Kann man als Eigentümer die Hausverwaltung wechseln?

3 Antworten

Also, so ein Laden ist ja rechtsfähig und wie in einem Verein wird es immer wieder vorkommen, daß dem einen die Nase des anderen nicht paßt. Nun kann sich ein bestellter Verwalter ja seine "allwissenden Pappnasen" auch nicht aussuchen und wohl auch deshalb werden auch deine Frage allesamt in der Teilungserklärung geordnet. Werfe einen Blick in die Urkunde und dort findest Du auch, ob und wie ein ET sich vertreten lassen darf/kann in den Versammlungen.

Eigentümer haben Rechte und Pflichten. Und diese sind in der Gemeinschaftsordnung geregelt. unter anderem, ob alle oder die Mehrheit bestimmen können/müssen, wenn es eine signifikante Änderung gibt, wie z.B. Wechsel der Hausverwaltung. Von Euch als Eigentümer wurde ja offenbar auch mal festgelegt, was von der Hausverwaltung erwartet wird, wie lange der Vertrag mit ihr läuft, zu welchen Konditionen usw.

von dem Recht auf Mitbestimmung und der gleichzeitigen Pflicht der Mitgestaltung solltet Ihr Gebrauch machen ... und dazu gehört nun mal die Eigentümer-Versammlung.

a) Die Verwaltung der WEG wurde von den Eigentümern mit Mehrheitsbeschluss gewählt und ein Verwaltervertrag geschossen. Nur mit der Mehrheit der Eigentümer könnt ihr eine andere Verwaltung wählen. Aber erst, wenn der Verwaltervertrag ausläuft. Das ist nach max. 5 Jahren der Fall.

b) Man kann andere Leute bevollmächtigen einen auf der Eigentümer-Versammlung stimmberechtigt zu vertreten. In der Teilungserklärung/Gemeinschaftsordnung gibt es oft Einschränkungen dazu (Z. b. nur anderer Eigentümer oder Ehegatte).

Bitte genauer durchlesen, bevor man antwortet. a) Nur ICH SELBST will wechseln, nicht alle. Evtl. wechseln. b) Ja ich weis das mit der Berechtigung bei der Versammlung, ich möchte in der Verwaltung bleiben aber den ganzen Hick Hack komplett über eine Vertretung laufen lassen.

@BossKingPlayer

Ich habe das gelesen. Aber wie stellst du dir das vor alleine die Verwaltung zu wechseln. ;-)

Die Verwaltung verwaltet das Gemeinschafts-Eigentüm. Also alles Gemeinschaftliche (Dach, Heizung, Keller, Flure). Da kannst du nicht alleine wechseln. Das klingt in deiner Frage so.

Du kannst natürlich dein Sondereigentum (deine Wohnung, dein Kellerraum) getrennt verwalten lassen. Das geht.

@suki11

ICH möchte nix mehr mit der Verwaltung zu tun haben oder auch Mitglied bleiben aber alles von einer Vertretung z.B. die Nachbarin übernehmen lassen.

@BossKingPlayer

Klar kannst du jemanden anderen Beauftragen, sich um deinen Kram zu kümmern. Du kannst der Verwaltung auch deren Anschrift als Post-Anschrift geben. (dein Name c/o Nachbarin)

Aber bei der Vertretung auf der Eigentümerversammlung gibt es in der TE/Gemeinschaftsordnung nicht selten Einschränkungen. Da kann dich die Nachbarin eventuelle nicht vertreten, sonder z. B. nur ein anderer Eigentümer oder dein Ehegatte. (Wegen des nicht-öffentlichen Charakters der Versammlung).

Und haftbar für alles bleibst natürlich Du. D. h. derjenige, der im Grundbuch eingetragen ist.

