Kann ich direkt mit der Versicherung verhandeln?

5 Antworten

Bei einer Gruppenunfallversicherung handelt es sich um einen Vertrag zugrunsten Dritter. §179 VVG. Diese Bestimmung verweist auf § 44VVG. Danach kann der Versicherte Rechte aus dem Vertrag selbst geltend machen.

Das gilt vorallem dann, wenn er -wie von Ihnen angegeben - namentlich benannt ist.

Gerade bei Ansprüchen aus einem Versicherungsfall bedarf es keiner Mitwirkung des VN, hier der Firma.

Bei Insolvenz des VN hat der Versicherte im Schadenfall selbst einen Aussonderungsanspruch. LG Köln 26 O 213/13 , OLG Köln im gleichen Verfahren 20 U 100/14 mit weiteren Nachweisen.

Das kommt darauf an ob ein sog. Direktanspruch für dich als versicherte Person im Vertrag vereinbart wurde. Aber basierend auf der Auskunft der Versicherung wird das wohl nicht der Fall sein. Daher ist Ansprechpartner für die Versicherung der Versicherungsnehmer, also die Firma. Diese wird vermutlich sogar die Versicherungsleistung ausgezahlt bekommen und kann diese dann an dich weiterreichen.

(In der Konstellation muss auch ein Teil der Leistung versteuert werden, aber das nur nebenbei)

Versicherungsnehmer ist in dem Fall die Firma. Dann verläuft auch der Schriftverkehr darüber.

Natürlich erhält die Firma KEINE Diagnosen.

Es ist sogar ein Konstrukt denkbar, dass die Firma einen Teil der Leistung bekommt.

Es kommt darauf an welcher Vertrag damals geschlossen wurde. 

Es gibt 2 Arten... (Gruppenunfall)

...a) mit "Direktanspruch = Du kannst selbst mit der Versicherung verhandeln

b) OHNE Direktanspruch  = Der Arbeitgeber muss alles übernehmen .









Du bist nicht Vertragspartner der Versicherung, somit gar nicht.

Widerrufsrecht Autoversicherung EVB Nummer?

Hallo Leute ich habe mir vor etwa 1 Woche ein Auto bei einem Händler erworben. Da ich berufstätig bin und die Zulassungsstelle immer so bescheuerte Öffnungszeiten hatte, bot sich der Händler an die Anmeldung bei der Zulassung zu übernehmen.

Dafür benötigt man ja eine EVB Nummer. Da ich mich in diesem Sektor nicht auskenne fragte ich ihn um eine Empfehlung und er verwies mich auf eine freie Maklerin von einem Finanzservice.

Das Auto wurde dann erfolgreich auf mich angemeldet am 03.08.2015. Am Donnerstag war ich dann bei der Maklerin um weitere Details zu besprechen und wir hatten uns eigentlich darauf geeinigt dass mein Vater es als 2-Wagen anmeldet (er ist der Versicherungsnehmer und ich der Halter) Kosten ungefähr 1100 € dadurch.

Sie hatte mir auch durchgerechnet, dass ich etwa 2000 € zahlen müsste, wenn ich jetzt komplett neu bei einer anderen Versicherung einsteige.

Meine Eltern haben sich dann bei ihrer Versicherung erkundigt und diese wiederrum haben dann gesagt, dass es für mich günstiger wäre wieder bei der HUK mich selber als Versicherungsnehmer einzutragen, da ich da schonmal vor nem Jahr ca 1 Jahr war und dann nicht direkt "als Neukunde" eingestuft werde.

Jetzt frage ich mich, ob ich ohne Probleme noch die andere "Versicherung" widerrufen kann um mich bei der HUK anzumelden. Das würde ich dann heute gleich direkt machen, ich habe nur Bedenken, dass die Widerrufung aus welchen Gründen auch immer nicht angenommen wird / werden kann und ich auf einmal 2 Versicherungen habe.

Bei der Maklerin habe ich noch nichts unterschrieben, diese hat lediglich meine Fahrzeugdaten/Anschrift/Details zu mir.

Vielen Dank im vorraus.

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Rückzahlungsersuchen

Im Internet bietet eine Firma in letzter Zeit ihre Dienste damit an, dass sie im Auftrag von Versicherungsnehmern bei den jeweiligen Versicherungen, Rückzahlungen einfordert, so man die Versicherung nicht in Anspruch genommen hat. Das betrifft, Hausrat, Unfall, Rechtschutz, Haftpflicht, ect. Die Frage ist, sind Versicherungen verpflichtet, so man z. B. längere Zeit, mitunter Jahre die Versicherung nicht in Anspruch nahm, Rückvergütungen zu leisten ? Die oben genannte Firma stellt eine Rückvergütungsmöglichkeit vor. Gibt man die Beitragshöhe für eine bestimmte Versicherungsart an, wird umgehend ersichtlich, wie hoch eine mögliche Rückvergütung sein kann. So wie ich das verstehe, soll man diese Firma damit beauftragen, dass sie das Versicherungsunternehmen anschreibt und um eine Rückvergütung bittet. Entscheidet sich die Verscherungsgesellschaft für eine Rückvergütung, erhält der Anbieter eine Provision daraus. Was ist davon zu halten ? Seriös oder nicht ? Jeder von uns hat mehrere Versicherungsverträge, hat manche Versicherung über Jahre hinweg nicht in Anspruch nehmen müssen, wäre eine Rückvergütung von Beiträgen doch eine schöne Sache, selbst wenn man dafür etwas an Provision aus der Rückvergütung abtritt. Man könnte ja selber diese Anfragen an die Versicherungen richten und würde keine Provision abtreten müssen. Vielleicht ist jemand von den Usern aus der Versicherungsbranche und kann zu diesem Thema etwas sagen.

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