Kann der Vermieter ESmog durch WLAN-Spots verbieten?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Justitia ist bekanntlich blind, unsere Politik korrupt und von den Oligarchen gekauft. Also stehst Du - rechtlich gesehen - allein im Regen und kannst nur mit stichhaltigen Fakten argumentieren und die Gesundheit des Mieters in den Vordergrund stellen. Wenn Deine Gesundheit ihm auch am Ar... vorbei geht, aber an seiner eigenene Gesundheit und der seiner Familie dürfte er ein Interesse haben.

Also Fakten sammeln, ansehnlich aufbereiten und vielleicht die Mieter zu einem gemütlichen Plausch einladen und die Sache mit dem Elektrosmog vortragen. Es gibt übrigens sehr gute Filme bei YouTube, die dieses Thema recht wissenschaftlich anpacken und sehr überzeugend sind.

Allein der Film mit der Mikroskopie, wo jemandem Blut abgenommen wird, derjenige dann ein paar Minuten mit dem Handy telefoniert und anschließend wieder Blut abgenommen bekommt. Man sieht den Unterschied! Die Blutplättchen haben sich nach dem Handygespräch zusammengeklebt und bilden sogenannte "Geldrollen".

Ein anderes Beispiel wäre die "wissenschaftliche Arbeit" von dänischen Schülerinnen, die Kressesamen neben einem W-LAN-Router zum keimen bringen wollten und zu einem verblüffenden Ergebnis kamen. Sogar die Regenbogenpresse nahm das Thema auf, jedoch ohne weitreichende Konsequenz.

http://www.bunte.de/meldungen/wlan-kabelloses-internet-sorgt-fuer-kranke-pflanzen-74900.html

Das zeigt eindeutig die schädliche Wirkung von Handy, W-LAN & Co.

Kannst Du gleich noch ein paar der besten Youtube-Links hier posten? musst halt jedes Mal nen extra Kommentar öffnen

@tachyonbaby

Oops! Da gibt es noch einen besseren Film, nur den kann ich gerade nicht finden. Wenn's bei Dir noch etwas Zeit hat, suche ich mal... Vielleicht habe ich den auch archiviert. Auf jeden Fall habe ich eine ganze DVD über Elektrosmog und Handystrahlung. Wenn Du möchtest, kann ich Dir die rüberwachsen lassen.

Schau mal, hier ist ein ORF-Filmreport über das Thema. Natürlich drücken DIE sich im Fernsehen immer sehr vorsichtig aus, denn schließlich will man ja keine Werbekunden verlieren. Wenn die multinationalen Konzerne Werbung im Fernsehsender schalten, wäre es ja höchst unklug, diese mit entsprechend kritischen Berichten zu verärgern.

Da unsere Wissenschaft ebenfalls immer seltener unabhängig ist und frei forschen kann, werden entsprechend kritische Forschungen durch Entzug der Geldmittel abgewürgt oder die Ergebniss schlicht ignoriert. An der Hexenjagd beteiligen sich sogar die Verlage, die wissenschaftliche Arbeiten verlegen, weil auch hier Geldinteressen dahinterstecken.

http://www.youtube.com/watch?v=oPt0sPH9p0I

Allenthalben werden Leute, die empfindlich auf Elektrosmog reagieren, als Spinner und Simulanten abgewatscht. Die Erklärung, warum einige Menschen darauf empfindlicher reagieren, als andere, ist ganz leicht: So, wie es Menschen gibt, die ein absolutes Musikgehör haben und jeden Ton bestimmen können oder Menschen mit einem eidetischem Gedächtnis, die sich schlicht an alles erinnern können, was sie jemals gesehen haben, so gibt es Menschen, die die Energieschwingung eines anderen wahrnehmen können oder eben auch empfindlich auf Hochfrequenzen reagieren.

Schließlich können Kinder weiter in den Ultraschallbereich hören, als Erwachsene. Dafür haben Kinder ein eingeschränkteres Gesichtsfeld als Erwachsene und sollten daher vor dem Überqueren der Straße auch tatsächlich den Kopf nach links und rechts drehen um die gesamte Straße einsehen zu können.

Das nur am Rande, damit Du Argumente an der Hand hast. Bring Dein Gegenüber erstmal dazu mindestens 3x bejahend zu nicken, bevor Du ihm das gibst, wozu er wirklich "ja" sagen soll.

