Kind nach der geburt zu pflegeeltern geben?

5 Antworten

Man kann ein Kind zur Pflege geben. Das läuft dann übers Jugendamt. Das Jugendamt schaut dann das es geeignete Pflegeeltern findet.

Ob über diese Zeit hinweg der Kontakt zwischen den leiblichen Eltern und dem Kind aufrecht erhalten bleibt, das hängt von den Umständen und den beteiligten Personen ab.

Aber "einfach abgeben, nicht kümmern, keinen Kontakt halten.... und dann nach Monaten oder Jahren zurückholen (und so tun als wär die Pause garnicht gewesen)"? Nein, ds funktioniert so nicht.

Wenn Eltern sich nicht in der Lage sehen, ihr Kind alleine zu betreuen und zu erziehen (z.B. in Zeiten einer schweren Erkrankung, einer schweren Krise in der Partnerschaft oder Zeiten der Schul- und Berufsausbildung) und die Betroffenen nicht auf eine ausreichende Unterstützung des Partners, von Verwandten und Freunden zurückgreifen können, kann die Unterbringung des Kindes in einer Pflegefamilie eine angemessene Lösung sein.

Die leiblichen Eltern behalten in der Regel das Sorgerecht und entscheiden weiterhin über grundsätzliche Fragen der elterlichen Sorge (wie zum Beispiel Aufenthalt des Kindes, medizinische Eingriffe, religiöse Erziehung, schulische Ausbildung). In der Regel haben die leiblichen Eltern die Möglichkeit, zu vereinbarten Terminen ihr Kind in der Pflegefamilie zu besuchen oder an Wochenenden oder in den Ferien selbst für ihr Kind zu sorgen.

Die konkrete Gestaltung des Pflegeverhältnisses wird vor der Bewilligung der Hilfe zur Erziehung vom Jugendamt mit den leiblichen Eltern und den Pflegeeltern vereinbart. Während der gesamten Dauer eines Pflegeverhältnisses werden die leiblichen Eltern und die Pflegefamilie vom Jugendamt betreut. Im Rahmen regelmäßiger Hilfeplangespräche (mindestens einmal jährlich) wird mit allen Beteiligten gemeinsam die weitere Gestaltung der Hilfe besprochen.

Am Pflegegeld müssen sich die leiblichen Eltern im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten beteiligen. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um einen Kostenbeitrag in Höhe der eigenen Ersparnisse für Unterkunft und Verpflegung des Kindes. Zudem werden Kindergeldzahlungen oder Unterhaltsleistungen des leiblichen Vaters zur Deckung der Kosten herangezogen.

In der Regel wird die Betreuung eines Kindes in einer Pflegefamilie zunächst zeitlich befristet geplant. Verbleibt das Kind über einen deutlich längeren Zeitraum in einer Pflegefamilie, wird die Rückkehr des Kindes zu seinen leiblichen Eltern immer schwieriger.

https://www.elternimnetz.de/start/schwangerschaft/vollzeitpflege.php

Alles Gute für dich!

wenn du zum Beispiel noch nicht Volljährig bist und du für dich entscheidest das du noch nicht in der Lage bist so zeitig ein Kind zu erziehen weil du die Lehre machen möchtest oder studieren später einmal dann kannst du es mit dem Jugendamt besprechen und die werden dir dabei zur Seite stehen und die werden dann auch Pflegeeltern auf Zeit finden

Möglich ist das, wende dich bitte an das Jugendamt.

Ohne Jugendamt kann man das auch regeln, wenn man das Sorgerecht und Aufenthaltsbestimmungsrecht für das Kind hat und es z.B. zu Verwandten gibt. Wenn es sozusagen in der Familie bleibt. Aber der sichee Weg geht immer über das Jugendamt.

Ist das Kind erst einmal weggegeben ist, wird es nicht mehr so einfach es wieder zurück zu erhalten.

Das Jugendamt hilft bei der Suche nach Pflegeeltern, prüft aber auch die vorhandenen Bedingungen bei der Rückgabe.

Einfach ist es nicht, aber möglich und sogar gewünscht. .Es ist nicht hilfreich, hier Drohszenarien aufzubauen.

@Bitterkraut

Welche Drohung erkennst Du denn ? (Phantasien?)

@Bitterkraut

es wird aber trotzdem genau geschaut, ob es dem Kindeswohl entspricht. Ein Kind ist kein Möbelstück, das man woanders unterstellt, um es dann irgendwann zurückzufordern. Und von den Eltern wird erwartet, dass sie auch während der Pflegezeit das Kind regelmäßig sehen, damit das Kind überhaupt eine Bindung aufbauen kann.

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