Kann ich Wohngeld rückwirkend beantragen?

4 Antworten

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Nein, das geht nicht! Zumal ja auch kein laufendes MV mehr besteht.

Das Wohngeld wird an den Antragsberechtigten gezahlt (Wohngeldempfänger). Der Mietzuschuss kann mit schriftlicher Einwilligung des Antragsberechtigten oder, wenn dies unter Berücksichtigung der Besonderheit des Einzelfalles geboten ist, auch ohne diese Einwilligung an ein zum Haushalt rechnendes Familienmitglied oder an den Empfänger der Miete gezahlt werden. Wird der Mietzuschuss an ein zum Haushalt rechnendes Familienmitglied oder den Empfänger der Miete gezahlt, ist der Antragberechtigte hiervon zu unterrichten. Angrenzende Bestimmungen

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Das Wohngeld wird in der Regel im voraus gezahlt. Es soll monatlich oder für jeweils zwei Monate (Zahlungsabschnitt) gezahlt werden. In der Regel wird das Wohngeld auf das von dem Empfänger angegebene inländische Konto bei einem Geldinstitut gezahlt. Wenn das Wohngeld an den Wohnsitz des Empfängers übermittelt wird, sind die dadurch veranlassten Kosten abzuziehen. Satz 4 gilt nicht, wenn der Wohngeldempfänger nachweist, dass ihm die Einrichtung eines Kontos bei einem Geldinstitut ohne eigenes Verschulden nicht möglich ist.

Wohngeld wird gezahlt mit dem Zeitpunkt der Antragstellung und maximal rückwirkend bis zum 1. des Monates der Antragstellung. Weitergehende rückwirkende Gewährung ist gesetzlich nicht zulässig.

soviel ich weiss bekommst du es nicht rückwirkend aber ruf doch am besten beim wohnungsamt an,die geben dir gleich auskunft.

Weder bekommst Du Wohngeld rückwirkend noch dürftest Du überhaupt Wohngeld bekommen, da Du gar nicht anspruchsberechtigt sein dürftest.

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