Kann ich die Deutsche Staatsangehörigkeit beantragen?

5 Antworten

Ja das müssen aber deine eltern machen da du noch nicht volljährig bist das wird so um die 59 € kosten da es ja ein neuer pass ist und mit bild dan so um die 70 - 80 € muss aber ein geometrisches foto sein

und was ist mit diesem Test?

@RussenGrieche

Den brauchst du nicht machen, weil du hier zur Schule gegangen bist und sicher auch hier deinen Abschluss gemacht hast oder am machen bist.

Erstmal musst du zur Ausländerbehörde gehen und den Antrag auf die deutsche Staatsbürgerschaft stellen. Den Test brauchst du nicht machen wenn du hier in Deutschland einen deutschen Schulabschluss gemacht hast. Und kosten tut der ganze Spass etwa 200,00 Euro.

Die Kosten sind zu vernachlässigen. Den Test kann sogar ein sechsjähriges Kind mit geschlossenen Augen im nu ankreuzen! ;o)

Erste Schritte

Wer dauerhaft in Deutschland lebt, aber noch nicht deutscher Staatsangehöriger ist, kann sich einbürgern lassen. Dies geschieht nie automatisch, sondern nur auf Antrag.

Wer dauerhaft in Deutschland lebt, aber noch nicht deutscher Staatsangehöriger ist, kann sich einbürgern lassen. Das geschieht nie automatisch, sondern nur auf Antrag.

Ab dem 16. Geburtstag können Ausländer diesen Antrag selbst stellen. Für jüngere Ausländer müssen ihre gesetzlichen Vertreter die Einbürgerung beantragen. Das sind in der Regel die Eltern.

Das Gesetz schreibt nicht vor, wie der Antrag aussehen muss. Die zuständigen Einbürgerungsbehörden halten aber Antragsformulare bereit. Es empfiehlt sich, diese zu benutzen. Sie erleichtern der Behörde eine schnelle Entscheidung. Vor der Abgabe des Antrag empfiehlt es sich, ein Beratungsgespräch in der Behörde zu führen. Das spart Zeit und unnötige Rückfragen.

Welche Einbürgerungsbehörde zuständig ist, weiß die Stadt- oder Kreisverwaltung, das Bezirksamt oder die Ausländerbehörde. Kosten

Grundsätzlich sind pro Person 255 € zu bezahlen.

Für minderjährige Kinder ohne eigenes Einkommen, die mit ihren Eltern zusammen eingebürgert werden, sind 51 € zu bezahlen.

@ichhierundda

Wann habe ich einen Anspruch auf Einbürgerung? Der Anspruch auf Einbürgerung entsteht, wenn die folgenden Voraussetzungen vorliegen: Sie besitzen zum Zeitpunkt der Einbürgerung ein unbefristetes Aufenthaltsrecht oder eine Aufent­ haltserlaubnis. Sie haben seit acht Jahren Ihren gewöhnlichen rechtmäßigen Aufenthalt in Deutschland. Sie können den Lebensunterhalt für sich und Ihre unterhaltsberechtigten Familienangehörigen ohne Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II bestreiten. Sie haben ausreichende Deutschkenntnisse. Sie haben Kenntnisse über die Rechts- und Gesell schaft sordnung sowie die Lebensverhältnisse in Deutschland. Sie sind nicht wegen einer Straftat verurteilt (geringfügige Verurteilungen sind unbeachtlich). Sie bekennen sich zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung des Grund­ gesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Sie müssen Ihre alte Staatsangehörigkeit in der Regel bei der Einbürgerung verlieren oder aufgeben.

@ichhierundda

der test erfolgt hier: Die Ermessenseinbürgerung

Wenn eine der gesetzlichen Voraussetzungen für die Anspruchseinbürgerung fehlt, entsteht kein Rechtsanspruch auf den Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit. Es gibt aber auch die so genannte Ermessenseinsbürgerung. Sie gibt den Einbürgerungsbehörden die Möglichkeit zu einer positiven Entscheidung, wenn ein öffentliches Interesse an der Einbürgerung besteht und einige Mindestanforderungen erfüllt sind.

Wenn diese Bedingungen erfüllt sind, haben die Einbürgerungsbehörden einen Spielraum für ihre Entscheidung, der durch die Verwaltungsvorschriften näher ausgefüllt wird. Folgende Voraussetzungen werden von den Einbürgerungsbehörden in der Regel verlangt:

Die alte Staatsangehörigkeit muss bei der Einbürgerung verloren oder aufgegeben werden.
Nachweis ausreichender deutscher Sprachkenntnisse. Neben den Bedingungen und Ausnahmen wie bei der Anspruchseinbürgerung gilt: Bei älteren Personen, die das sechzigste Lebensjahr vollendet haben, kann bei den deutschen Sprachkenntnissen ein günstigerer Maßstab angelegt werden, wenn sie seit 12 Jahren in Deutschland leben.
Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse in Deutschland wie bei der Anspruchseinbürgerung

Auch die Ermessenseinbürgerung wird in der Regel erst nach acht Jahren vorgenommen. Kürzere Zeiten können bei folgenden Gruppen gewährt werden:

Deutschland ist völkerrechtlich verpflichtet, die Einbürgerung von Flüchtlingen im Sinne der Genfer Flüchtlingskonvention und von Staatenlosen zu erleichtern. Deshalb können hier bereits sechs Jahre Aufenthalt in Deutschland für eine Einbürgerung ausreichen.
Abweichungen von den Anforderungen an die Aufenthaltszeit sind auch aus anderen Gründen möglich, z. B. bei Einbürgerungen, die im besonderen öffentlichen Interesse liegen (Spitzensportler etc.).

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