Kann mein EX freiwillig gezahlten Unterhalt zurück fordern?

2 Antworten

Da es sich um ein freiwilliges Angebot handelte hat er kein Recht es zurück zu fordern.Es handelt sich ja nicht um ein Darlehen sondern um eine freiwillig gezahlte Leistung um deinen Lebensunterhalt zu gewährleisten.Das Einzige was er tun kann ist,die Zahlung einzustellen bis es eine Anwaltliche Festlegung gibt.

Die Zahlung is bereits eingestellt. Das war nur ein "Zubrot". War darauf net wirklich angewiesen. Wenn er es jetzt natürlich zurückforden könnte, würde das ein riesiges Loch in meine Haushaltskasse reißen!

@timtati

Solange es sich um freiwillige Zahlungen handelt gibt es kein Recht auf Rückzahlung.

timtati. Was hast Du zu verlieren wenn er vor Gericht will. Wenn er sich lächerlich machen möchte, lass es ruhig seine Sache sein. Was er Dir damals angeboten hat sind freiwillige Unterhaltszahlungen an Dich und die muss er nicht rechtfertigen und auch Du musst deren Annahme nicht rechtfertigen. Da kein Forderungstitel besteht, kann er seine Zahlungen selbstverständlich einstellen. Aber auch Du kannst nicht weiterhin auf Unterhaltszahlung bestehen. Also lass die Sache getrost im Sand verlaufen. Falls zwischen Euchbeiden weiterhin Schriftverkehr besteht, dann lass Dich einfach in keine Falle locken indem Du die erhaltenen Unterhaltskosten zB.als Kredit zugestehst. Ansonsten sind freiwillige Unterhalts-Zahlungen keiner Bedarfsgrenze unterstellt und demnach auch nicht rückgabepflichtig. Aber ein Dankeschön würde ich ihm schon noch zugestehen.

anwälte kennen genügend kniffs und tricks... wie der anwalt in dieser geschichte verfährt weiß niemand und was der ex zu dieser sache sagt ist ebenfalls unklar! man kann keine pauschale antwort darauf geben, da man nur einer seite der story kennt! wenn der anwalt bis vors gericht geht, dann wird schon was möglich sein. ein bekannter von mir hatte eine ähnliche geschichte, die ex musste 50% zurückzahlen, da war ebenfalls nichts schriftlich o.ä.

@Lissy832

Lissy832. Anwälte können viel, aber Zaubern können sie trotzdem nicht. Natürlich muss man für eine letztliche Beurteilung beide Seiten kennen. Aber das ist das Los des Fragestellers. Und das heisst auch, schliesse nie von Dir auf andere, aber auch anders herum. Nur der Fragesteller kann die Qualität der Antworten in seinem Fall beurteilen. Deshalb ist es wichtig, die Fragen besonders gut vorzubereiten um eine mögliche Falschbeurteilung zu vermeiden.

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