Kann Scheidungskosten nicht zahlen wegen Privatinsolvenz und Arbeitslosigkeit

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo, ich hatte auch schonmal Prozesskostenhilfe. Bei mir ging es zwar nicht um eine Scheidung sondern um einen Fall vorm Arbeitsgericht. Es war aber so, dass es hieß ich müsse nichts bezahlen insofern ich in deren Augen wirklich nicht genug Geld habe. Das wurde kontrolliert und zwar vom Konto und auch die Sparbücher. Die wollten alles einsehen. Ich hatte damals nichts und somit musste ich auch nichts bezahlen. 4 oder 5 Jahre haben die das aber noch kontrolliert. Das waren sehr lange 5 Jahre. Durch Krankheit habe ich sehr lange auch kaum oder nur sehr wenig Einkommen gehabt somit habe ich in der Zeit auch nie genug verdient, dass sie bei mir hätten was holen können. Meine Sparbücher waren in dieser Zeit leer. Normalerweise musst du nur zahlen wenn sie der Meinung sind, du hast genug. Im Grunde kommt man wohl nur drum rum wenn man wirklich überhaupt nichts erspartes oder so hat. Ich denke schon, dass du das dann bezahlen musst, die haben deine Finanzen ja eingesehen und daraufhin entschieden??

Wende Dich sofort an das Gericht und lege die entsprechenden Bescheide vor => dann wirst du Prozesskostenhilfe o h n e Ratenzahlung bekommen, d. h. Du brauchst die Gerichtskosten nciht zu bezahlen.

Das von Deinem Anwalt mit den weiteren 900 € finde ich fies, da er wohl um Deine finanzielle Situation wusste. Er hätte hierfür ebenfalls Prozesskostenhilfe beantragen müssen bzw. Dich auf einen Berechtigungsschein für eine außergerichtsliche Beratung hinweisen müssen, den Du bei Gericht erhalten hättest. Dann hätte erd ort seine Kosten abrechnen können.

Jetzt zeigst Du ihm einfach den Insolvenzbescheid. Er soll dan seine Kosten dort geltend machen bzw. abschreiben.

Heute habe ich endlich einen Bescheid vom Gericht bekommen das ich die Kosten von 2000 Euro nicht zahlen muss, solange ich nicht kann. Auch die 900 Euro muss ich nicht zahlen. Ich schrieb dem Rechtsanwalt einen Brief, das es unverschämt sei für zwei Briefe an die Gegenseite so viel Geld zu verlangen. Auch wo er weiß das ich in der Insolvenz bin. Jetzt kanns wieder weitergehen. Wieder arbeiten und ein normales Leben führen. Ich danke ganz besonders Erdianer und Nevada300 für Ihre Antworten. Viele Grüße

Ja, mußt du zahlen, ansonsten kommt der Kuckucksmann irgendwann und rechnet ab.

Wenn du clever bist, verträgst du dich ganz schnell wieder mit deinem Ex-Mann. Und in Zukunft überlegt du dir hoffentlich, nie wieder zu heiraten. Scheidungen sind nunmal teuer und es wird nunmal fast jede Ehe heutzutage wieder geschieden.

Antwort ist eine eigene Meinung und inhaltlich falsch.

Siehe meine Antwort - bin vom Fach.

Na sicher mußt Du das bezahlen, wer sonst? Was wurde denn von der Prozeßkostenhilfe übernommen?

Wenn Du den Anwalt selbst beauftragst, dann wirst Du ihn auch selbst bezahlen müssen. Das kann sogar noch richtigen Ärger geben wenn Du bei Beauftragung schon gewußt hast, daß Du ihn nicht bezahlen kannst. Ein seriöser Anwalt hätte Dich aber bei Übertragung des Mandats bereits auf die Kosten hingewiesen, vor allem, wenn er Deine finanzielle Situation kannte. Und welche kostenpflichtige Verträge Du innerhalb der Wohlverhaltensphase Deiner Verbraucherinsolvenz abschließen darfst, muß ich Dir hoffentlich nicht erzählen. Wenn Du Pech hast, dann setzt Du die auch noch aufs Spiel.

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