Kann ich trotz Krankschreibung meinen Minijob weiter ausführen?

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Wenn du krankgeschrieben bist "Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung" dann biste arbeitsunfähig den ganzen tag und die ganze nacht und nicht nur ein bißchen für einen AG und für andre nicht. Mfg

Ich sehe die Problematik nicht im Nebenjob an sich, sondern in der Art Deines Nebenjobs.

Normalerweise darf ein arbeitsunfähig geschriebener AN alles tun, was die Genesung nicht verlangsamt oder gar verhindert. In Deinem Fall würde ich Dir nicht zur Ausübung des Nebenjobs raten. Etwas anderes wäre es, wenn Du z.B. einen Nebenjob als Buchhalterin hättest. Da wäre das Ausüben des Nebenjobs kein Problem.

Ergonomische, höhenverstellbare Liege hin oder her, ich hätte als AG kein Verständnis, wenn meine MA in der Praxis arbeitsunfähig sind aber im Altenwohnheim die Patienten massieren..

Wenn dein Arbeitgeber merkt, das du arbeitest während der Krankenzeit, ist das ein fristloser Entlassungsgrund.

Das würde ich mit dem Chef besprechen wo du den Minijob hast, denn soweit ich weiß bist du wenn du krankgeschrieben bist nicht versichtert falls dir auf der Arbeit was passiert.... würde fragen wie er das sieht, ob er meint dass das okay ist oder nicht.

Rechtlich absolut falsch und auf keinen Fall empfehlenswert.

Klare Antwort: Nein.

Hinsichtlich der Rückenproblematik solltest du dich schlau machen, ob du mit Übungen und Training den Problemen entgegenwirken kannst, oder irgendwelche Hilfsmittel (Massageklebeband oder sowas) helfen.

Ich habe immer Ausgleichsport betrieben... Muskeln, Körperapparat etc, damit beschäftige ich mich den ganzen Tag, ist ja mein Beruf... Natüüüüüüüüüürlich wirke ich schon entgegen...

Ruhepause zwischen Hauptjob und Minijob

Ich arbeite täglich von 8:30Uhr bis 17:00Uhr in einer Kita. Nun möchte ich einmal in der Woche Mittwoch auf Donnerstag von 20:00Uhr bis 6:00 in einem Wohnheim für Jugendliche einen Nachtbereitschaftsdienst machen. Es ist im Rahmen eines Minijobs.

Mein Hauptarbeitgeber sowie der vom Minijob haben gesagt ich könnte dort arbeiten. Ich habe beide von meinem beruflichen Stand in Kenntnis gesetzt. Allerdings hat mich jetzt ein Kollege angesprochen und gesagt das es ein Gesetz gibt das Vorschreibt man müsse 11 Stunden Ruhepause zwischen beide Tätigkeiten haben. Ich habe dies meinem Hauptarbeitgeber rückgemeldet und dieser wollte sich dann nochmal informieren.

Bei den Nachtbereitschaftsdienst muss ich jedoch nicht wach sein die ganze Zeit, sondern darf dort schlafen und nur im Notfall helfen. Und da selten was passiert in der Nacht laut Betreuer im Wohnheim, würde ich mir das zutrauen am nächsten Tag 2,5 Stunden später wieder zu arbeiten.

Gibt es zu Bereitschaftsdienste in der man eigentlich nicht die ganze Zeit tätig ist eine Ausnahmeregelung zu den 11 Stunden Ruhepause?

Sollte mir auf dem Weg zum Minijob ein Unfall passieren und ich dadurch bei meinem Hauptjob ausfallen würde, wäre ich nicht versichert bei der Berufsgenossenschaft und meine Lohnfortzahlung würde eingefroren werden. Mein Kollege meinte weiter ich könnte im schlimmsten Fall auch mit einer fristlosen Kündigung rechnen.

Was ist jetzt dran, darf ich nun wirklich keinen Minijob wie angegeben ausführen?

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