Kann ich wohngeld beantragen (schülerin,16 jahre)

4 Antworten

  • ich will auch gar nicht (aber davon gehe ich sowieso nciht aus) das mir meine ganze miete bezahlt wird oder so, aber ich würde halt gerne wissen ob cih einen mietzuschuss o.Ä, bekommen können würde. damit ich halt über die runden komme, wahrscheinlich würde es auch so funktionieren, aber das würde dann glaube ich teilweise schon knapp werden...

Wenn Du in einem anderen Ort, als Deinem eigentlichen, eine Ausbildung machst bzw. eine Schule besuchst, hast Du Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe (BAB). Hierzu müssen Deine Eltern ihr Einkommen darlegen. Kindergeld müssen sie Dir nicht zahlen, da es ihnen weiterhin zusteht. Aber sie können mit Dir eine Vereinbarung zum Barunterhalt treffen und so das Kindergeld an Dich auszahlen (lassen). Im BAB ist meist schon ein Wohn-Zuschuss enthalten (der BAB-Antrag wird über das Arbeitsamt /Berufsförderung versendet). Sollte kein Zuschuss für Wohnung vorhanden sein, dann ist Anspruch auf Wohngeld möglich bei der zuständigen Wohngeldstelle, wo Du dann wohnst. Falls Schüler-Bafög nicht sogar auch möglich wäre. Ob geeignet oder nicht, entscheidet nicht der Abschluss, sondern die Höhe der Einkünfte der Eltern und dass Du am Ausbildungsort wohnst.

Wohngeld bekommen Leute, die ein eigenes Haus bzw eine eigene Wohnung (egal ob zu Miete oder als Eigentum) haben, und nicht selbst die Kosten für die Unterkunft bezahlen können. Hiervon sind ausgeschlossen: Auszubildende, Empfänger von Hartz IV oder Sozialhilfe, Studenten und Wehr- und Zivildienstleistende.

Beim Wohngeld wird aber vorausgesetzt, dass man den Lebensunterhalt selbst bestreiten kann. Bei knapp 200 Euro monatlich (und 184 Euro Kindergeld) sehe ich dies aber nciht, dass du den Lebensunterhalt selbst bestreiten kannst. Da wärst du, wenn du unbedingt ausziehen willst/musst Hartz IV beantragen. Das ist aber in sofern schwierig, weil man nciht zwingend von zu Hause ausziehen kann, da deine Eltern für dich sorgen müssen. Wie stellst du dir das vor, von dem bisschen Geld zu leben und davon eine Wohnung zu nehmen (Wohngeld als Mietzuschuss alleine reicht so gut wie nie die kompletten Mietkosten abzudecken). Beraten kannst du dich zwar bei der Wohngeldstelle, aber ich denke mal, dass du kein Wohngeld bekommen würdest weil dein Einkommen viel zu niedrig ist.

Lange Rede, kurzer Sinn: ich selbst würde versuchen Hartz IV zu beantragen, vorausgesetzt das Jobcenter wird einem Auszug aus dem Eltenhaus zustimmen, oder du bleibst zu Hause bei deinen Eltern.

okay, danke für die antwort, aber hartzV zu beantragen, kommt für mich wirklich nicht in frage. das hat private gründe weshalb ich ausziehen muss.. ich habe auch noch mehr geld zur verfügung als das kindergeld und das geld was ich verdiehen, ich würde daher teoretisch schon irgendwie drüber kommen. aber allgemein wollte ich mcih einfach mal informieren ob und was ich für rechte habe. weißt du wie ich das meine? aber trotzdem danke für die antwort

@Zirkonia123

Ok beraten sallen solltest du dich dann schon... die privaten Gründe verstehe ich, genauso, dass du kein Hartz IV beantragen willst (will ich auch nicht). DSrücke dir die Daumen, dass es dennnoch klappt.

Was für sinnlose und unfundierte Antworten auf eine Frage, die allerdings auch nicht gerade seriös ist, wenn ich mir die Anmerkungen hinsichtlich des Einkommens so anschaue...

Wie auch immer. ein Anspruch auf Wohngeld dürfte mangels ausreichendem Einkommen nicht bestehen. Im übrigen spielt hier die Unterhaltspflicht der Eltern eine entscheidende Rolle.

Hinweise hier auf ALG II und BAB machen keinerlei Sinn, sind der Beweis von Unkenntnis bei dem konkreten Anliegen und haben nichts mit der eigentlichen Frage zu tun. Was aber auch für die angeblichen "privaten Gründe" gilt - solche Argumentation ohne jegliche Begründung berechtigen nicht dazu, unter diesen Umständen Leistungen zu beziehen.

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