Kann man irgendwo Auskumpft über Personen die Privatinsolvenz beantragt haben,

5 Antworten

Schufa wird Auskunft erteilen, wenn man nachweisen kann, dass der Betreffende ein Rechtsgeschäft (z. B. Miete) eingehen will.

hab vor vielen Jahren einmal in einer Wirtschaftsauskunftei gearbeitet. Da war es so, dass man ein "berechtigtes Interesse" nachweisen muss, also wenn du Geld verleihen willst oder eine andere geschäftliche Beziehung eingehen willst. Das muss schriftlich vorliegen.

Genau so ist es.

"Privatinsolvenz" (richtig: Verbraucherisolvenz) selbstredend über www.insolvenzbekanntmachungen.de, den ganzen anderen vorherigen Quatsch ignorieren.

Eine bereits abgegebene eidesstattliche Versicherung herauszufinden wird schwieriger, weil diese verlässlich nur über einen gewissen Zeitraum und auch nur bei demjenigen Schuldnerverzeichnis eines Amtsgerichts gespeichert wird, bei welchem der Schuldner im Zeitpunkt der Abgabe seinen Wohnsitz hatte. Hier kommt also jedes einzelne Amtsgericht in Deutschland in Betracht - die abzufragen wird ziemlich viel Arbeit bereiten. Sofern bekannt ist, welcher der letzte Wohnsitz / die letzten Wohnsitze des Schuldners ist/sind, wäre schon denkbar, fernmündlich nachzufragen, "ob" der Schuldner bereits einmal die eidesstattliche Versicherung abgegeben hat. Eine schriftliche Kopie des an Eides statt versicherten Vermögensverzeichnisses wird das gericht jedoch gegen Entgelt nur übersenden, sofern das besondere Interesse durch Vorlage eines Originaltitels glaubhaft gemacht wird.

Insoweit wäre schon eine Schufa-Auskunft oder dergleichen hilfreich, die einem diese "Suche nach der Nadel im Heuhaufen" abnimmt - kostet aber auch Geld. Ob einem diese auskunft dann etwas nützt, bleibt offen, weil hiernach das Vermögensverzeichnis trotzdem nicht vorliegt - eben nur über das Amtsgericht

insolvenzen müssen öffentlich bekannt gemacht werden.hat nichts mit datenschutz zu tun , kannst ja gläubiger sein.geh mal aufs justizportal-insolvenzbekanntmachungen.

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