Kann man ausgepackte PC-Spiele zurückgeben?

5 Antworten

Wenn sie nicht funktionieren hast Du ein Recht auf ein neues Spiel - allerdings darf es kein anderes sein. Und es darf natürlich nicht wegen Deiner mangelnden Hardware "nicht funktionieren".

Ist die CD bzw. DVD defekt liegt ein Mangel vor. Du kannst das Spiel zurückgeben und ein einwandfreies verlangen. Gefällt Dir das Spiel nicht hast Du Pech gehabt.

Nein. Wenn die Software nicht auf Deinem Rechner funktioniert liegt das normalerweise an Deinem Rechner und nicht an der Software. Wende Dich an den Support der Software bezgl. Lösung. Ansonsten sind Ton- und Datenträger allgemein vom Umtausch ausgeschlossen. und 14-Tägiges Rückgaberecht gibt es auch nur im Online Handel

wenn sie ausgepackt sind kannst du sie normalerweise nicht zurückgeben. Wenn das Spiel aber nachweislich von beginn an defekt war, würde ich es zumindest versuchen

Wenn sie nachweislich fehlerhaft sind, dann kannst Du sie innerhalb eines halben Jahres zurückgeben. Ansonsten mußt Du ausgepackte Spiele behalten.

Rückgaberecht/Widerrufsrecht wirksam?

Hallo ich würde gerne die rechtliche Lage zu meinem Einkauf bei einem Onlineshop besprechen und hoffe hier etwas Hilfe zu finden.

Am 01.09.16 habe ich beim Onlineshop xyz eine Küchenmaschine bestellt, sie wurde mir am 05.09.16 zugestellt.

Am 19.09.16 schrieb ich eine Email an den Shop und reklamierte Mängel am Gerät, meine Bitte war: "Ich möchte das Gerät zurückgeben, würden Sie mir Ersatz schicken?" Noch am selben Tag (19.09.16) schrieb ich erneut eine Nachricht etwas umformuliert, diesmal bat ich: "Ich möchte das Gerät zurückgeben, und gerne ein neues Gerät haben. Wie sollen wir das abwickeln?"

Der Verkäufer antwortete am 22.09.16 und meinte das Gerät sei nicht Lagerhaltig und es würde 4-5 Wochen dauern bis wieder neue Geräte ankommen. Er meinte auch, ich hätte meine 14-tägige Widerrufsfrist verpasst und überdies sei mein Schreiben kein Widerruf und ich müsse daher bezahlen. Er meinte er werde das Gerät reparieren und wieder an mich zurücksenden, was ich jedoch ablehnte. Ich bin der Meinung, dass ich von meinem Rückgaberecht bzw. Widerrufsrecht richtig gebrauch gemacht habe und auch noch in der zulässigen Frist liege und habe daher geschrieben, dass ich den Automaten zurücksenden werde und keine Zahlung vornehmen werde.

Am 22.09.16 Uhr schrieb ich nochmals eine Mail in der ich den Vertrag diesmal ganz präzise widerrufen habe. Das habe ich getan weil die Zustellung ja am 01.09.16 erfolgte und die Widerrufsfrist somit am 02.09.16 beginnt und am 20.09.16 endet. Da der 20.09 ein Samstag war und eine gesetzliche Regelung besagt, dass dann die Frist am nächsten Werktag endet, müsste der zweite Widerruf wie der erste geltend sein.

Habe ich die Möglichkeit aus dem Vertrag rauszukommen? Ich habe ja rechtzeitig geschrieben und um Rücknahme gebeten. Was kann ich rechtlich tun/fordern?

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Personalisierte Produkte / Widerrufsrecht

Hallo zusammen,

ich möchte demnächst ein 100% personalisiertes Produkt zum Verkauf anbieten. Gemäß dem Gesetz muss dann ein Widerrufsrecht nicht gegeben werden, da der Artikel an andere nicht mehr zu verkaufen ist:

Ein Widerrufs- und Rückgaberecht besteht gemäß § 312d Abs. 4 BGB nach Auftragsbestätigung nicht, da es sich um Waren handelt, die Helix Studios auf Grund von Spezifikationen des Kunden angefertigt hat oder die eindeutig auf persönliche Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten sind. Dem Kunden ist bekannt, dass er Helix Studios bei Bestellung solcher Produkte die konkrete Anweisung für die Herstellung der Ware gibt.

Allerdings möchte ich dem Kunden serhwohl einräumen, dass er bei Nichtgefallen den Artikel dennoch zurückgeben kann. Das Produkt wird immer über € 40 kosten, also kann ich laut dem Widerrufstandard die Rücksendeversandkosten nicht auf den Kunden umlegen.

Jedoch greift zum einen ja das Widerrufsrecht nicht und zum anderen möchten wir nicht auch noch die Versandkosten tragen.

Meine Frage nun: Wie gestalte ich das rechtlich korrekt? Bekommt der Kunde nach der Bestellung trotzdem eine Widerrufsbelehrung zugesendet, obwohl diese in den AGBs ausgenommen wird? Bekommt er gar keine Widerrufsbelehrung zugesendet? Sende ich ihm einfach nur einen Hinweis zu, dass er das Produkt dennoch zurückgeben kann, die Versandkosten der Kunde aber selber zu tragen hat? Unter welcher Überschrift läuft das dann? Die standardisierte Widerrufsbelehrung sollte man ja eher nicht ändern, da man dann eventuell abmahnfägig wird...

Ich danke vielmals um Hinweise und Ratschläge.

Vielen Dank!

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