Kann mein AG mich zu einer Seminar-Teilnahme zwingen (Coaching-Umgang mit Kunden)?

9 Antworten

Ich kann verstehen, dass du dich gegen dieses Coaching wehrst, wenn du keinen direkten Kundenkontakt hast. Aber es schadet sicher nicht, seine Rhetorik auf Vordermann zu bringen, auch wenn man nicht direkt mit Kunden zu tun hat. Du brauchst auch Rhetorik im Umgang mit anderen Kollegen, du brauchst Rhetorik im Umgang mit dem Chef, und du brauchst Rhetorik, falls du mal eine Gehaltserhöhung durchsetzen willst :). Also ein Rhetorik Coaching nützt immer.

ich habe an allen betrieblichen Seminaren teilgenommen, die irgendwie greifbar waren. Genutzt haben sie mir, wenn auch vordergründig nicht immer einsehbar, immer. Was Ihr Arbeitgeber mit Ihnen künftig vorhat, muss er Ihnen heute noch nicht mitteilen. Vielleicht braucht er künftig nicht mehr so viele Korrespondenten, sondern ein paar Leute mehr für den Verkauf. Wenn Sie sich jetzt querstellen, dann viel Glück für Ihr weiteres Beschäftigugnsverhältnis.

Die Frage ist meines Wissens gesetzlich nicht geregelt, es muß das Weisungsrecht des AG bemüht werden und das ist in diesem Zusammenhang kippelig.

Karrierefördernd ist die Verweigerung bestimmt nicht und außerdem - vielleicht bringt es ja doch die eine oder andere gute Idee für den Berufsalltag.

Warum möchtest Du dich dagegen währen? Es ist wohl keine form von Strafen, oder? Je nach Arbeitsvertrag, könnte er die Teilnahme erzwingen. Aber auch ansonsten wäre die Weigerung u.U. mindestens als eine Art Insubortination zu werten und ggf. zu ahnden.

Ich habe einen Bürojob - ich sitze von 8,5 Std mind. 8 nur am PC (Schriftverkehr!!) mit Kunden hab ich nichts zu tun und angeblich soll das Seminar nur für unsere Kalk.-Abteilung sein und ich soll da mit und seh aber nicht den Zweck darin!! Und das Seminar leitet eine Dipl.Psychologin... das sagt doch alles....!!! :-(

@Bebe07

Du kannst doch das thema mit dem Chef doch auf Sachebene ansprechen, eben mit dem Argument, dass Du mit Kunden nichts u tun hast... und die unnötigen Kosten!!!! Einen Versuch ist es wert, wenn Du nicht dran teilnehmen möchtest. Allerdings könntest Du das doch auch als eine Art Abwechslung ansehen. Es ist doch nur ein Seminar und keine Strafversetzung.

@Bebe07

Äh'm Psychologinnen sind auch nicht schlechter als Psychologen - nur viele Männer lassen sich ungern von einer Frau etwas 'sagen' - sieh die Dame primär als Mensch und dann als Frau....

Es handelt sich doch hier um eine innerbetriebliche Fortbildungsmassnahme, die den Arbeitgeber ja auch noch Geld kostet.

Es wäre nicht hilfreich, so etwas abzulehnen. Man könnte sogar unterstellen, dass es an Bereitschaft zur Weiterbildung fehlt und mehr...

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