Kann der AG das Abfeiern von Überstunden nach erfolgter Kündigung des AN ablehnen? BV vorhanden

2 Antworten

setz Dich mal mit dem Betriebsrat in Verbindung. Wenn es natürlich so in der BV steht, hast Du eigentlich schlechte Chancen, aber es kann sein, dass es bei Kündigung anders aussieht. Hattest Du einen zwingenden Grund zur Kündigung (Härtefall, so dass es für Dich unzumutbar ist, dort weiter zu arbeiten)? Wenn Du allerdings totzdem arbeiten müsstest, könntest Du Dich natürlich auch krank schreiben lassen, dann müssen sie Dir die Überstunden auszahlen...

der BR steht auf AG seite....
allerdings sagt doch die BV im gegenseitigem Einvernehmen das hiesse doch der AN hat der Auszahlung zuzustimmen, oder?

@Zerocool007

@ Zerocool007:

der AN hat der Auszahlung zuzustimmen

Nach der Lesart der Betriebsvereinbarung hast Du demnach das Recht auf "Abfeiern" der Überstunden!

@Familiengerd

Aber nur bei Einvernehmen, an dem es hier scheinbar mangelt.

@DerHans

Eben: Über das Auszahlen muss Einvernehmen hergestellt werden. Gibt es dieses Einvernehmen nicht, ist abzufeiern!!

@ ballonfee:

Im Gegenteil!

Das hast Du wohl "verdreht 2 verstanden, denn die Betriebsvereinbarung unterstützt doch genau den vom Arbeitgeber verweigerten Wunsch des Arbeitnehmers, die Überstunden abfeiern zu können!

Wenn betriebliche Gründe eine vorzeitige Freistellung verhindern, haben diese betrieblichen Gründe Vorrang.

Das wird aber eingeschränkt durch die weitere Bestimmung, dass ein "gegenseitiges Einvernehmen" herzustellen sei!

Demnach haben betriebliche Gründe nicht so ohne Weiteres den Vorrang!

@Familiengerd

Mit gegenseitigem Einverständnis, heißt ja BEIDE Parteien müssen damit einverstanden sein

Eben: Über das Auszahlen muss Einvernehmen hergestellt werden. Gibt es dieses Einvernehmen nicht, ist abzufeiern!! Das ist die Konsequenz aus der Formulierung in der Betriebsvereinbarung!

sehe das wie Gerd
die frage ist doch was AN tun kann wenn BR und AG einer Meinung sind?

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