Kann man auch eine empfangene Überweisung einfach zurück buchen lassen?

4 Antworten

Ich verstehe Deine Frage so:

Du hast eine Gutschrift auf Deinem Konto erhalten, diese willst Du rückabwickeln.

Ja, das geht, wende Dich an Deinen Ansprechpartner Deiner Bank, so das Onlineportal Dir die Möglichkeit nicht bietet.

Günter

Ja innerhalb von ein paar Tagen kann ein Geldeingang zurückgebucht werden, hierbei kann wie bei der Lastschrift ein Grund (z.B. Widerspruch des Kunden) erfasst werden.

Als Absender der Überweisung geht das natürlich nicht.

Für den Kunden selbst ist das glaube ich nicht möglich, die Mitarbeiter des jeweiligen Geldhauses können das aber erfassen.

Als Absender der Überweisung geht das natürlich nicht.

Das wird immer wieder so gesagt, aber es geht mit Sicherheit. Dazu muss nur die Bank des Überweisenden die entsprechenden Schritte einleiten.

Den Fall hatte ich einmal, als mir jemand viel Geld auf mein Konto überwies allerdings irrtümlich. Das wurde dann von der überweisenden Bank rückgängig gemacht. Vermutlich musste man sich dazu mit meiner Bank kurzschliessen.

Genauso ist es auch nicht notwendig bei der Überweisung den richtigen Namen vom Empfänger anzugeben, was auch immer falsch angenommen wird. Spätestens aber bei solch einer Stornierung wird der Name geprüft und der passte in meinem Fall natürlich nicht.

@Ivan69

Das ist mir schon klar, mit dem Einverständnis des Empfängers kann das Geld selbstverständlich zurückgesendet werden.

Aber eben nicht nur durch den Absender oder dessen Bank, sondern nur der Empfänger kann das, indem er zustimmt. Man selbst kann als Absender nur ein "Anfrage" schicken.

@AntwortenBot

Nein, das habe ich nicht geschrieben. Der Empfänger hat da null Mitspracherecht.

Als Absender kann und sollte man eine entsprechend Anfrage stellen und die eigene Bank (Absender) kann das initiieren, imho nur bei Kooperation der empfangenden Bank. Ich sage das so, da ich wie oben erwähnt genau diesen Fall hatte.

@Ivan69

Das ist leider falsch, sobald das Geld auf dem Auszug des Empfängers ersichtlich ist MUSS dieser zustimmen.

Stimmt der Empfänger nicht zu, ist die Bank berechtigt die Adresse des Empfängers an den Absender zu geben, aber in erster Linie muss dieser zustimmen.

@AntwortenBot

Nein, das ist sicherlich nicht falsch. Und ich habe es oben bereits mehrfach geschrieben, dass ich exakt diesen Fall hatte. Bevor ich eine Möglichkeit gehabt hätte Einspruch zu erheben war das Geld wieder von meinem Konto weg.

Dir passt diese Information nicht, aber es ist nunmal so.

@Ivan69

Ich arbeite bei einer Bank... ist das Geld tatsächlich bereits auf dem Konto des Empfängers MUSS der zustimmen.

Das hat nichts damit zu tun das mir das nicht passt, es ist halt einfach so. Das Ihre Hausbank das offensichtlich nicht getan hat ist eine Sache, an der Tatsache das Sie das hätte tun müssen ändert das nichts.

Stimmen der Empfänger nicht zu kann man sein Recht noch über den Anwalt durchsetzen, Name und Adresse des Empfängers muss die Bank hergeben, mehr NICHT.

Ich habe auch gerade nochmal ein paar Artikel dazu nachgeschlagen, diese geben mir auch ALLE recht.

Können Sie gerne auch selbst nochmal im Internet recherchieren... anbei einige Artikel die meine Aussage bestätigen.

https://www.financescout24.de/wissen/ratgeber/ueberweisung-zurueckholen

https://www.t-online.de/finanzen/id_46770464/wie-sie-eine-ueberweisung-zurueckholen-koennen.html

https://www.verivox.de/ratgeber/ueberweisung-zurueckholen-104069/

Zitat von Financescout24 : "Ob der Kunde seine Überweisung letztlich erfolgreich zurückholen kann, hängt zum einen von der Schnelligkeit seiner Reaktion nach der Entdeckung des Fehlers und zum anderen vom guten Willen des Empfängers sowie dessen Bank ab."

@AntwortenBot

ich kann mich nur immer wiederholen und ja ich gehe sehr stark davon aus, dass meine Bank (eine sehr große Bank) sich an rechtliche Notwendigkeiten gehalten hat. Letztlich gibt es auch Fallunterscheidungen. Ist der Empfängername identisch, dann dürfte sich die empfangende Bank wohl schwer tun und wirklich den Empfänger kontaktieren (müssen). Zu meinem Fall schrieb ich, das irrtümlich das Geld auf meinem Konto gelandet ist, also dass der Empfängername nicht identisch ist. Ich denke, dass das Grund genug war, dass die Bank mich da nicht konsultieren musste. An das obige Zitat von Finanzscout24 erinnere ich mich, na und? Es spiegelt deine Meinung wieder, lässt aber obige Fallunterscheidung aussen vor.

