Ist diese Begründung gerechtfertigt?

10 Antworten

Richtigerwesie hängt die Haltung einer Katze von der Zustimmung des Vermieters ab.

Und da kennt das Mietrecht keinen Gleichbehandlungsgrundsatz noch Gewohnheitsrecht - meint, nur weil bereits ein Hund gehalten werden darf, muss er dir keine Katze erlauben. Im Gegenteil:

Die darf er verweigern, wenn ein berechtigtes Interesse besteht, etwa der Hundehalter Rivalität befürchtet.

Damit ist der Drops für dich gelutscht.

G imager761

Noch mal ein genaues Urteil:

Halten andere Mieter bereits eine Katze oder einen Hund, darf der Vermieter einem anderen Mieter die Katzenhaltung nicht willkürlich verbieten und muss alle Mieter gleichbehandeln (LG Berlin WuM 1987, 213; LG Hamburg WuM 1982, 254).

http://www.mietrecht.org/tierhaltung/katze-mietwohnung/

Ah ja, ein Urteil aus dem Jahre 1987 bzw. 1982  und dann noch von einem LG.

Das ist so aktuell wie die Zeitung von vorgestern.

@anitari

Dass Mord eine Straftat ist, steht noch viel länger fest. Deswegen ist es noch lange nicht überholt. Und auch was in der Zeitung von gestern steht ist heute nicht unbedingt falsch.

@Katha87

Zwar finden sich zur Hunde- und Katzenhaltung in Mietwohnungen unzählige Urteile (Einzelfallentscheidungen), aber der Gesetzgaber hat zur Hunde- und Katzenhaltung in Mietwohnungen noch kein einziges Gesetz erlassen, während Mord bereits ewig  im Strafgesetzbuch verankert ist.

Ja, das kann er. Natürlich mit Begründung und die hat er geliefert. Ob andere Mieter im Haus einen Hund halten, ist für dich völlig irrelevant.

Nö, das ist falsch:

http://www.mietrecht.org/tierhaltung/katze-mietwohnung/

Halten andere Mieter bereits eine Katze oder einen Hund, darf der Vermieter einem anderen Mieter die Katzenhaltung nicht willkürlich verbieten und muss alle Mieter gleichbehandeln (LG Berlin WuM 1987, 213; LG Hamburg WuM 1982, 254).

@Katha87

Falsch, genau das muss er nämlich nicht. Wenn er 10 Mietern einen Hund erlaubt, muss er den 11ten nicht auch noch erlauben. Begründung: 10 Hunde reichen.

Und hier hat der Vermieter die Katzenhaltung nicht willkürlich verboten! Er hats ausreichend begründet.

@TrudiMeier

Das Haus hat 6 Parteien und nur ein Hund ist im Haus vorhanden, das ist nicht zu viel...

@LuSte195

Das war doch nur ein Beispiel..... Und wieso glauben eigentlich immer die Mieter, sie könnten entscheiden was zuviel ist?

Guck in den Mietvertrag wenn er keine Haustiere will sollte das dort eigentlich drinnen stehen.

@Katha87

auf diesen artikel bin ich nicht aufmerksam geworden trz danke. aber ist er schriftlich vereinbart und unterschrieben und noch gültig dann ist der vermieter meines erachtens im recht

@Katha87

verschiedene meinungen haha :D es ja nicht seine wohnung sonder nur gemietet dh sie gehört dem vermieter will er keine haustiere und ist dieses schrifttlich vereinbart kann er gar nichts machen außer seine eier zu schaukeln :)

@vatrenizmaj

Nö, das ist falsch:

Halten andere Mieter bereits eine Katze oder einen Hund, darf der Vermieter einem anderen Mieter die Katzenhaltung nicht willkürlich verbieten und muss alle Mieter gleichbehandeln (LG Berlin WuM 1987, 213; LG Hamburg WuM 1982, 254).

@vatrenizmaj

Für alle neun mal klugen: rechtlich darf kein Haustier von vorne herein verboten werden, das war auch nicht die Frage. 

@Katha87

Katha87  will der vermieter keine haustiere halten auch auch ander mieter keine du kannst keinen mietvertrag als falsch bezeichnen, dieser gilt für alle mieter will es keine haustiere gibt es auch keine schriftlich vereinbart alle haben es unterschrieben hast du eins können rechtliche schritte aufgrung verstßes folgen. schön tag noch :)

Mit einem nachvollziehen Grund kann er die Haltung untersagen.

Das andere Mieter im Haus Hund oder Katze haben/halten dürfen ist völlig irrelevant.

Das ist es nicht. Dass irgendeine Katze mal irgendwas gemacht hat, ist kein nachvollziehbarer Grund. Er muss nachweisen, dass das Halten einer Katze schlecht für das Haus ist. Und das kann er nicht, wenn das Halten eines Hundes nicht schlecht für das Haus ist.

@Katha87

Danke für die erste vernünftige Antwort :)

@LuSte195

Du meinst, die erste Antwort, die dir in den Kram passt.

Die Frage ist ja gerade ob der Grund ausreichend ist.

@LuSte195

Das entscheidet im E-Fall ein Richter.

Nö, es ist nicht irrelevant:

Halten andere Mieter bereits eine Katze oder einen Hund, darf der Vermieter einem anderen Mieter die Katzenhaltung nicht willkürlich verbieten und muss alle Mieter gleichbehandeln (LG Berlin WuM 1987, 213; LG Hamburg WuM 1982, 254).

@Katha87

Die Urteile sind aus dem vorigen Jahrhundert!!!

@anitari

Durfte zu diesem Zeitpunkt der Vermieter die Tierhaltung nicht auch noch pauschal verbieten?

@Katha87

Herrje, bist du beratungsresitent. Das Urteil bezog sich auf die zulässige Praxis, Hunde- und Katzenhaltung grundsätzlich mietvertraglich zu verbieten. Dies hat das LG dann für unzulässig erkennt, wenn es bereits einmal genehmigt wurde. Meint, man kann sich nicht auf ein Verbot berufen, wenn man es selbst in einem Fall aufhob, um es fortan wieder geltend zu machen :-O

Die aktuelle Rechtsprechung sieht hingegen eine zwingende Genehmigungspflicht von Tieren, die keine Kleintiere i. S. d. G. sind, vor. Und die Zustimmung darf der VM eben im Einzelfall "nach einer umfassende Abwägung der konkret betroffenen Belange und Interessen der Mietvertragsparteien, der anderen Hausbewohner und der Nachbarn" auch verweigern.

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