KfZ-Versicherung will Kaufvertrag und Abmeldung vom alten PKW

2 Antworten

Das verstehe ich nicht. Solche wichtige Angelegenheit wie Verkauf ist doch der Zulassungsstelle und der Versicherung unverzüglich anzuzeigen, so doch die gesetzlichen Vorgaben. Warum bitte passiert das denn nicht? Und wenn eine neue Kiste zugelassen wird, ergeben sich doch auch solche Fragen im Antrag, oder? Für mich stimmt da etwas nicht und ich fürchte, der Käufer hat das Ding noch nicht umgeschrieben bzw. nicht außer Betrieb gesetzt.

Das ist keine Hinhaltetaktik sondern normales Vorgehen.

Du kannst nämlich den Vertrag nur zum Vertragsende hin, aufgrund eines regulierten Schadens, einer tariflichen Beitragserhöhung oder eines Risikowegfalls kündigen.

Die Beitragserhöhung findet erst zum 01.01.2015 statt. Zu dem Datum kannst du dann kündigen. Höchstwahrscheinlich ist der 31.12.2014 auch das Ablaufdatum des Vertrags (muss aber nicht sein). Das heißt, zum 01.01.2015 könntest du dann wegen den zwei Gründen kündigen.

Würde es jetzt zu einem Schaden kommen und der würde jetzt reguliert werden, dann könntest du innerhalb 30 Tagen nach Regulierungsdatum ebenfalls kündigen. Aber das scheint hier nicht der Fall zu sein.

Also bleibt nur noch der Risikowegfall. Das heißt, du hast das Auto verkauft oder verschenkt. Da möchte die Versicherung in deinem Fall aber gerne einen Nachweis darüber haben. Im übrigen wird wohl gezielt nach dem Kaufvertrag als Nachweis gefragt, da scheinbar keine Abmeldung des Autos vorliegt.

Im Regelfall reicht es, nach der Abmeldung des Fahrzeugs den Risikowegfall der Versicherung mitzuteilen.

... und so eine Mitteilung erfolgt im Antrag für den neuen Versicherungsschutz!

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