Übrigens läßt sich die Schädlichkeit der Hochfrequenzen auch ganz leicht mit Hilfe der Kinetik beweisen und Du kannst das sogar eigenhändig vorführen.

Vielleicht gibt es ja bei Dir eine Aktionsgruppe oder jemanden in der Nähe, der ein Frequenzmeßgerät hat und damit ganz exakt vorführen kann, wie der Pegel hochschnellt, wenn man den W-LAN-Router aktiviert und bei einer Kabelverbindung eben kaum Ausschläge auftreten.

@tachyonbaby

Wenn einer Deiner Mieter ein Dect-Telefon hat, nützt auch die Abschaltung der W-LAN-Router nüscht, diese Schnurlos-Telefone sind noch schlimmer als jedes Handy. Wenn man mit den Dect-Dingern telefoniert, bekommt man nach einiger Zeit "heiße Ohren", ebenfalls wird das Gehirn erwärmt, was viel katastrophaler ist.

Hier ist ein ZDF-Film, wo ein Herr mit entsprechenden Meßgeräten ein Haus ausmißt und schließlich ist nicht der Handymast am Unwohlsein der Dame schuld, sondern ihr eigenes Dect-Telefon, welches ununterbrochen gepulste Wellen sendet, obwohl es in der Station steht.

http://www.youtube.com/watch?v=4wMSxze6R0U

Hast Du schon mal etwas von Wilhelm Reich und seinem Orgonit gehört? Goggle mal danach. Viele sagen: Scharlatanerie! Eine ganze Reihe von Leuten schwört drauf. Selber ausprobieren!

Ich weiß nur, daß es meßbare Ergebnisse in Supermärkten gab, bei denen man den Stromfluß "harmonisierte" indem der Spin der Elektronen gleich ausgerichtet wurde (mit irgendwelchen Umwicklungen - keine Ahnung,wie das technisch funktioniert). Es wurde Strom gespart, der Umsatz gesteigert, weil sich die Leute im Laden wohler fühlten, sich länger aufhielten und mehr einkauften. In den Kassen fehlte weniger Geld, weil sich anscheinend auch die Kassiererinnen besser konzentrieren konnten. In Ställen angewendet, gaben die Kühe mehr Milch. Diese Vorher-/Nachher-Zahlen waren definitiv belegbar, insofern scheint da tatsächlich was dran zu sein.

Versuch macht klug!

Wer etwas verbietet sollte dann aber auch in der Lage sein gleichwertige Alternativen für seine Mieter zur Verfügung zu stellen. Einfach mal sagen "ich kann dadurch nicht richtig schlafen" wird mit Sicherheit nicht ausreichen.

Da sieht es so aus: wer einen Anspruch stellt, muss den Nachweis führen, dass er berechtigt ist. Du müsstest also belegen, dass der "Elektrosmog" zu deinen Schlafstörungen führt, allenfalls dann könntest du (wenn überhaupt) ein WLAN-Verbot durchsetzen. Das wird dir nicht gelingen.

Da dürfte es weitaus einfacher und sinnvoller sein, deinen Schlafraum oder meinetwegen die ganze Wohnung elektromagnetisch abzuschirmen.

Es gibt keine Rechtslage für eine Art Sofortmaßnahme.

Du kannst das in neue Mietverträge natürlich reinschreiben - kein WLAN oder Betrieb nur zu gewissen Stunden - aber in die bisherigen so einfach eben nicht, denn da muss dann ja auch der Mieter zustimmen.

Oder man könnte es theoretisch vielleicht noch in die Hausordnung mit aufnehmen, aber auch da gilt: eine Hausordnung muss, wenn man sie selbst erlässt, mit dem bisherigen Mietvertrag im Einklang stehen.

Wenn die Hausordnung einfach so erlassen wird, muss der Mieter einer neuen zustimmen.

Übrigens bezweifle ich, dass im Falle eines möglichen Rechtsstreits ein Gericht anerkennt, dass WLAN Elektrosmog verursacht und daher zu Schlafstörungen führt. Daher wird es da in der Sache, wenn, kaum Urteile geben, die solch ein Abschalten anordnen.

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