Kann ich mein Haus überschreiben, obwohl es im Unterhalt angerechnet wird?

5 Antworten

Du kannst doch in dein eigenes Haus ziehen, dann wird dir der Wohnwert zu Recht angerechnet wie jetzt auch. Mach mit deiner Großen einen ordentlichen Mietvertrag über die reguläre Summe, sie kann dann Wohngeld beantragen und bekommt einen Teil wieder.

Damit wirst du beiden gerecht. Und es ist unerheblich, ob die Kleine besser aufgestellt ist, du bist nun einmal zum Unterhalt verpflichtet.

Ich würde mit deiner großen Tochter einen Mietvertrag abschließen, der die Unkosten des Wohneigentums nur wenig überschreitet (Grundsteuer B, Abwässer u.s.w.). Dann hast du weiterhin das Eigentum, kannst aber nachweisen, dass dadurch dein Einkommen nur wenig steigt. So läuft alles regulär und du bist fair gegenüber dem Staat, deiner älteren Tochter und deiner jüngeren Tochter.

Nebenkosten wie Strom, Wasser, Abwasser, Gas zahlt sie ja...

@Swen66

Du musst mit ihr einen Mietvertrag abschließen, in dem die Nebenkosten separat aufgeführt sind.

Moin

Bitte trenn zuerst mal die anderen Angehörigen von den Kindern. Mutter, Großeltern etc sind egal. Auch dein Kleinkrieg mit der Mutter sollte vom Kind ferngehalten werden!!! Es geht hier nur um dich und deine Kinder.

Und hier muss man dann unterscheiden:

  • das eine Kind ist 5 Jahre alt, ist darauf angewiesen, von seinen Eltern ernährt zu werden. Eltern sind Mutter und Vater. Du kannst nicht hergehen und sagen "die Großeltern haben genug Geld" oder "die Mutter verdient mehr, soll diese doch alles allein stemmen" und dich aus deiner Verantwortung ziehen. Du wolltest dieses Kind, du hast es gezeugt - nu kümmer dich um dein Kind
  • Das andere Kind ist volljährig und ausgelernt. Die kann für sich selber sorgen. Dass sie einen Beruf mit wenig Verdienst gewählt, war ihre Entscheidung und ist (sorry) ihr Problem. Sollte sie von ihrem Verdienst nicht leben können, kann sie aufstockend Hartz4 beantragen oder Wohngeld.

"bescheiden" ist eine 92m² Wohnung für 1Person schonmal absolut nicht!

Du verzichtest freiwillig und unnötig auf 400,- Einkommen. Das musst du dann tragen und nicht das 2te Kind.

Wenn es so laufen würde, wie du möchtest, würdest du von deinen 1200,- den Selbstbehalt von 1080,- behalten und 120,- zahlen. Das funktioniert nicht. Realistische Möglichkeiten sind:

  • du kannst nun von deinen 1.200,- 254,- Unterhalt zahlen
  • du kannst deine Wohnung für 400,- vermieten, hast dann 1.600 zur Verfügung, zahlst davon 254 - Unterhalt und die Restlichen 266 gewonnenen € schenkst du der großen Tochter als Unterstützung
  • Die 134,- die dir fehlen verlangst du von deiner großen Tochter als Miete (besser etwas mehr denn Mieteinnahmen musst du ja versteuern)und natürlich zuzüglich Nebenkosten wie Grundsteuer, Müllabfuhr etc. Dann hat die Große dank Papas Unterstützung eine sehr preiswerte große Wohnung, du hast deine 1.080, - Selbstbehalt und die kleine Tochter ist adäquat versorgt.

Das Haus verschenken wird keine Lösung sein, denn auch damit verzichtest du auf mögliches Einkommen, welches dann fiktiv angesetzt wird.

Bedenke auch: aktuell gibst du der Mutter "Munition" gegen dich in die Hand und irgendwann bist du alt, und bei deinem geringen Einkommen bedürftig. Von der Friseurin, die jetzt schon nicht klarkommt kannst du dann keine Unterstützung erwarten. Mit deinem aktuellen Verhalten verspielt du u.a.auch deine zukünftigen Unterhaltsansprüche gegen die jüngere Tochter

das die eigentum pfänden dürfen ist mir neu, es sei denn das du eine villa dein eigen nennst.

überschreiben wird allerdings rückverfolgt, bin mir gerad nicht sicher ob die frist 2 oder 10 jahre beträgt.

lg

Nein, das sind bescheidene 92 Quadratmeter. Die rechnen den aktuellen Mietpreis mit an, den ich nehmen könnte, würde ich es vermieten. Das sind 400 Euro, die hab ich nicht mal bar auf die Hand und es wird mir mit angerechnet.

Von mir aus können die das zurückverfolgen. Hauptsache ich ziehe meine Kinder da nicht zu sehr mit rein.

@Swen66

Wenn du dir den Luxus gönnst, deine Tochter kostenfrei dort wohnen zu lassen, ist das dein Problem.

Darunter sollte aber der Unterhalt des anderen Kindes nicht leiden müssen.

Wie wäre es denn, wenn deine erwachsene Tochter Miete zahlen würde?

@joice648

Das ist genau was ich nicht will...ich kann mir doch nicht von meiner großen Tochter das bezahlen lassen nur damit ich den Unterhalt aufbringen kann...

@Swen66

wenn du sonst kein eigentum hast, ist das unzulässig

der selbstbehalt beträgt 130m² eigentum, ein günstiges fahrzeug und falls noch aktuell 700€? im monat netto

@Swen66

Aber das jüngere Kind darf darunter leiden?

@joice648

Keiner von beiden leidet...weder die große noch die kleine. Die Familie der kleinen ist sehr wohlhabend. Sie wird später keine Geldsorgen haben...während meine Große nicht weiß wie sie es machen soll.Sie ist Friseurin.

@Brain871

Das musst du mir mal genauer erklären bitte

@Swen66

such dir einen anwalt ;)

@Brain871

Da war ich schon...nur bin ich jetzt auch nicht schlauer.

Dass würde überhaupt nichts bringen. Denn den Mindestunterhalt musst Du auf jeden Fall zahlen - es sei denn, du könntest beweisen, dass Dir das trotz aller Anstrengungen und aller Suche nach einem Nebenjob usw. einfach nicht möglich ist. Das nachzuweisen ist sehr schwer.

Mit irgendwelchen faulen Tricks und Vermögensverschiebungen kommst Du da auf keinen Fall weiter, und zwar zu Recht nicht. Du solltest Deine Energie lieber darauf verwenden, Deinem Kind wenigstens den Mindestunterhalt zahlen zu können, statt das Kind im Regen stehen zu lassen.

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