keine Mietschulden bei Privatinsolvenz

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Moin, wenn der Vermieter nicht Gläubiger ist, hat den Insolvenzverwalter das NIX anzugehen.

Nach meiner Rechtsauffassung bist du nichtmal verpflichtet den Namen usw. des Vermieters mitzuteilen, wenn, wie gesagt der Vermieter nicht selbst Gläubiger ist us somit auch keine Mietschulden bestehen.

dass du dem Insolvenzverwalter das Mietverhältnis usw. NICHT mitteilen musst, ergibt sich logischerweise aus der tatsache, dass die Miete usw aus dem Pfändungsfreien Einkommen getragen werden muss.

Begründet kann das Verlangen des Inso-Verwalters aber sein, wenn die z.B. Miete nicht im Verhältnis zu einer so genannten Bescheidenen Lebensführung steht.

Wenn ich mir z.B. als Single n 150 m² Penthouse leiste darf der Verwalter auch fragen, wie das denn geht, vom pfändungsfreien Einkommen.

Wenn die Miete gaanz grob außer Verhältnis zum Objekt steht, z.B. wenn das o.a. Penthouse aufm Papier für 100€ gemietet wird, könnte der Inso-Verwalter auch einen Geldwerten Vorteil annehmen.

Dann verringert sich halt der pfändungsfreie Betrag und fertig.

Wie schon gesagt:

Bei nem normalen, angemessenen Mietverhältnis würde ich das nicht einfach so angeben.

Wenn der Verwalter, bzw. Treuhänder gut ist, wird man mit dem reden können, sodass der wenn keine Mietrückstände bestehen, den Vermieter ja nicht Zwingend anschreiben muss.

Wenn danach aber Neuverbindlichkeiten auflaufen, die Probleme machen, kann das stressig werden.

Neue Mietrückstände wären solche problematischen Verbindlichkeiten.

Die Probleme ergeben sich grundsätzlich aus der gefahr des § 263 StGB (Betrug)

Um alle diese Probleme zu umgehen, kann es besser sein, beim Vermieter mit offenen Karten zu spielen.

Weil man sich in der Inso keine Spirenchen erlauben sollte, kann man sowas aus sicht des Vermieters durchaus als Vorteil sehen.

Der Mieter teilt sich offen mit. - Vertrauensvorschuss.

Der Mieter soll/darf keine problematischen Neuverbindlichkeiten aufbauen. - Dadurch wird der Mieter zum sicheren Zahler.

Das kann man auch aus für den Vermieter positiv darstellen.

Der Vermieter will im Prinzip nur n punklichen Zahler. - Das hätte er durch die Verpflichtungen des Inso-Schuldners gewährleistet.

Danke für deine Antwort, habe erfahren das es dem Insolvenzverwalter um die nächsten drei Monate geht.

Mietschulden würden keine aufkommen: Wenn ich die Miete nicht zahlen könnte weil mein EX nicht gezahlt hat, würden meine beiden Kinder dieses übernehmen, so lange bis ich es wieder könnte und müßte Ihnen das Geld dann zurück geben. Habe eine 66qm große Wonung im Erdgeschoss und zahle nur 350,€ kalt einen Umzug in eine kleinere qm Wohnung würde eine höhre kalt Miete bedeuten da bei uns kleinere Wohnungen durch die Studenten sehr teuer geworden sind. Wenn ich Umziehen müßte dann in eine Behinertgerechte Wohnung und dieses würde einen sehr hohen kostenauf wand stellen.

@margow

Gruß aus dem Münsterland

@margow

Moin,

wie geschrieben:

Du solltest den Inso-Verwalter "informell" bitten trotz der Infos den Vermieter nicht extra anzuschreiben.

Auch beim Vermieter sollteste, wie in meiner Antwort geschrieben, mit offenen Karten spielen.

Deine Inso wird ja auf der Homepage des Gerichtes veröffentlicht.

Es gibt viele Mitmenschen, die da, z.B. aus reiner Neugier, einfach mal gucken.

Viele Leute tun das: Nachbarn Googeln, Freunde Googeln usw.

Das musste dann nur eingeben:

Name, Wohnort

Schon kommt alles was da zu finden ist, Facebook, Homepage, evtl Arbeitsplatz, Forenbeiträge usw eben alles, was Gurgelim Netz im Zusammenhang mit dem Namen findet. - In dem Fall auch die auf der I-Net Seite veröffentlichte Inso.

Das ist recht einfach und das sind auch keine illegalen Daten o. Infos.

Wenn der Vermieter Mitglied in irgend nem Interessenverband, wie z.B. Haus u. Grund, Vermieterverein, Vermieter-EV usw, ist steht in deren regelmäßigen Infobriefen, Zeitschriften usw. auch irgendwann deine Inso drin.

Du wurdest dem Vermieter also selbst nur das mitteilen, was er eh seehr leicht selbst rausfinden kann.

Teilst du dem das selbst mit, hättest du einen Vertrauensvorteil.

Deine Inso würde ja nicht bedeuten, dass er deshalb Mietausfälle befürchten müsste, - ganz im Gegenteil.

Zwingend mitteilen MUSST du dem Vermieter deine Inso nicht und wie in meiner Antwort ausgeführt MUSST du dem Inso-Verwalter nach meiner Rechtsauffassung auch das Mietverhältnis NICHT offenlegen, wenn der VM kein Gläubiger ist.

Sinn macht das allerdings nicht, weil wie geschrieben der VM gaanz leicht und wahrscheionlich sowieso an die Information kommt.

Der Insolvenzverwalter kann den Vermieter anschreiben, muss es aber nicht. Sprich mit ihm und lege ihm die Bescheinigung (wie hast Du die überhaupt bekommen?) vor. Möglicherweise ist er damit zufrieden, wenn sie neueren Datums ist.

Mußte eine Mietbescheinigung haben fürs Amt dabei habe ich Ihn gefragt ob er mir dieses Brief (Bescheinigen) unterschreiben könnte.

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