Kann ich Vorschuss beantragen (ALG 2)?

5 Antworten

Es gibt verschiedene Möglichkeiten um an den Start zu kommen. Eigentlich müsste eine Sozialarbeiterin für Dich da sein, wenn Du im Frauenhaus bist.

Solltest Du aber keine Chance haben, mit ihr zu sprechen, versuche ich mal Dir ein paar Tipps mit auf dem Weg zu geben.

Du kannst zum Stadthaus gehen, falls Du in einer Stadt wohnst und einen Stadt ausweis beantragen. Damit kannst Du zur Tafel gehen und bekommst dort für einen kleinen Beitrag (bei uns in der Stadt sind es z.B nur 1,50 €) Lebensmittel. Wenn Du diesen Stadtausweis besitzt, kannst Du auch bei der Kleiderkammer Anziehsachen bekommen. Manchmal sind nagelneue dabei oder aber auch wunderschöne gebrauchte.

Dann solltest Du beim Jobcenter einen Antrag stellen auf Ersteinrichtung. D.H. Du würdest dort die wichtigsten Einrichtungsgegenstände aus gebrauchten Möbel erhalten. Es gibt Sozialkaufhäuser, die extra dafür da sind. Weiterhin solltest Du auch einen Antrag stellen für die Übernahme der Umzugskosten. Es könnte passieren, das alles das erste Mal abgelehnt wird, aber dann solltest Du Einspruch erheben und nochmals Deine Situation darlegen.

Bis Deine Anträge bei dem JB. genehmigt werden, solltest Du Dich an die Caritas wenden. Sie werden Dir dort einmalig mit Spenden über die Runden helfen. Wenn die Caritas zur Überbrückung geholfen hat, und der Antrag noch nicht bewilligt wurde, kannst Du Dich an die evangelische Kirche wenden. Sie werden Dir dort auch einen Lebensmittelschein aushändigen. Diese stammen aus Spenden von den Katholiken.

Weiterhin kannst Du Dich nach Projekten erkundigen, ob es irgendwelche in Deiner Stadt gibt. Meistens werden hier verschiedene Kurse angeboten. Auch in unserer Stadt gibt es eins, wo alte PC´s aus Spenden aufgearbeitet und dann für 5 - 15 € an Bedürftige verkauft werden.

Das sind so die wichtigsten Tipps die ich Dir geben kann, damit Du endlich ein neues Leben beginnen kannst. Ich wünsche Dir viel Glück.

H4 Vorschuss ist nicht vom Gesetzgeber vorgesehen :))

Die im Frauenhaus haben Dich sicherlich gesagt,  das Du zuerst mal Deine Eltern auf Unterhalt verklagen mußt, falls sie Dich nicht freiwillig unterstützen... 

 wenn Du das angeleiert hast kannst Du  um ein Darlehn bitten, welches Du in Raten und den noch verbleibenen Schulden-Rest  ges. zurückzahlst , sobald Du Deinen Unterhalt bekommst .. inclv. der Nachzahlung.. das KG kannst Du direkt von der Fam.kasse beziehen =184€, kümmere Dich auch um Schüler-Bafög

oh ich Schussel.. .. Dich = Dir 

falls es doch mal wieder etwas länger dauert, versuche Dir noch etwas von Freunden oder Bekannten zu leihen. Zur Not mal Leitungswasser trinken und Essen bekommst Du für Umme von der Tafel (in den meisten Großstädten) oder an jedem Bahnhof von der Bahnhofsmission ...  

In dem Moment, wo Du studierst, verlierst Du aber jegliche finanzielle Unterstützung vom Amt, das sollte Dir klar sein, und ein Studium ist sehr teuer (Bücher, Unterkunft, Semestergebühren etc. etc. ...)

Also leider habe ich grad mal nicht reiche Freunde die mich Wochenlang finanzieren können und ja eben auch keine Familie.

Meine Frage lautet :Kann ich Vorschuss beantragen und nicht wie kann ich ohne Geld mal eben Wochen durchkommen.

Lesen würde ja helfen.

und mir ist schon klar wie Studium abläuft und dafür gibt es auch Bafög und Nebenjobs. Mir geht es grad für diesen Monat, da ich grade auch nicht in der Lage bin zu Arbeiten wegen gesundheitliche Problemen.

Bitte antworte die fragen nicht um mal was dazu zu schreiben, sondern weil du Ahnung hast...

Es sei denn, sie studiert in Teilzeit, dann hat sie weiterhin Anspruch auf ALG 2.

@Gierschlund

gierschlund, dann hat sie aber was gekonnt. dann gibts auch keine leistungen.

du kannst vorschuss beantragen. du kannst alles beantragen. es ist eine kann-leistung - es muss nichts vorgeschossne werden.

Wenn Du da bist, sage dem Jobcenter das so wie hier.. Du bist mittellos.. es kann durchaus sein, dass Du einen Abschlag bekommst..einfach offen ansprechen.

Kann mich die ARGE zwingen zu meinen Eltern zurück zu ziehen (U 25)?

Zur Erklärung:

Ich habe am 01.01.2013 eine UNBEFRISTETE auf VOLLZEIT laufende Tätigkeit angetreten. Den Arbeitsvertrag habe ich am 04.12.2012 unterschrieben.

DANACH habe ich mich um eine Wohnung gekümmert. Der Mietvertrag wurde am 31.12.2012 unterschrieben.

Also alles Gesetzeskonform gegenüber SGB II, soweit ich mich nicht irre.

Jetzt kommt aber die Crux an der ganzen Sache. Da ich zum Zeitpunkt meines Umzuges kein ALG II bezogen habe, sondern nur ALG I, brauchte ich da auch keine Zustimmung seitens der ARGE.

Die ARGE hatte sich damals geweigert jegliche Zahlung zu übernehmen, sprich Kaution, Erstmiete oder eben auch Erstausstattung... war ja auch klar... war ja nicht bei der ARGE gemeldet.

Zu der aktuellen Situation:

Leider habe ich die Probezeit nicht geschafft (bezogen auf meinem unbefristeten Vollzeit-Arbeitsvertrag). Nun MUSS ich ALG 2 zusätzlich zum ALG 1 beantragen um über die Runden zu kommen.

Ich war heute bei der ARGE. Die machten dort schon die "Andeutungen" dass ich zu meinen Eltern zurück ziehen muss!

Ich frage mich: Zurückziehen obwohl ich nicht auf die Einverständniserklärung der ARGE angewiesen war bei meinem Umzug?

Was ist wenn meine Eltern bzw. Mutter dem nicht zustimmt, da (logischerweise) mein alleiniger Wohnsitz jetzt 700 km entfernt ist?

Wenn die ARGE mich zwingen würde, würden Sie nicht gegen Ihre eigenen Gesetze verstoßen, z. B. § 22 SGB II?

Die Sache ist, ich will nicht wieder zurück zu meiner Mutter. a) kommen wir nicht mehr soooo gut klar b) Ist die Jobsituation hier besser als bei meiner alten Heimat c) bin ich in 15 Monaten sowieso 25 und kann einen eigene Wohnung nehmen, welche DENN die ARGE stellen MÜSSTE, sofern ich noch ALG II beziehe.

Ich hoffe mir kann jemand (am besten mit einem Gesetzesleitfaden und Argumentationshilfe für die ARGE) helfen.

Danke im Vorraus

Gruß Blint

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