Kann ich ohne Monatliches einkommen eine Wohnung nehmen?

5 Antworten

Ja, und rechtzeitig, bevor das Geld ausgeht, solltest du einen ALG II - Antrag im Jobcenter stellen. Dann wird nach Bewilligung die Mieter weiterhin vom Amt übernommen, und die Heizkosten auch. Du solltest jetzt darauf achten, dass du dir eine Wohnung nimmst, die weder zu groß noch zu teuer ist, um vom Amt akzeptiert zu werden.

Falls du schon im Rentenalter bist oder offiziell als nicht arbeitsfähig giltst, wäre das Sozialamt, nicht das Jobcenter für dich zuständig.

Ohne aktuelle Lohn oder Gehalts nachweise der letzten drei Monate oder einen Rentenbescheid hast du sehr schlechte Karten, egal wieviel du auf der Bank hast. Such dir einen Job, ohne Beschäftigung fällt dir bald die Decke auf den Kopf. Die Kohle so durch zu bringen, halte ich persönlich für keine gute Idee. Denn auch du möchtest dir bestimmt später was leisten, musst nicht dafür sparen oder Zinsen zahlen wie ein irrer.

Ich denke nicht, dass du einen Vermieter findest. 

Das Problem ist, 1. dass dein Vermieter nicht weiß ob du den das Geld nicht anders ausgibst und 2. er dich nach einem Jahr nicht einfach kündigen kann, auch wenn du kein Geld mehr hast bzw. das nicht so einfach ist.

Daher wird er das Risiko nicht eingehen.

anders Ausgeben will ich das ja nicht ich habe ja sonst alles...Möbelär, Auto usw und ich mach eine Lehre verdiene aber im 1. Lehrjahr nichts und im 2. dann aber. Also könnte ich nach einem Jahr Einkommen vorweisen.

@Consten110994

Ich glaub dir das jetzt so. Aber du kannst halt (leider) nicht beweisen, dass es echt so ist. Und dein zukünftiger Vermieter kann ja nicht wissen wie vertrauenswürdig du (ein Fremder) ist. Du könntest (theoretisch) ja auch das ganze nur behauten und dann das Geld auf den Kopf hauen und sozusagen "Mietnomade" werden. Und genau das Risiko wird er nicht eingehen.

Aber du kannst ja fragen,kostet ja nichts.

Was nutzt das dem Vermieter wenn er sieht dass Du 10.000€ auf dem Konto hast?

Das kannst Du abheben bzw. ausgeben.

Es ist keine Sicherheit für einen Vermieter. 

Kein vernünftiger Vermieter wird Dir eine Wohnung vermieten, es sei denn Du hast regelmäßiges Einkommen und oder einen Bürgen.

was nutzt ihm wenn du siehst dass du eine Arbeit hast .. kannst gekündigt werden.  Wobei beim Abheben der Mieter selbst das steuern kann --- beim entlassen kann man das nicht immer steuern. Also ist das Konto doch eigentlich sicherer für den Vermieter.

@ThomasAral

Natürlich kann man immer gekündigt werden. Aber einem Vermieter ist ein unbefristeter Vertrag mit gutem Einkommen einfach lieber.

Hat der Mieter ein sehr gutes Einkommen und arbeitet schön länger bei der Fir,ma, so bekommt er dementsprechend auch ALG wenn er entlassen  wird; geringes Einkommen = weniger ALG

Wobei beim Abheben der Mieter selbst das steuern kann

Das Geld kann man geerbt haben etc, was man man wenn der Mieter kaufsüchtig ist? Dann ist das Geld ruckzuck weg.

Also kein Argument um einen Vermieter zu überzeugen.

Wenn du glück hast --- normal wollen sie immer einen Einkommsnachweis. Ich hatte auch mal das Problem. Kein Hartz4, keine Arbeit, ALG abgelaufen, zuviel eigenes Vermögen. Trotzdem keine Wohnung, da kein Einkommen. Ist halt doof sowas.  Dann hab ich ne sinnlos Arbeit angenommen mit wenig verdienst -- und schon gings mit der Wohnung ... echt käse, ist aber so.

Das Tagesgeldkonto über 80,000 Euro hat die gar nicht interessiert. Aber ne Arbeit mit wo man 1000 Euro im Monat verdient aber jederzeit gekündigt werden kann ist wichtig ... ja ne, alles klar.

@ThomasAral

Und das verstehe ich nicht. Wenn man gekündigt wir ist einkommen weg und Miete zahlen geht nicht mehr. Aber ein Konto mit viel Geld wo man 4 Jahre zahlen könnte ist nichts wert. Und ich muss eine finden da mich meine Eltern jetzt wo ich 21 bin rausschmeißen.

@Consten110994

wie gesagt ... vielleicht hast glück .. must halt bei vielen wohnungen nachfragen.  Ansonsten hilft nur Eigentumswohnung.  Dann langen aber 10,000 nicht -- aber mit meinen 80,000 wäre da schon was gegangen.

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