Kann man eine Vaterschaft zurück ziehen?

7 Antworten

"Zurücktreten" kannst du nicht.

Nur, wenn du berechtigte Zweifel an der Vaterschaft aufzeigen kannst, könntest du eine "Vaterschaftsanfechtung" anstreben (innerhalb festgelegter Fristen) . In diesem Zusammenhang würde dann anhand eines "Vaterschaftstests" deine Vaterschaft ausgeschlossen werden können und du aus der Vaterschaft "entlassen" werden können.

Würde der andere leibliche Vater festgestellt und er seine Vaterschaft anerkannt haben, könntest du gezahlten Unterhalt ggf. auf zivilrechtlichem Weg von ihm zurückfordern.

Nur wenn es einen begründeten Verdacht gibt! Ich hab einen Freund gehabt, der hat ähnliches durchgemacht. Es ist nicht so einfach. Aber wenn du schlüssig vor Gericht darlegen kannst, du du am Anfang keinerlei Zweifel hattest und was von Vertrauen und Liebe und blablabla und später die aber Zweifel kam weil ( zB dein Kind dir gar nicht ähnlich sieht, du von anderen gehört hast, das deine Frau fremdging usw.) dann wird es klappen und auch so das es rechtlich anerkannt wird

Wenn man die Vaterschaft anerkannt hat, kann man sie nur noch anfechten. VORSICHT !!! Hierfür gibt es die extrem kurze Frist von 2 Jahren ab Kenntnis der Umstände die gegen die Vaterschaft sprechen. Das Problem ist hier, das der Beginn der Frist nicht immer klar ist.

du kannst die vater schaft bei gericht anfechten dann machen die nochmal einen vaterschafts test kommt da dann raus das du nicht der vater bist wird das wider rausgenommen

Du musst eine Anfechtung der Vaterschaft über das Gericht betreiben.

Wenn du wirklich nicht der Vater bist, musst du natürlich keinen Unterhalt betreiben.

Nicht ganz so einfach mit der "Aberkennung der Vaterschaft" ist es, wenn du vorher wusstest, dass es sicher (oder mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit) nicht dein Kind ist, du die Vaterschaft aber dennoch anerkannt hast.

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