfen kann.

korrekt. die frage ist aber auch wie alt das kind schon ist und welchen namen es momentan hat und ob eine änderung so gut wäre (egal ob auf den des vaters oder deinen)

@neca86

Ich war aufgrund der Fragestellung davon ausgegangen, dass das Kind noch nicht geboren ist...? Sonst ist es natürlich nicht mehr ganz so einfach.

Nur dein Namen,Kinderfreibetrag wird geteilt,es sei denn er Zahlt kein Unterhalt,dann bekommst du den ganzen Freibetrag

soweit ich weiss, kann dein kind den nachnahmen des vaters nur dann tragen, wenn ihr heiratet - was die anderen punkte in deiner frage angeht, so hoffe ich, dass hier jemand auf dem neuesten wissensstand ist und dir guten rat geben kann, lg

sehe grade bei anderen antworten, dass das auch ohne heirat geht... so weiss ich wieder etwas mehr, lg

Das Kind kann den Namen des Vaters annehmen wenn er dem zustimmt, falls das Kind schon da ist. Sollte das Kind erst geboren werden geht das auch ohne Zustimmung des Vaters. 

Wenn der Vater Unterhalt zahlt dann teilt ihr Euch das Kind auf der Lohnsteuerkarte. SOllte er keinen Unterhalt bezahlen kannst Du beim Finanzamt das KInd komplett auf Deine Steuerkarte übertragen lassen.

Ja, das geht grundsätzlich. Das Sorgerecht kannst du ihm ja geben (beim Jugendamt), und den Nachnamen gibst du bei Anmeldung beim Standesamt einfach an. War bei einer Freundin von mir kein Problem. Die hatten sowieso vor, später zu heiraten und wollten dem Kind nicht zumuten, später einen anderen Nachnamen zu bekommen. 

Mit der Steuerkarte hat das allerdings nichts zu tun, wie es heute ist, weiß ich nicht genau. Früher mußte man den Kinderfreibetrag aufteilen, wenn man nicht verheiratet war; erst nach der Hochzeit konnte einer alleine das Kind mit auf die Steuerkarte nehmen. 

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