Nein, ich habe weder das Interesse noch die Zeit das zu recherchieren, insbesondere ist es nicht notwendig, da ich über einen realen Vorfall rede und nicht was im Internet auf verschiedenen Seiten zusammengeschrieben wurde! Aber damals hatte ich recherchiert und im Falle einer Nicht-Stornierung wäre der nächste Schritt, dass der Überweiser einen Anwalt einschaltet. Soweit ich mich erinnere hat der Überweiser im Falle eines unterschiedlichen Empfängernamens dann sehr gute Chancen sein Geld wiederzusehen.

@Ivan69

Das man im Falle der nicht Überweisung einen Anwalt einschalten muss bestätigt meine Aussage nur, wäre wohl kaum notwendig wenn die Bank das selbst regeln dürfte.

Bei einer falsch Überweisung (zB. Zahlendreher) überhaupt ein existierende Konto-Nr. zu erwischen ist gering, vor allem seit SEPA Einführung ist dank Prüfziffer die Wahrscheinlichkeit noch geringer.

Dann auch noch einen FALSCHEN Empfänger mit gleichen Namen zu erwischen ,dürfte so gering sein das eine extra Erwähnung von verschiedenen Fällen gar nicht notwendig ist bzw Sinn macht.

Wieso also gerade alle meine Quellen von einem Sonderfall ausgehen sollten der ungefähr so Wahrscheinlich ist wie im Lotto zu gewinnen, kann ich nicht nachvollziehen.

Solange Sie sich nicht mal die Mühe machen meine Quellen zu lesen oder selbst zu recherchieren behaupten Sie bitte nicht etwas zu wissen...

Ich kann mich auch nur nochmal wiederholen, ich arbeite bei einer Bank, ich habe fast jeden Tag mit solchen Fällen zu tun und ich kenne NUR diese Vorgehensweise . Von anderen Häusern habe ich bereits solche Anfragen gehabt, wieder nur mit Nachfrage beim Kunden.

Sie haben vllt. einen solchen Fall erlebt, ich dagegen bereits weit über 20 solcher Fälle abgewickelt...

Der Vollständigkeit halber noch ein paar Quellen die meine Aussage bestätigen. Unter den Quellen auch die Webseiten einer VR Bank und die der Postbank.

https://www.focus.de/finanzen/praxistipps/ueberweisung-zurueckbuchen-geht-das_id_6956879.html

https://www.vr.de/privatkunden/news/ueberweisung-zurueckholen.html

https://www.bankverzeichnis.com/kann-man-eine-uberweisung-zuruckbuchen/

https://praxistipps.chip.de/ueberweisung-zurueckbuchen-geht-das_51954

https://www.postbank.de/postbank/pr_presseinformation_2016_01_27_ueberweisungs_irrlaeufer.html

@AntwortenBot

Was ist dein Problem?? Ich schildere faktisch, was passiert ist und du versuchst händerringend Recht zu bekommen. Erstens bringt dir das nicht das geringste, zweitens ändert das nichts daran, was ich geschildert habe. Drittens kommst du jetzt mit Aussagen, die nichts mit meinen Aussagen zu tun haben.

Was soll dieser Unfug? Dein zweiter, dein dritter und dein vierter Absatz, davon habe ich gar nicht geschrieben. Also lese genau, was ich schreibe! Wenn du etwas klarstellen willst, dann äussere dich zu dem, was ich geschrieben habe und nicht was sonst noch möglich ist! Absolut unredlich und unsachlich ist sowas!

Genau genommen ist es relativ einfach eine andere Kontonummer zu erwischen, dass der Name dann wohl nicht passt, ist verständlich. Und genau das war bei mir so.

Solange Sie sich nicht mal die Mühe machen meine Quellen zu lesen oder selbst zu recherchieren behaupten Sie bitte nicht etwas zu wissen...

Ich behaupte nichts, ich habe geschildert und zwar, was passiert ist, eine reale Begebenheit. Was soll ich mit Quellen im Internet, wenn ich eine eigene Begebenheit schilderen will? Das ist doch Unsinn so etwas zu verlangen.

Das interessiert es auch nicht wo du arbeitest oder wie viele Links du dir heraussuchst, die nichts weiter als deine selektive Suche untermauern.

Soviel Unverschämtheit habe ich schon lange nicht mehr erlebt.

