Kann ein potenzieller Arbeitgeber meine Schufadaten abfragen?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

In Theorie darf nur die Schufa gezogen werden, wenn man sein Einverständnis erklärt hat. In der Praxis machen viele Unternehmen mit Schufaanschluß aber was sie wollen und ziehen auch schnell mal die Schufa von Bewerbern, dem neuen Freund der Tochter oder einem Nachbarn. DIe Schufa verdient immer mit und hat kein echtes Interesse das Ziehen von Auskünften besser zu überwachen oder zu regulieren.

Marks von Schufa-Zombie.com

Nein, Arbeitgeber durfen sehr wohl Einsicht in das polizeiliche Führungszeugnis verlangen (müssen aber auch für die Kosten aufkommen). Eine Schufa-Auskunft allerdings dürfen sie nicht verlangen.

was sie nicht "dürfen" -ist eine andere sache-was sie tun auch eine! Wie eine Medalie -sie hat 2 seiten

Und in dieser Zeit -werden so manche zugeständnisse gemacht --die NORMAL Überhaupt nicht üblich sind

WAS NICHT DARF --aber trotzdem tut-ist Reizender

Das ist so der Gläserne BÜRGER

Die "hilfreichste Antwort" betrifft "nur" Unternehmen, die Mitglied bei der Schufa sind - das sind aber relativ wenige Unternehmen, ob Ihr Arbeitgeber dazu gehört, ist eher fraglich, wenn es sich nicht z.B. um eine Bank oder ein großes Versandhaus handelt.

Deshalb bedienen sich einige Unternehmen (wie es neulich über KiK zu lesen war) anderer Auskunfteien als Schufa, um sich über die Vermögensverhältnisse ihrer (potentiellen) Mitarbeiter/innen zu informieren.

Das ist illegal und kann, wenn es zu beweisen ist, erhebliche Schadensersatzsanprüche auslösen, falls nun wegen der "negativen Schufa" keine Einstellung erfolgt (es sei denn, bei der Arbeitsstelle handelt es sich z.B. um eine besonders verantwortungsvolle Kassierertätigkeit o.ä.).

Normal darf er das nur, wenn du die Einwilligung zur Bonitätsprüfung abgegeben hast. Es wird allerdings von Unternehmen die einen Vertrag mit der Schufa haben, gelegentlich auch ohne diese Einwilligung gemacht. Verhindern lässt sich so etwas nicht, ist aber die Ausnahme. Hier kommt es auch darauf an, welcher Art das Unternehmen ist, denn um einen Vertrag mit der Schufa zu bekommen, müssen bestimmte Kriterien vorliegen. Ansonsten ist nur eine Einzelabfrage möglich, die verhältnismäßig teuer für die Firma ist und deshalb eigentlich höchstens bei Führungspositionen vorgenommen wird.

Das kann er nicht, es sei denn, er wäre ein so genannter C-Partner der Schufa, nämlich ein Inkasso-Büro.

Ansonsten nur mit Deiner Erlaubnis.

Was er ohne Deine Erlaubnis einholen kann, wäre eine Creditreformauskunft über Dich, sofern er Mitglied im Creditreformverbund ist.

Allerdings machen das nur die wenigsten Arbeitgeber, es sei denn, Deine persönlichen finanziellen Verhältnisse wären arbeitsrelevant.

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