Kann der Verkauf einer vererbten Immobilie durch eintrag in Grundbuch verhindert werden?

3 Antworten

Ganz lieb gedacht!, aber: Ich würde eher fragen, ob das sinnvoll ist. Denn ob ein Kind sich heutzutage so lange an eine Wohnung binden kann, ist fragwürdig.

Hallo Almecita,

das ist zwar grundsätzlich möglich (bis zu dreißig Jahre nach Ihrem Tod), indem Sie einen Testamentsvollstrecker einsetzen und das Verkaufsverbot als Bedingung im Testament formulieren.

Sie sollten das aber nicht tun. Wenn Sie einmal tot sind, dann geht es Sie nämlich nichts mehr an, was Ihr Kind tun möchte oder für richtig hält. Sie sollten Ihrem Kind also keinen Klotz ans Bein hängen, der es mehr stört, als dass es ihm hilft.

Was is den dreißig Jahren alles passieren kann, können Sie gar nicht vorhersehen. Ihr Kind wird Sie womöglich verfluchen, wenn Sie ihm diese Fesseln anlegen, die es daran hindern, die dann sinnvollerweise anstehenden Entscheidungen auch umzusetzen.

Wenn Sie einmal tot sind, dann sind es die Lebenden, die dann ihr Leben selbst gestalten müssen, und nicht mehr Sie mit langer Hand aus dem Grabe heraus.

Haben Sie Vertrauen zu Ihrem Kind! Es wird die richtigen Entscheidungen selbst treffen müssen und können.

Viele Grüße

Klaus Dreyer

Von der Sache her geht es vielleicht mit einem Nacherbenvermerk oder mit einer Eintrag in Abt2 des Grundbuchs mit einem Veräusserungsverbot.

Da ich mir nicht sicher bin, welcher Weg für Dich richtige wäre, antworte mir doch bitte, ob Du die Idee weiterverfolgen willst, dann frage ich einen Notar. Ist nur ein Anruf und dauert 5 Minuten.

herzlichen dank für ihre schnelle antwort. ich würde ihnen sehr verbunden sein, wenn sie das thema weiter verfolgen würden. lieben gruss alma

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