Kann die Kindesmutter den Kindesvater von der Unterhaltszahlung freistellen?

5 Antworten

Wenn du dich darauf einlässt, bekommst du ein riesiges Problem. Die Mutter kann ohne Zustimmung des Vormundschaftsgerichte gar nicht auf den Unterhalt verzichten. Das Kind kann dann, sobald es 18 ist selbst gegen dich klagen. Ein Notar dürfte das überhaupt nicht beurkunden, weil damit das Recht des Kindes beschnitten wird.

Das grenzt an Erpressung denn, wenn Du keinen Unterhalt mehr zahlst,wird Deine EX Dir den Umgang mit Deinem Kind verbieten.So etwa, Du zahlst nicht,also hast Du auch kein Recht das Kind zu sehen.

Ihr könnt privat vereinbaren was ihr wollt, aber der Anspruch des Kindes auf Unterhalt erlischt nicht, auch nicht durch eine notarielle Urkunde. Lass dich nicht auf diesen "Kuhhandel" ein. Die Mutter könnte den Unterhalt jederzeit einklagen und zwar rückwirkend, sie wird auf jeden Fall gewinnen. Das Umgangsrecht hat auch nichts mit den Unterhaltszahlungen zu tun. Du hast in jedem fall ein Umgangsrecht und die Kindsmutter kann es dir nicht verweigern. Ich rate dir weiter zu zahlen und dein Umgangsrecht einzuklagen, stelle einen Antrag auf Umgangsregelung beim Familiengericht. Wenn sich deine Ex nicht an diese vor Gericht erwirkte Umgangsregelung hält muss sie Bußgelder zahlen und bekommt richtig Ärger.

Ob die Mutter dich freistellen kann, weiß ich natürlich nicht, aber sie kann sich wohl rechtswirksam verpflichten. Aber nur im "Innenverhältnis". Deinem Kind gegenüber wirkt die Freistellungsverpflichtung nicht.

Danke für eure Antworten! Also hab nochmal mit meinem Anwalt ein Gespräch geführt und er hat mir gesagt das es möglich ist. Die Kindesmutter kann mich freistellen und auch nicht rückwirkend einfordern.

Was möchtest Du wissen?