Also:

  1. Wenn du etwas korrigieren willst, dann nichts, was ich nicht geschrieben habe. Unterstelle mir nicht Dinge, die ich nicht geschrieben habe. Sowas ist unsachlich.
  2. Wenn ich eine reale Begebenheit schildere dann sind irgendwelche Internetlinks irrelevant.

Jeder vernünftig denkende Mensch würde nicht so verbittert reagieren sondern sich fragen, an welcher Stelle es gehakt haben sollte, wenn man davon ausgeht, dass man gefragt werden müsste. Aber so stösst du einen nur vor den Kopf.

Und jetzt möchte ich wirklich nicht weiter belästigt werden, ich habe meine Schilderung sehr oft detailliert und du kommst mir zunehmend auf eine sehr unschöne Art. Also belästige micht nicht weiter!

@Ivan69

Sie persönlich anzugreifen war nie mein Ziel und sollten Sie sich persönlich angegriffen gefühlt haben tut mir dies leid. Um Ihnen jedoch den Sachverhalt nun endgültig richtig darstellen zu können, anbei der Text aus dem BGB.

Sollte Ihre Hausbank anders handeln als dies im BGB verankert ist, so hält Sie sich nicht an geltendes Gesetz, daran kann ich jedoch nichts ändern.

Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)

§ 675p Unwiderruflichkeit eines Zahlungsauftrags

(1) Der Zahlungsdienstnutzer kann einen Zahlungsauftrag vorbehaltlich der Absätze 2 bis 4 nach dessen Zugang beim Zahlungsdienstleister des Zahlers nicht mehr widerrufen.

(4) Nach den in den Absätzen 1 bis 3 genannten Zeitpunkten kann der Zahlungsauftrag nur widerrufen werden, wenn der Zahlungsdienstnutzer und der jeweilige Zahlungsdienstleister dies vereinbart haben. In den Fällen des Absatzes 2 ist zudem die Zustimmung des Zahlungsempfängers zum Widerruf erforderlich. Der Zahlungsdienstleister darf mit dem Zahlungsdienstnutzer im Zahlungsdiensterahmenvertrag für die Bearbeitung eines solchen Widerrufs ein Entgelt vereinbaren.

https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__675p.html

(Das ist die offizielle Seite des Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, also nicht nur "irgendwelche Webseiten die ich mir selektiv heraussuche". Den unterstellen lassen muss ich mir übrigens auch nichts.)

@AntwortenBot

jetzt geht das schon wieder los! Aber ok, das war jetzt auf jeden Fall konstruktiv. Es sieht so aus, als ob das dort festgelegt wurde, wie es zu handhaben ist. Ich habe selbst im Studium als Wahlfach zwei Semester BGB gepaukt, weiss also darum, dass entsprechende Paragraphen die eine Sache sind, das dann alles im jeweiligen Kontext richtig zuzuordnen die andere. Manchmal sind auch weitere Paragraphen hinzuzuziehen.

§ 675p (1) ist hier irrelevant, habe ich auch nie behauptet, sondern dass diese Person das der Bank gemeldet hat und diese vermutlich das initiiert hat in Kooperation mit meiner Bank (siehe erster Post). Und das ist in (4) auch so festgehalten, dass er das mit seiner Bank vereinbaren muss. Nichts anderes habe ich behauptet.

Was bringt uns das jetzt?

Version a) meine Bank hat sich nicht an die Gesetzgebung gehalten

Version b) es gibt weitere Gesetzgebungen / sonstige Vorgaben, die den aufgegebenen Zahlungsvorgang an sich als solchen in Frage stellen, da er als ungültig eingestuft wurde. Dann dürfte auch der Paragraph nicht mehr greifen, da die Grundlage eines stattgefundenen Zahlungsvorgangs nicht mehr gegeben ist. Das müsste man recherchieren. Das sind dann juristische Feinheiten, die man als Nicht-Jurist immer schwer überblicken kann.

Version c) die Stornierung wurde vorgenommen, da man meinen Telefonanruf bei der Bank als Zustimmung interpretiert hat. Die war es aber definitiv nicht, da ich damals auch nicht sicher wusste, ob das Geld nicht doch für mich bestimmt war.

Version d) es gab keine Stornierung. So vage ich mich erinnere gab es da mehrere Folgetransaktionen, also insgesamt zwei oder gar drei. Vielleicht hat man die Transaktion belassen, ausgeblendet und eine zusätzliche Transaktion für die Rücküberweisung vorgenommen.

Was jetzt aber von den vier Möglichkeiten eingetreten ist kann man nicht mehr sagen, das weiss nur meine Bank.

Frag einfach deine Hausbank. Technisch wäre es möglich. Für eine Rücklastschrift braucht die Bank deinen Auftrag dazu. Für die Verweigerung einer Zahlungsannahme erst recht, weil dadurch dein Konto belastet wird.

Nein.

Das sieht das Programm nicht vor. Der Auftrag muß von Hand eingegeben werden, das mußt Du selbst machen.

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