Kann erster Arbeitgeber zweiten Minijob verbieten? (450 Euro - Job)

5 Antworten

"Papierkram" ist keine akzeptable Aussage, weil "die es nicht wollen" evtl. schon. Schau mal in Deinen Vertrag was da geregelt ist. Möglicherweise hat sich Dein Arbeitgeber das Recht vorbehalten, einer weiteren Nebenbeschäftigung zustimmen zu müssen. Bin mir aber nicht sicher ob dies, wenn es so wäre, auch bei einer geringfügigen Beschäftigung rechtlich hallbar ist. LG

Möglicherweise hat sich Dein Arbeitgeber das Recht vorbehalten, einer weiteren Nebenbeschäftigung zustimmen zu müssen.

Ich würde eine deratige Klausel u.U. für nichtig halten. Arbeitgeber dürfen nicht unbillig die Ausübung von Nebentätigkeiten verbieten.

Der eine Job behindert den anderen nicht.. also kann er nicht verbotenw erden. Dass man, wenn man ihn trotzdem annimmt, sich Probleme mitd em anderen AG schafft, kann man sich leider auch denken. Einfach "nicht wollen" und "zuviel Papierkram" ist jeweils kein echter Grund.

Darf mir also mein Arbeitgeber eine 2. geringfügige Beschäftigung verbieten?

Nach deiner Schilderung:

NEIN!

Ich sehe hier die Interessen des Arbeitgebers nicht tangiert. Auch die Aussage mit dem Papierkram ist Schwachsinn. Wenn in der Gesamtheit die 450,- € Grenze nicht überschritten wird ändert sich doch auch nichts.

Was du in deiner Freizeit tust, geht deinen Arbeitgeber einen feuchten Kehrricht an. Es sei denn, du machst ihm Konkurrenz oder setzt seine Ideen um. Mit Papierkram hat er doch gar nichts zu tun.

Da dein zweiter Job nicht als Konkurenz zum ersten anzusehen ist,das Einkommen aus beiden Jobs zusammengerechnet auch nicht über die € 450,- Grenze pro Monat hinausgeht,somit auch kein zusätzlicher Papierkram verursacht wird,besteht kein Grund für den 1. Arbeitgeber,den zweiten Job abzulehnen.

Der Arbeitgeber kann seinem Mitarbeiter nicht die Aufnahme einer Nebentätigkeit untersagen.

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