Kann chef mich kündigen wegen Zeugnis?

5 Antworten

U.u. Könnte er dich wegen der vielen Fehltage entlassen. Ist aber schwierig. Evt wartet er, bis du durch die Zwischenprüfung fällst. Aber auch dann ist es eher schwierig.  Er wird eher etwas finden, wo er dich abmahnen kann! Und beim 3.x bist du dann Geschichte.  Krankheit hin, Krankheit her: Andere müssen für dich mitarbeiten, wenn du dauernd ausfallen würdest. Sowas ist geschäftsschädigend. Evt. hast du den falschen Beruf gewählt. Wenn du fair bist, dann kündigst du freiwillig!!!!

Aber nur dann, wenn er was anderes gefunden hat.

Wenn es wirklich um eine Ausbildung geht, ist das einfach nur falsch!

1. bei einer Zwischenprüfung kann man nicht durchfallen. Man muss nur daran teilgenommen haben!

2. egal wie viele Abmahnungen es gab, das ist KEIN Kündigungsgrund während einer Ausbildung.

@JollySwgm

Sagt wer??? Unser Betriebsrat hat auch so seine eigene Meinung, die aber auch eher nicht dem BetrVG entspricht...

@JollySwgm

Abmahnung von Auszubildenden

Bei der Abmahnung von Auszubildenden müssen Unternehmen eine Vielzahl von Punkten beachten. Was genau dazu zählt, hat die IHK Hannover anhand typischer Beispiele hier für Sie zusammen gestellt:

1. Wann ist eine Abmahnung erforderlich? 
Vor Ausspruch einer Kündigung wegen vertragswidrigen Verhaltens (sog. Verhaltensbedingte Kündigung)

z. B. wegen unentschuldigten Fehlens in der Berufsschuleoder mangelnder Bereitschaft zur Eingliederung in die betriebliche Ordnung

muss der Auszubildende abgemahnt werden. Der Ausbildungsbetrieb muss dem Auszubildenden also in diesen Fällen zuerst die "gelbe Karte" zeigen und ihm damit Gelegenheit geben, sein Verhalten zu ändern.
Nur bei schweren Vertrauensverstößen (z.B. bei Unterschlagung eines größeren Geldbetrages) kann eine Kündigung direkt ohne vorherige Abmahnung ausgesprochen werden.

2. Wie oft muss abgemahnt werden? Die IHK Hannover empfiehlt: Vor Ausspruch einer Kündigung wegen vertragswidrigen Verhaltens sollte der Auszubildende grundsätzlich zwei einschlägige Abmahnungen erhalten haben, das heißt beide Abmahnungen und die Kündigung müssen sich auf dieselbe Art von vertragswidrigem Verhalten beziehen. Ansonsten ist die Kündigung unwirksam.

Beispiel für einschlägige Abmahnungen:
2 unentschuldigte Fehltage in der Berufsschule = 1. Abmahnung
weitere unentschuldigte Fehltage in der Berufsschule = 2. Abmahnung 
unentschuldigte Fehltage im Betrieb = Kündigung einschlägig, weil gleichartiges vertragswidriges Verhalten (unentschuldigtes Fehlen) vorliegt. Kündigung ist wirksam.

Beispiel für nicht einschlägige Abmahnungen:
Nichtvorlage des Berichtsheftes = 1. Abmahnung
Wiederholt verspätete Vorlage der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung = 2. Abmahnung
Unentschuldigter Fehltag im Betrieb = Kündigung nicht einschlägig, da das jeweilige vertragswidrige Verhalten verschiedenartig ist. Kündigung ist unwirksam.

3. Wie lange wirkt eine Abmahnung?
Die Rechtswirkungen einer Abmahnung sind zeitlich begrenzt. Hat der Auszubildende längere Zeit unbeanstandet seine Pflichten erfüllt, kann die Abmahnung daher gegenstandslos werden. Die Wirkungsdauer der Abmahnung ist abhängig von der Schwere des abgemahnten Vorfalles. Richtlinien, wann die Wirkungen der Abmahnung genau enden, gibt es nicht. Abmahnungen, die länger als ein Jahr zurückliegen, dürften aber in der Regel gegenstandslos geworden sein.

4. In welcher Form muss eine Abmahnung erteilt werden? Die Abmahnung ist formfrei, das heißt sie kann grundsätzlich auch mündlich erfolgen. Sie sollte jedoch aus Beweisgründen ausschließlich schriftlich erteilt werden.

5. Welche Bestandteile muss eine Abmahnung unbedingt enthalten? 
Eine Abmahnung muss folgende drei Teile unbedingt enthalten:

a. Eine genaue Beschreibung des vertragswidrigen Verhaltens, das abgemahnt werden soll.

Erforderlich sind hierbei Angaben über Zeit (Datum, Uhrzeit), Ort und Art des Vertragsverstoßes. Die Beschreibung muss so detailliert sein, dass kein Zweifel aufkommen kann, welcher Vorgang beanstandet werden soll. 
Beispiel: „Sie haben am 15.03. und 27.03.2005 unentschuldigt in der Berufsschule gefehlt." 
oder "Sie sind am 15.03 und 27.03.2005 erst um 10.30 Uhr bzw. 10.45 Uhr und damit verspätet in der Ausbildungsstätte erschienen."

Typische Fehler: Schlagwortartige Hinweise wie "Störung des Betriebsfriedens", "untragbares Verhalten" oder "häufiges Zuspätkommen" genügen nicht. Hierzu sind vielmehr die tatsächlichen Vorfälle genau zu schildern, die diese Vorwürfe rechtfertigen.

b. Die Aufforderung an den Auszubildenden, künftig den Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag nachzukommen. 
Beispiel: „Wir fordern Sie hiermit nachdrücklich auf, künftig Ihren Pflichten aus dem Ausbildungsverhältnis beanstandungsfrei nachzukommen, insbesondere pünktlich zur betrieblichen Ausbildung und zum Berufsschulunterricht zu erscheinen.“

c. Die Androhung weiterer arbeitsrechtlicher 

@JollySwgm

Amusterfrau, bitte nicht glauben, was Jollyswgn schreibt! Ist völliger Unfug

Hast du die Diagnose "Psychisch krank" gestellt oder wurde dieses von einem Arzt gemacht?

So ohne weiteres kann er dir nicht kündigen, aber du bekommst Probleme deine Ausbildung zu schaffen. 

Wer sagt denn,daß du psychisch krank warst,wenn du nicht beim Arzt warst?Klar kann er dir kündigen,wenn du deine Arbeit nicht tust.

Sooooo einfach ist das nicht. Wir leben hier ja nicht in den Staaten oder der Türkei...

Ich würde dich sofort kündigen 

Kündige lieber.

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