Kann sich ein Anwalt strafbar machen, wenn er sich vom Mandanten nicht...

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

es gibt juristisch sowas wie "Mandantenverrat". So einen Fall habe ich mal erlebt. Ich habe mich bei der zuständigen Anwaltskammer beschwert. Der Anwalt wurde dann "intern" bestraft - so ein Urteil ist aber nie öffentlich.

Wenn du Zweifel hast, geh zur Anwaltskammer und lass dich da beraten.

Damit würd aber die Kindesmutter dem irren Clown helfen (?) - oder würd es ihr was bringen, schliesslich wurd sie ja durch die Aktionen in Miskredit gebracht.

@jimmini

Ohne den Fall im Detail zu kennen und ganz allgemein:

auch Anwälte sind Menschen, sie haben Recht studiert, aber sie haben nicht ohne weiteres Recht! Und sie haben schon gar nicht das Recht, andere "fertig" zu machen. Obwohl auch das immer wieder passiert.

Wenn da genug Verdachstmomente sind, dann prüft die Kammer das, Es gibt ja auch so was wie ein Standesrecht.

PS, Danke für s Sternchen

@Raimund1

Hast mir sehr geholfen! Danke Dir.

Zu Deiner Frage und zur Art wie Du diese stellst. Ein Anwalt muss im Sinne séines Mandanten handeln, selbst wenn das für di eGegenseite auch das einen oder andere Mal Unschön ist. Jetzt auf den geschilderten Fall -Vaterschaft- bezogen. Viele "Päarchen" leben zusammen, vielleicht beschäftigen sich diese auch miteinander, aber warst Du bei dem Vaterwerden, nicht handlungssehend, sondern biolosch geschehend, dabei ?

Sorry, es geht darum, dass der Anwalt DEN EIGNEN Mandanten doch schädigt. Und ja, der Kindesvater war bei der Zeugung seines Sohnes zugegen :-) - keine Zweifel, und niemand anderes. Dieser weiß es aber auch selbst. Aber warum prüft der Anwalt nicht zuvor den Sachverhalt, bevor er den Mandanten komische Ratschläge gibt, die ihm gegenAnzeigen einhandeln und er die Vaterschaft sowieso auf kurz-oder-lang anerkennen MUSS ?

Nein. Jeder Mandant hat doch das Recht seinem Anwalt das Mandat zu entziehen, wenn er meint, dass die durch die Art der Prozeßführung seine Interessen nicht oder nicht hinreichend vertreten werden.

Nein, der Anwalt darf alle rechlichen Mittel ausschöpfen, um das Beste für seinen Mandanten zu erreichen. Nicht beeindrucken lassen.

GENAU DARUM GEHT'S: Das ist aber nicht das Beste für seinen Mandanten gewesen! Er hat mittlerweile selbst x Gegenanzeigen (Verleumdung, falsche Verdächtigung) bekommen und muss sowieso zu Gericht. Dann MUSS er unterschreiben. Das Beste war somit, dass der Anwalt sich n paar Tankfüllungen verdienen konnte (auf Staatskosten) und der eigne Mandant nur Fehler begangen hat.

Klares Nein!

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