Kann sich ein Berufseinsteiger direkt bei einer privaten Krankenkasse versichern?

5 Antworten

Wenn der Berufseinsteiger (Angestellter) sofort mit einem Bruttoeinkommen von 56.250,- € oder mehr im Jahr startet, kann er sich privat krankenversichern.

Ein Berufseinsteiger kann sich, wenn er die Voraussetzungen erfüllt, natürlich privat versichern. Allerdings würde ich davon abraten und erstmal Erfahrung sammeln. Er muß entweder über die Beitragsbemessungsgrenze kommen oder selbständig sein.

Ein Zurück in die gesetzliche Krankenkasse ist äusserst schwierig; auch von daher würde ich mir dies zweimal überlegen.

Ich selbst war jahrelang privat versichert und bin zwischenzeitlich wieder gesetzlich versichert; meine Erfahrungen sind: lass es.

Privat versichern können sich nur Beamte, Freiberufler, Selbstständige oder Beschäftigte, deren Bruttoeinkommen 2008 über 48.150 Euro lag. Quelle: http://www.private-krankenversicherung.de

Ich habe gehört, dass neuerdings Berufseinsteiger mindestens 3 Jahre in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sein m ü s s e n bevor sie wechseln können. Dies aber auch erst ab einem Einkommen > 50000€!

Bis 2010 mussten Versicherungspflichtige die JAEG 3 Jahre in Folge überschreiten um wechseln zu können.

Das ist vom Jahreseinkommen abhängig.

Frage zur Gewinnermittlung und Krankenkasse?

Hallo, ich habe ein kleines Problem, bei dem Ihr mir vielleicht helfen könntet. Ich habe mich selbstständig gemacht und verkaufe als Hauptgewerbe (Kleinunternehmer) online Kleidung.

Nun bin ich bei der gesetzlichen Krankenversicherung Familienmitversichert und möchte nicht aus der Famlilienversicherung fliegen und mich selbst versichern müssen. Denn bei einem monatlichen, selbstständigen Einkommen ab 395€ müsste ich über 300€ an die Krankenkasse zahlen, was fast den gesamten Gewinn auffressen würde und eine Expansion unmöglich machen würde. Um in der Familienversicherung zu bleiben und dem zu entgehen muss also u.a. folgende Bedingung erfüllt werden:

  • selbstständiges Einkommen unter 395€ monatlich

Den Gewinn ermittle ich als Kleinunternehmer durch eine Einnahmenüberschussrechnung. Mein Ziel ist es nun, trotz guten Einnahmen und Umsatz mein Einkommen für die ersten 1-2 Jahre auf 0€ oder zumindest unter 395€ monatlich zu bringen und den Wert meines Unternehmens trotzdem zu steigern.

Das habe ich wie folgt gedacht: Wenn ich alle durch Verkäufe entstehenden Einnahmen wieder durch mehr Wareneinkäufe ausgleiche, ist dann mein Einkommen auf 0€, weil kein Geldüberschuss entsteht, sondern nur die Warenmenge steigt? Der Sinn ist es, in der Startzeit zu expandieren ohne in der anfangs wenig Ertrag bringenden Zeit fast den gesamten Gewinn an die Krankenkasse zu verlieren :/.

Habe ich das so richtig verstanden, dass, wenn ich bei einer einfachen Einnahmenüberschussrechnung einfach fast die ganzen Einnahmen wieder in neue Produkte investiere, so dass nur der Umsatz steigt, ich fast kein Einkommen generiere und mich so trotzdem Ausbauen kann?

Vielen lieben Dank Fabian :)

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