Kann sich ein Kind gegen das Jugendamt wehren?

5 Antworten

Jede Entscheidung des Jugendamtes kann der Betroffene meistens vom Familengericht überprüfen lassen. Für Jugendliche gibt es die Jugendgerichtshilfe die sie dann unterstützt. Ein Kind wird nicht wegen eines Irrtums aus der Familie genommen sondern weil das Kindeswohl gefährdet ist. Darüber ob das zutrifft kann es Unstimmigkeiten geben.

Das Jugendamt nimmt nicht einfach irgendwelche Kinder aus Jux aus den Familien. Nur im Ernstfall werden sie woanders untergebracht. Dass sich Kinder wehren ist norml, sie kennen ja nur ihre Eltern und raffen doch gar nicht, dass es nicht gut ist, wenn Mami und Papi trinken und schlagen. Auch in krassen Verhältnissen wollen Kindern zuihren Eltern zurück. Und das wird vom Amt auch angestrebt. Das Kind hat dennoch wenig Mitspracherecht, das ist wahr. Ihm wird versucht die Situation zu erklären, aber wenn es zuhause zu egfährlich ist, darf es nicht zurück. Eingesperrt wird es nciht, im Notfall wird es eben immer und immer wieder abgheolt. Im Optimalfall läuft -mit Hilfe- in der Familie wieder alles gut. Konnte ich dir ein wenig helfen?

Das ist mir schon klar das die die Kinder nicht aus Jux und Tollerei wegnehmen. Das war ja auch nur ein Beispiel. Außerdem gibt es immer wieder Fälle wo Kinder weggenommen wurden obwohl eigentlich keine ausreichenden Gründe vorlagen oder wo vorher nicht ausreichend geprüft wurde.

Der Grund warum ist hier eigentlich auch egal. Wie gesagt wir gehen mal davon aus, das keine Lebensgefahr besteht. Oder das trinkende oder prügelnde Eltern vorhanden sind.

@SeesternStaub

Naja, es gibt bestimmt Fälle, in denen das Jugendamt zu früh reagiert. Das ist schlimm. Aber wenn sie zu spät reagieren, ist evt ein Kind tot. Die Mitarbeiter* innen haben megaviele Fälle und sind eigentlich immer die Bösen, egal was siee tun. Das ist natürlich keine Rechtfertigung, wenn Fehler passieren, aber eine Begründung. Die Schuld hat "das System" ..Wenn ein Kind wirklich aus der Familie genommen wird, muss auch das Familiengericht entscheiden, ob das rechtens ist- aber die kennen natürlich nur die Akte,nicht die Familie.

Das Kind jedenfalls hat wenig Mitbestimmungsrecht, wie die anderen schon sagten- wer das Sorgerecht hat, hat auch das aufenhaltbestimmungsrecht, egak ob Jugendamt,Vormund oder eltern.

Das Jugendamt übernimmt in so einem Fall die Fürsorge bzw. das Sorgerecht. Und genau wie bei den Eltern kann sich das Kind auch hier nicht gegen das Sorgerecht wehren.

Arg konstruiert was du da schreibst. :-(

Das Kind wird ja bei Pflegeletern unterbracht wenn sie den Altern entzogen werden. Und da finden dann auch Gespräche zwischen Kindern und den Pflegeeltern statt und dann kann das Kind mit den Pfegeeltern auch gegen Fehlentscheidungen des Amtes vorgehen.

Im schlimmsten Fall die Tür zusperren. Ein 10 jähriges Kind kann nicht beurteilen, was gut für es ist. Denn sonst wären wir mit 10 voll geschäftsfähig.

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