Kilometerbeschränkung und Kostenbeteiligung im Dienstwagenvertrag

2 Antworten

Hi, bei einer 1% Regelung beim Dienstwagen muss der Fahrer kein Fahrtenbuch führen. Daher weiß der Arbeitgeber ja nicht, wie viel der Außendienstmitarbeiter für den Job gefahren ist, Ich halte diese Regelung für ungeschickt.

Die Regelung ist etwas tiefgründiger. Der Arbeitgeber ist der Meinung, dass der Mitarbeiter z.B. eine schlechte Routenplanung hat und noch andere Dinge.

Wer kann mir noch weiterhelfen?

Antwort: ganz klares NEIN. Der Arbeitgeber darf die Kilometerleistung nicht beschränken. Daher ja die 1%-Regelung, damit steht Dir der Wagen unbegrenzt zur privaten Nutzung zur Verfügung. Zu den 1% kommt natürlich noch die 0,3%-Regelung für die Fahrten Wohnung-Arbeitsstätte. Es gibt nur die 2 Regelungen: 1% + 0,3% oder Fahrtenbuch mit Abrechnung aller privaten Fahrten. Es kann betriebliche Vereinbarungen geben, bei denen sich der Arbeitnehmer mit einer pauschalen Summe monatlich zusätzlich an den Fahrzeugkosten (Leasingrate) beteiligt, dies wird gerne genommen wenn das Fahrzeug eine erhebliche Mehrausstattung auf Wunsch des Arbeitnehmers hat. Würde die oben beschriebene Regeleung rechtens sein, könnte der Arbeitnehmer weitere Fahrten verweigern, wenn die Kilometerleistung erreicht ist. Das wäre keine Arbeitsverweigerung. Insofern ist diese Vereinbarung rechtswidrig.

Bitte um Hilfe, wie viel Steuerrückzahlung kann ich ungefähr erwarten (DANKE)?

Hallo Community!

Es geht um eine Abschätzung der Steuerrückzahlung im nächsten Jahr für dieses Jahr. Da es bei mir dieses Jahr aufgrund des Studiums etwas undurchsichtig verlief (Diverse Anstellungen und unterschiedliche Verdienste), schildere ich euch mal meine Gegebenheiten und hoffe auf eine ungefähre Antwort über die zu erwartende Rückzahlung vom Finanzamt und eventuell auch kleine Rechenbeispiele :-P Da ich nicht weiß, wie es sich verhält, wenn man nicht durchgehend in einem Job vertreten war, stellt sich mir die obige Frage...

Also dann...:

  • Jan. 2016 - Freiwilliges Praktikum - 1100 € brutto + Halbwaisenrente: 219 €
  • Feb. 2016 - Bachelorand im Unternehmen - 1100 € brutto + Halbwaisenrente: 219 €
  • März 2016 - siehe Feb. 2016
  • April 2016 - Kein Bruttoverdienst + Halbwaisenrente: 219 €
  • Mai 2016 - Kein Einkommen
  • Juni 2016 - Kein Einkommen
  • Arbeitaufnahme: Ab 01.07.2016
  • Juli bis September 2016 - 2800 e brutto (3 x 2800 € = 8400 € brutto)
  • Oktober bis Dezember 2016 - 2900 € brutto (3 x 2900 € = 8700 € brutto)

  • Fahrtstrecke (5 Tage) von Januar bis März (Praktikum und Bachelorand in Bremen) von 5 km (ist bereits die einfache, sowie kürzeste Strecke und die vollen Kilometer). Davon einmal die Woche pendelnd zwischen Oldenburg und Bremen - 60 km.

  • Dazu habe ich eine Fahrtstrecke seit dem 01.07.2016 von 92 km (ist bereits die einfache, sowie kürzeste Strecke und die vollen Kilometer).

  • Strecken wurden und werden mit eigenem Privatwagen außerhalb einer Fahrgemeinschaft gefahren.

  • Des Weiteren habe ich eine Riesterrente (stammt noch aus meiner Ausbildung) in die ich jährlich 60 € einzahle.

  • Steuerklasse 1, Arbeitsort in Bremen, Wohnort in Niedersachsen, Alter 25 bei Ausfüllen der nächsten Steuererklärung

  • ledig, keine Kinder, nur ein Wohnort, kein Firmenwagen, keine Handwerkerkosten, keine Kirchsteuer, keine weiteren Freibeträge nebst dem Grundfreibetrag.


Es ist etwas viel Text, aber dort sollten alle relevanten Infos zu diesem Jahr vorhanden sein.

Vielen Dank für eure Mühen =)

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Autotacho Kilometer verfälscht was tun?

Hallo Zusammen.

Ich habe mir vor 2 Monaten einen 320i E46 Touring gekauft. Das Auto hatte laut Tacho, Kaufvertrag und Vorbesitzer 158'000km.

Das Serviceheft war angeblich nicht vorhanden. Der Private verkäufer arbeitet selbst in einer offiziellen BMW Garage, hatte ahnung vom Auto und hatte laut seiner Aussage alle Services durchgeführt.

Er hätte es dazumal von einem seiner Kunden im der BMW Garage zurückgekauft und selbst gefahren, da er ja wusste das er immer schön zu Ihm in Service kam usw. Er betonte immer wieder was für ein Top Auto es seie für soo wenig Geld und mit soo wenig Kilometer nur 158'000 usw...

Nun hab ich im Auto doch tatsächlich das "nicht vorhandene Serviceheft" gefunden. Vor über 2 Jahren, mitte 2014 hatte das Auto schon 220'000km. Ich rief die Garage an und es bestätigte sich. Also mitte 2014 hatte der Bmw schon über 60'000km mehr weder im September 2016 beim Kauf. Will nicht wissen wieviel es nach 2 weiteren Jahren täglichen Autobahnkilometer nun sind.

Find ich natürlich nicht so toll, habe den Verkäufer angerufen, er weis von nichts und hätte es schon so gekauft und seie wohl selbst über den Tisch gezogen worden. Plötzlich ist es auch kein Kundenauto mehr, das bei Ihm immer im Service war und er dann zurückgekauft hat, sondern ein Autoeintausch Privat, bei einem Occasions/Exporthändler und die Services wieder bei einer anderen Garage. Er hat Ihn also angerufen, natürlich weis der nun nach 1-2 Jahren auch nichts mehr und hat nichts damit zu tun.

Also niemand will am Tacho gebastelt haben, dazu ändern sich ständig die Fakten über das Auto, woher es nun kommt, Kilometer, ob die restlichen Services nun gemacht wurden wie das Automatenöl usw keine Ahnung.

Nun sagt der Vorbesitzer natürlich, er hafte nicht für den falschen KM Stand, da er das (als BMW Mechaniker 25 Jahre im Geschäft) nicht wissen konnte das der gefälscht wurde. Das Auto war allerdings von Ihm Privat und läuft daher nicht über die Garage, wo man wohl besser reklamieren könnte. Schliesslich lassen ja Garagen/Mechaniker im normalfall den Schlüssel auslesen.

Im Vertrag steht klar 158'000km. Allerdings keine Garantie gemäss Gesetz möglich.

Lohnt es sich da etwas zu unternehmen? Geht da nach Schweizer recht überhaupt was? Problem ist das das Auto das angeblich absolut kein Öl verbraucht laut Verkäufer, bei mir nun gut 1 Liter auf 1'000km braucht. Dazu hatte ich diverse Reperaturen in den 2 Monaten und liess neue teure Winterreifen aufziehen. Selbst wenn ich das Auto retour geben könnte würde ich also viel Geld verlieren. Danke und freundliche Grüsse

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