kann sich ein Käufer einer Zahlungsart aussuchen, ist ein Verkäufer verpflichtet ihm dafür die Bank

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Mit der Angabe der Zahlungsart (hier ausschließlich PayPal) hat der Verkäufer diese als Vertragsbestandteil seines Angebots festgelegt. Mit dem Kauf bzw. Gebot hat der Käufer das Angebot angenommen und damit auch die Vertragsbedingungen des Verkäufers. Ich sehe nicht, über welche Rechtsnorm sich nach dem Abschluss des Kaufvertrags für den Käufer ein Anspruch auf eine andere Zahlungsform herleiten ließe.

Am ehesten gilt das vielleicht noch für die Barzahlung, da auf Euro lautende Banknoten gem. §14 (1) BBankG das einzige unbeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel sind (ergänzend für Euro-Münzen als beschränkte gesetzliche Zahlungsmittel siehe §3 (1) MünzG). Ob sich das per Gesetz einzige unbeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel als Zahlungsart vertraglich ausschließen lässt, kann ich allerdings nicht beurteilen.

Ob sich das per Gesetz einzige unbeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel als Zahlungsart vertraglich ausschließen lässt, kann ich allerdings nicht beurteilen.

Das finde ich auch sehr interessant, aber die eifrigen Jurastudenten studieren und die anderen versierten Rechtswissenschaftler verdienen grad woanders ihr Geld, was erwarte ich von gf ;-)

Vielen Dank für deine Mühe!

Wenn zb ein Verkäufer nur Paypal anbietet

dann kannst du entweder nicht kaufen oder musst die Zahlweise akzeptieren. Der Verkäufer kann sich aussuchen, wie er sein Geld gern hätte. der Verkäufer muss dem Käufer gar nichts ermöglichen. er bietet etwas an einschließlich der Zahlungsweise. Und der Vertrag kommt zu stande, wenn der Käufer dieses Angebot akzeptiert.

Privatautonomie (Vertragsfreiheit): jedem steht es frei, verträge zu schließen, mit wem er will und mit welchem inhalt er will. dazu zählt eben auch die zahlungsart. gib das bei google ein und du kriegst auch §§, aus denen das ABGELEITET wird. es steht nirgends ausdrücklich drin. in der rechtswissenschaft ist vieles auslegungssache und interpretation.

andererseits: findest du §§, die ddas von dir beschrieben vorgehen verbieten würden?

Nee der Käufer hat dafür sorge zu tragen dass er dafür bezahlen kann nicht der verkäufer zb. wenn due nur ein 20 dabei hast und der verkäufer hat kein wechselgeld der artikel kostee nur 15 euro entweder du gibs ihm dann die 20 oder lässt es sein der verkäufer hat dafür keine sorge zzu tragen natürlich hinterlässt es ein bessern eindruck für den verkäufer wenn dieser wechselgeld dabei hat :/ wenn der typ nur eine zahlungsart hat find dich damit ab abgesehn davon is paypal sicher was die leute immer haben mit ihrer agst um internetbetrug

Naja, zwingen kann der Käufer den Verkäufer nicht. Anders herum kann der Verkäufer den Käufer nicht zwingen, ein Konto zu eröffnen.

Pragmatisch gesehen: Ihr kommt nicht zusammen, wenn ihr euch nicht einigt. Dann wird der Kauf wohl ungültig.

Danke,

tja, ich muss wohl noch auf einen Rechtsanwalt oder Jurastudenten warten, der mir die §§ statt "wohl" um die Ohren haut ;-)

Beim gewerblichen Händler kann man ja dann wunderbar ohne Angabe von Gründen noch vor der Zahlung wieder widerrufen.

Aber wie ist es denn bloß, wenn der private Verkäufer erfolgreich auf Erfüllung der Käuferpflichten klagt, steht dann im Urteil auch "zahlen sie auf folgendes Paypalkonto"? Ich würd ja gern auf ein PPkonto zahlen (gelogen ;-)), aber so wie ich das verstanden habe, geht es nicht ohne selbst eins zu haben!?

@koch234

wenn man weiß, dass der verkäufer nur paypal akzeptiert, soll man da eben einfach nichts kaufen. so vermeidest du den ganzen ärger doch am besten.

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