Kann ein TÜV Prüfer oder die Autowerkstatt bei TÜV Erteilung trotz erheblicher Mängel zur Verantwortung gezogen werden?

5 Antworten

Erstmal sorry für die späte Rückmeldung und danke für eure schnellen Antworten!!

Leider hatte ich bereits die Befürchtung, dass ich nicht viel ausrichten kann aufgrund Mangel an Beweisen.

Es ist so, dass ich dem KFZ Mechaniker schon mehrmals gesagt habe, dass beim Bremsen immer mal etwas rummelt. Er hat auch dies und jenes repariert und ich habe mich darauf verlassen, dass alles okay ist und dachte, es sei bei diesem Auto "normal" zumal es schon 18 Jahre alt war.

Auch ist der besagte KFZ Mechaniker sehr beliebt und hat großen Zulauf, weswegen ich auch immer meinte, dass er ein "guter" sei.

Da es eigentlich ein super Auto war ohne größere Reparaturen dachte ich auch nicht daran, ihn abzugeben / mir um einen anderen Wagen zu schauen. Ich bin noch dazu eine treue Seele und hing sehr an diesem Auto :-(

Zudem verlasse ich mich (v.a. als ahnungslose Frau bzgl Autos) auf den TÜV. Wenn mein Auto den TÜV ohne Beanstandungen erhält, bin ich der Annahme, dass alles passt. Das kann's doch echt nicht sein!!!

Sehr ärgerlich das Ganze aber vermutlich bleibt mir nichts anderes übrig als diesen KFZ Mechaniker zu meiden :-(

Kann ich auch nicht gegen den besagten TÜV Prüfer vorgehen, der dem Auto den TÜV gegeben hat?

Aber vermutlich scheitert es auch hier wieder an den Beweisen?

Hallo und willkommen in der realen Welt ! Ja... das könntest du, wenn

wir noch einen geordneten Rechtssaat hätten. Ich tue das ganze mal

abkürzen für dich. Leider sind aus den meisten Handwerkern "im Wandel

der Gesellschaft" leider sozialer Abfall geworden wie viele anderen auch.

Mit einer vernünftig arbeiteten Werkstatt die leider in der Minderzahl sind,

hättest du dieses Problem erst gar nicht. Es geht darum das "Vieh", gemeint

ist damit der Bruttonormalverbraucher abzuzocken. Bevor du dich jetzt

rumärgerst, vor Gericht gehst, dann schwarz ärgerst, da auch dort vieles

zu einem Betrugssystem umgewandelt worden ist. Mache es so : Boykottiere

die Werkstätten zu 100%. Kaufe dir alle 2 Jahre einen Gebrauchtwagen, wartest

bis der "TÜV" ausläuft und holst dir dann wieder einen neuen Gebrauchten.

Der Vorteil ist , daß viele Gebrauchtwagenhändler oft selbst viel Ahnung haben

und wissen wie man mit den Garagisten zu reden hat. Ich hatte einen Bekannten

der in einer Wekstatt gearbeitet hat und solange du nicht mit denen auf einer

Ebene reden kannst, wirst du als nicht gleichberechtigt oder minderwertig

gesehen.

Mein Großvater war im Großgerätebetrieb und ein Garagist hatte auch probiert

meine Großmutter abzuziehen. Er ist hin, hat ihn am Kragen gepackt (1960er)

und ihm sehr deutliche zu verstehen gegeben, daß er das Auto kennt, weiß

was daran falsch läuft und er die Zwischenteile rauszugeben hat. Da ist auch

dem Garagisten sein widerliches Cadillac Grinsen vergangen, da er wußte was

ihm blüht. Alle Rechnungen haben auch einmal gestimmt. Interessant, oder ?

Großmutter wurde nie wieder betrogen und mit Respekt behandelt. Heute

kannst du das nicht mehr machen, da die sonst mit den Ordnungshütern

kommen und zur ihrer Unehrlichkeit noch Feigheit paart. Mache dir das Leben

nicht schwer und hol dir alle 2 Jahre einen neuen Gebrauchten. Du kommst billiger

weg auf Dauer, da die Garagen mehr nehmen als der billigste Gebrauchtwagen.

Ich mach das selber und hatte nie wieder irgendwelche Problem mit überteuerten

Werkstätten. Schau dir auch die Bewertungen an. Mit 0 Bewertungen oder mit

unter 4 Sterne solltest du meiden aber auch hier weiß man nie genau. Besser du

gehst nach System und ziehst den Boykott durch und hast keinen Ärger mehr.

viele Grüße und mein Mitgefühl

Emmy

Ich hole mir alle 2 Jahre einen Gebrauchtwagen für bis 1.300 € mit TÜV schon inklusive wo ich weiß, daß die nächsten 2 Jahre nichts mehr kommt. Kilometerzahl egal, auf den Gesamtzustand achten. Wir haben einen guten Gebrauchtwagenhändler noch zum Glück, den ich seit vielen Jahren kenne.

Und wie genau boykottiert man dadurch das System? Jemand anderes der dir's auto abkauft lässt es wieder zu und bezahlt die Werkstätten.

Das was du beschreibst ist Ausgabenminimierung für sich selber.

@IceBreakerFTW

Was die anderen tun ist nicht meine Sache ! Ich wähle dieses System für mich und ermutige andere dazu das gleiche zu tun. Der schlechte Ruf gewisser Werksätten spricht sich auch rum und ich habe mit ca. 20 Leuten schon über dieses Thema gesprochen denen das gleiche geschehen ist. 5 Leute meiden die besagte Werkstatt schon und ein paar andere gehen woanders hin und 2 Leute machen genau das gleiche wie ich. Wenn du denkst du kannst nichts verändern, wird sich auch nichts verändern. Komm aus der Opferrolle raus !

@IceBreakerFTW

Wenn er den wagen nach 2 Jahren wieder einem Händer in zahlung gibt, dann muss der Händler den Wagen weitergeben..und dazu 2 Jahre garantie.

@Uulzos

Ja, aber der Gebrauchtwagenhändler den wir haben rotzt den Garagisten jedes mal runter. Und der Garagist ist auf den Gebrauchtwagenhändler jetzt angewiesen, da kaum noch Kunden zu dem kommen. Die Leute haben gemerkt, daß sie betrogen wurden.

@emily2001

Ja, logo, meine Antwort bezog sich auf Icebreaker, da er meinte man würde das Problem an den nächsten besitzer weitergeben. tut man ja nicht, da der Gebrauchtwagenhändler Garantie geben muss (und sich dementsprechend natürlich mit dem Garagisten einigen wird, dass der wagen auch die garantie verdient)

Ohne Rechnung eher schlecht. Außerdem ist der PKW Halter dazu verpflichtet, den Zustand des Autos selber zu überprüfen.

Na, wenn das so ist, mache ich das auch !

Es ist, wie alles im Leben, eine Sache der Beweise und des Geldes, sich so einen Gerichtsprozess leisten zu können, der dazu noch viel Nerven kosten wird

Das die Bremsen nicht mehr funktionieren hättest du aber auch selber merken müssen. Man hört das doch. Die waren bestimmt schon vorher defekt. Außerdem welche vernünftige Werkstatt stellt keine Rechnung aus.

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