Kann mich das Jobcenter zu einer Tagesmutter zwingen

5 Antworten

Dein Kind hat das Alter erreicht, in dem es mit anderen Menschen zurechtkommen kann und so verlangt das Amt von euch nichts ungewöhnliches,das sind Vorgaben, die jeder zu befolgen hat. Deine Frau kann nur arbeiten, wenn die Kleine betreut ist. was spricht gegen die Betreuung bei einer Tagesmutter? die arbeitet viel individueller als ein Kindergarten es mit einer großen Anzahl Kinder je tun kann, die hält sich an Absprachen, ihr habt immer denselben Ansprechpartner. Wildfremd bleibt sie nur kurz, das entwickelt sich schnell zu einer Beziehung. Ihr könnt euch die betreffenden Frauen genau anschauen, mal dort mit eurem Kind schnuppern, und bei gegenseitiger Sympathie wird es euch nicht schwerfallen, das Kind dort einige Stunden zu lassen und zu wissen, es ist gut betreut und erhält Erziehung , mit der ihr weitgehend konform geht. Alles lässt sich nicht absprechen, Risiken gibt es immer, aber Vertrauen sollte erst mal gegeben sein und ihr müsst voll hinter dieser Frau stehen, damit euer kind weiß, Eltern und Tagesmutter wollen nur sein Bestes. Kinder sind sehr feinfühlig und es würde spüren, wenn ihr darüber unglücklich seid und Zweifel habt. Vergiß , was du vielleicht so in dir trägst, denn deine Bedenken haben ja eine Ursache, und mach dich mit dem Gedanken vertraut, dass es machbar, möglich und im Sinne eurer Familie auch richtig sein kann!

ob sie euch zwingen könnten , weiß ich leider auch nicht .

aber anfangs könntest doch vielleicht du als papa für ein paar stunden einspringen - dies wäre auf jeden fall ein argument des jobcenters .

andererseits, versucht doch mal den tagesmamis ne chance zu geben ... denn auch in der kita wären es fremde menschen !

habe vor jahren selbst erfahrung mit einer tagesmutter gemacht und kann wirklich nur gutes berichten .

lg angie8864

Ich weiß ja nicht wie schwer deine Behinderung ist, aber kannst du nicht selbst das Kind betreuen ? Wenigstens für ein paar Stunden ?

Und im Kindergarten werden die Kinder doch auch von fremden Frauen betreut. Wo ist dann das Problem wenn es eine Tagesmutti macht ?

Der Text sollte noch einmal überarbeitet werden, Reglungen wie Informationen gibt es im Jobcenter wie Sachbearbeiter, eine Verbindung kommt immer zustande.

So lange du keine Arbeit hast, kannst Du doch auf das Kind aufpassen.

Das soll ja auch nicht das Problem sein, aberich möchte auch gerne wieder arbeiten, habe etliche Bewerbungen am laufen. Wenn ich Glück habe, gehtesaber netmehr mit der Betreuung durch mich! Meine Frau sucht auch händeringend Arbeit,aber wir haben kein Auto und sind auf die dürftigen Verkehrsanbindungen angewiesen hier auf dem Lande. Wenn wir eine vertrauenswürdige Tagesmutter finden auch ok, aber mal so auf die schnelle einfach zwingenirgend jemanden zu nehmen?

@DLHSKP

Noch habt Ihr beide keine Arbeit. Wer zuerst Arbeit bekommt, geht arbeiten - der andere passt auf das Kind auf. Sollte doch erstmal so gehen. Ihr bemüht Euch weiter um einen Kindergartenplatz in Eurer Nähe. Tagesmutter ist also zunächst nicht erforderlich.

Wäre ich als Schwerbehinderte der letzte Lakai für die Kollegen?

Liebe Community,

ich bin schwerbehindert (Depressionen und Epilepsie) und habe diese Woche in einem Fitnessclub zur Probe gearbeitet. Nach den 4 Probearbeitstagen kann ich nur hoffen, dass man sich nicht für mich entscheidet, denn ich würde mich dort niemals wohl fühlen!

Von der Tätigkeit her ging es noch. Ich musste den Clubmitgliedern Getränke oder belegte Baguettes servieren, die Küche in Ordnung halten, Aufgüsse in der Sauna machen, Umkleideräume und WCs auf Sauberkeit überprüfen. Es ist halt ein integrativer Arbeitsplatz für schwerbehinderte Menschen, wo keine allzu hohen Erwartungen gestellt werden.

Leider war nur das Verhalten der Kollegen das Allerletzte und es schien von Anfang an so, als wenn sie mich niemals respektieren würden!

Ein junger Typ von Anfang 20 trat grundsätzlich mit der Frage: "Magste mal das und das machen?" an mich ran. Natürlich ging es um unbequeme Tätigkeiten, die sonst keiner machen will! Ich musste Wasser im Schwimmbad abziehen und sogar den Parkplatz säubern! Es gab dafür nicht mal einen Aufpicker, sondern ich musste mit Haushaltshandschuhen verrotzte Papiertaschentücher, etc. aufsammeln. Ich wusste nicht, ob ich das als Praktikantin ablehnen durfte, ließ es den Kollegen aber spüren, dass ich sauer war.

Eine Kollegin war gleich sehr kratzbürstig. Ich wollte z.B. nur wissen, was ich bei der Mikrowelle einstellen muss, um Brötchen aufzutauen, da ich so ein Gerät noch nie besessen habe. Sie antwortete frech, dass das für eine gestandene Frau kein Problem sein dürfe. Auch wusste sie schon Bescheid, dass Spätdienste für mich kaum machbar sein würden, da der letzte Bus schon um 20 Uhr fährt, ich aber bis 22 Uhr arbeiten müsste. Sie meinte, ich wolle ihr doch wohl nicht erzählen, dass ich spätabends nicht mehr von dort mit öffentlichen Verkehrsmitteln wegkomme. Hat sie geglaubt, ich habe mir das ausgedacht?

Heute bin ich auch noch negativ aufgefallen. Mir wurde mal wieder aufgetragen, im Schwimmbad das Wasser abzuziehen. Auf dem Weg dorthin wunderte es mich zwar, dass ich ohne Karte durch das Drehkreuz kam, machte mir aber keine Gedanken darüber. Eine Stunde später erschien der Chef wütend im Servicebereich und beschwerte sich, dass jetzt 2 Stunden lang jedes Mitglied ohne entsprechende Karte das Drehkreuz hat passieren können. Da zeigte die Kollegin (eine andere als die Kratzbürste) anklagend auf mich. Man habe mich gefragt, ob ich mir das Abziehen des Schwimmbades zutraue und ich habe das bejaht.

Tut mir leid, ich möchte wirklich gerne arbeiten, aber in so einem Umfeld würden sich meine Depressionen noch verstärken!

Meint ihr, dieses Verhalten der Kollegen hat mit meiner Schwerbehinderung zu tun? Ich habe den Eindruck, dass die mich gar nicht für voll genommen haben. :-(

Liebe Grüße,

Moonandsun

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