Kann mich der Arbeitgeber wärend einer Krankheit in die Firma zitieren?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn Sie arbeitsunfähig ist, dann kann der Arbeitgeber erst einmal nicht verlangen dass Sie arbeiten kommen. Auf freiwilliger Basis können Sie arbeiten gehen, das sollten Sie aber immer mit dem behandelnden Arzt abklären.

Der Arbeitgeber kann Sie zu einem Gespräch einladen, dieser Einladung müssen Sie jedoch nicht Folge leisten. Sie sollten Ihrem Chef aber zumindest darüber informieren, wenn Sie der Einladung nicht Folge leisten. Vereinbaren Sie einen Ersatztermin, wenn Sie wieder genesen sind.

Ihr Chef kann Sie nicht kündigen, weil Sie dem Gesprächstermin nicht Folge geleistet haben.

Ihr Chef könnte aber versuchen Ihnen krankheitsbedingt zu kündigen. Dies ist möglich, wenn eine negative gesundheitliche Prognose gestellt werden kann, also weitere gravierende Fehlzeiten zu erwarten sind und es, bei Abwägung der beiderseitigen Interessen, dem Arbeitgeber unzumutbar ist Sie weiter zu beschäftigen. Je länger die Betriebszugehörigkeit, desto höher die Hürden.

Die Hürden für eine krankheitsbedingte Kündigung sind sehr hoch, so dass eine solche Kündigung nur sehr schwer durchsetzbar ist, wenn der Arbeitnehmer schon längerim Betrieb ist. In so einem Fall empfiehlt sich eine Kündigungsschutzklage beim zuständigen Arbeitsgericht einzureichen.

Peter Kleinsorge

Wenn er tatsächlich einen Bandscheibenvorfall hätte, wäre die krankheitsbedingte Kündigung sehr gut möglich.

Wenn du nicht bettlägerig bist,kannst du zum Gespräch hin gehen, Zum Arzt müsstest duja auch.

ja, dass kann er. das ist ein sogenanntes fürsorgegespräch. wenn es dir körperlich aber zu schlecht geht, musst du natürlich nicht zum termin kommen. er muss dir allerdings sagen, worüber er mit dir sprechen will, damit du dich darauf vorbereiten kannst und ggf. ein betriebsrats- oder gewerkschaftsmitglied mit zum termin nehmen kannst.

na geh hin er braucht nur eine Auskunft von dir, die du am Telefon nicht erklären kannst. Warscheinlich musst du einen Kollegen einweisen

Einweisen kannst du auch schonend

Ja, das kann er, es sei denn, du bist bettlägerig geschrieben oder der Arzt hat die jegliche Bewegung, u. a. auch spazieren gehen,verboten. Ich glaube aber nicht, wenn du nicht gehst, dass das ein Kündigungsgrund ist, wenn du dich nicht wohl fühlst und Schmerzen hast, informiere deinen Arbeitgeber telefonisch.

Ist eine Kündigung wegen häufiger Krankheitstage möglich?

Hallo,

eine gute Freundin von mir war letztes Jahr 2017 häufig krank und nun wurde ihr von ihrem Vorgesetzten mitgeteilt, dass der Chef der Firma deswegen auf sie zukommen wird. Jetzt überlegen wir wie sie sich am besten auf ein Gespräch vorbereiten kann und bräuchten eure Tipps!

Vorab die Fakten:

Die Dauer der Krankheitstage beläuft sich wohl auf insgesamt ca. 30-40 Tage im vergangen Jahr, nicht am Stück. Sie hat immer ordnungsgemäß und rechtzeitig den AG informiert und immer pünktlich einen AU Schein abgegeben, das ist in Ihrer Firma wohl so geregelt, dass der AG den Schein ab dem 2. Krankheitstag verlangt und 1. Tag krank ohne Schein geht. Da gab es also schon mal keine Versäumnisse ihrerseits und da das Anzeigen und Belegen der AU immer per Mail stattfand, hat sie sogar alles schriftlich. Sie war auch öfter nur bis 1 Tag -ohne Schein- krank, was ihr ebenfalls zu Lasten gelegt wird (krankfeiern). In der Vergangenheit gab es bereits ein zwei Gespräche mit ihrem Vorgesetzten, der ihr wohl mit neugierigen Fragen kam und sie unter Druck gesetzt hat, indem sie ihre Krankheit offenlegen sollte, bisher hat sie aber nie konkret gesagt, was genau die Gründe für ihre Ausfälle sind, sondern nur "grob umschrieben" da es eher um intime Bereiche geht, was Kollegen einfach nichts angeht. Es wurde aber auch gefragt, was sie tut um ihre Situation zu verbessern und ob man ihr irgendwie helfen kann. Diese Fragen könnten wieder kommen. Ihr Vorgesetzter ist grundsätzlich sehr zufrieden mit Ihrer Arbeit und sie hat sich sonst auch nichts zu Schulden kommen lassen, was einen "anderen (vorgeschobenen Kündigungsgrund" zulassen würde, aber man weiß ja nie.

Da ich weiß, weswegen sie arbeitsunfähig war, kann ich schon mal sagen, dass es sich nicht um krankfeiern handelt, auch wenn es öfter nur 1 Tag krank war. Im Groben handelt es sich um eine hormonelle Behandlung, die nicht "von heute auf morgen" abgeschlossen ist, so viel darf ich sagen. Die Zukunftsprognose sieht bei ihr gut aus, da sie mittlerweile eine Verbesserung bei sich spürt.

Wie soll sie sich nun in einem Gespräch mit dem Chef verhalten (vor allem wenn Angebote kommen wie weniger Arbeitszeit/mehr Urlaub)? Sollte sie offen sagen, was genau der Grund für die Ausfälle ist, obwohl sie nicht muss? Hat Offenheit in dem Fall Vorteile? Was kann sie noch positiv hervorbringen, außer dass sich ihr "Zustand" derzeit verbessert?

Danke für konstruktive Antworten!

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