WEG Sondernutzungsrecht

Hallo liebe Community,

ich habe folgenden Sachverhalt und brauch dazu mal Hilfe bzw. Rat:

In einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) besteht für jeden Eigentümer (10 Parteien) das Recht die Waschküche zu nutzen. Also ein Sondernutzungsrecht besteht nicht. Diesen Raum nutzen im Moment 5 Eigentümer, mehr Maschinen (Waschmaschine oder Trockner) passen da auch nicht mehr rein. Also wenn nun ein anderer Eigentümer ankommt und eine Maschine installieren möchte, ginge dies nicht. Dazu kommt noch, dass die elektrischen Leitungen neu verlegt werden müssen, da die jetzige Leitung nicht Sachgerecht ist. Angezapft wird direkt vom Zähler der Eigentümer auf der jeweiligen Etage. In der Eigentümerversammlung wurden verschiedene Lösungsmöglichkeiten vorgeschlagen:

  1. Gemeinschaftsmaschinen anbringen -> wurde abgelehnt
  2. Elektrische Anschlüsse für alle 10 Parteien verlegen lassen -> abgelehnt aufgrund dessen, dass in die Waschküche keine 10 Maschinen reinpassen.
  3. Elektrische Anschlüsse für die 5 Eigentümer, die auch den Raum nutzen. -> einstimmig akzeptiert

Allerdings mussten wir auch folgendes bedenken:

Was ist, wenn nun z.B. nach einem Jahr, einem Monat etc. ein Eigentümer ankommt und auch eine Maschine in den Raum stellen möchte? Ein Recht auf Nutzung besteht ja auch. Um solches zu vermeiden, wurde vorgeschlagen, dass die Nicht-Nutzer Ihre Rechte zur Gemeinschaftsnutzung aufgeben und den jetzigen Nutzern übertragen, also quasi den aktuellen Nutzern ein Sondernutzungsrecht zu übertragen. Dies wurde in der Versammlung so beschlossen. Doch zwei Eigentümer, die an dem Tag nicht anwesend waren (von denen aber einer mit Vollmacht vertreten wurde) sind damit nicht einverstanden und legen Widerspruch ein, da man kein Sondernutzungsrecht einfach in der Versammlung beschließen kann.

Meine Fragen:

1) Kann in einer Versammlung ein solches Sondernutzungsrecht für immer mit Stimmenmehrheit vereinbart werden?

2) Falls nein, was passiert, wenn jetzt ein Eigentümer auch seine Maschine in die Waschküche stellen möchte?

3) Nach welchen Kriterien werden diese beschränkten Plätze vergeben?

4) Wie kann man so ein Problem lösen?

Könnt Ihr mir evtl. auch mit Auszügen aus dem Wohnungseigentumsgesetz helfen?

Ich bedanke mich im Voraus.

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Eigentümerversammlung - Verschiebung möglich?

Hallo zusammen,

wir wohnen in einer Eigentümergemeinschaft mit 2 Parteien und haben immer wieder Ärger mit den Miteigentümern. Für den 13.06.12 wurde die jährliche, ordentliche Eigentümerversammlung durch den Hausverwalter einberufen. Der ursprüngliche Termin wurde mit beiden Parteien abgesprochen und darauf hin die Versammlung einberufen. Da es u.a. um fehlende Hausgeldzahlungen und Rücklagenzahlungen aus 2011 meines Nachbarn geht, hat er ( wie jedes Jahr) erneut mitgeteilt, dass er nicht erscheinen kann und um eine Verschiebung auf August gedrängt. Die Versammlung wurde noch nicht verschoben, die Verwalterin hat jedoch Ausweichtermine im August rumgemailt. Frage: Es steht im Gesetzestext die Bedingungen, wann eine Versammlung einzuberufen ist. Und wenn die Bedingungen gegeben sind, darf der Verwalter nicht auf Veranlassung anderer Eigentümer die Versammlung wieder absagen. Er hat sich an das WEG zu halten. Die anderen Eigentümer haben ja keine Pflicht, an der Versammlung teilzunehmen. Deren Absage ist also nicht relevant. Trotz der Verhinderung des Herrn XY könnte ja auch seine Frau teilnehmen, die aber angeblich so viele Kundetermine hat, so dass sie keine Zeit dafür findet. Seltsam, denn Ihr Ladengeschäft hat montags geschlossen und in der Regel ist auch nach 18.00 Uhr niemand mehr anzutreffen.

Wäre es sinnvoll dennoch zum Versammlungstermin zu erscheinen? Wann muss bei fehlender Beschlussfähigkeit eine neue Versammlung dann stattfinden? Im WEG gibt es ja dann die Regelung, dass eine neue Versammlung einzuberufen ist, die dann auch ohne eine anwesende Mehrheit beschlussfähig ist.

Schon jetzt Danke für Ihre Hilfe!! Beste Grüße MH

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