Kaminofen mit Zuluftanschluss aufstellen, Schornsteinfeger fordert Abluftsteuerung

2 Antworten

Ein Kaminofen mit externen Verbrennungsluftanschluss ist noch lange keine raumluftunabhängige Feuerstätte. Kaminöfen,die eine "raumluftunabhängige" Prüfung haben müssen erhöhte Dichtheitsanforderungen etc. erfüllen. Die Kaminofenhersteller weisen diese Öfen extra aus und sie solltem auch jedem Schornsteinfeger bekannt sein. Sie können sich den 4 Pa - Test sparen, da auch kleinere Dunsthauben einen größeren Unterdruck erzeugen, ausserdem ist der Test schon so teuer wie eine Funk Abluftsteuerung. Eine DVGW Prüfung ist nur bei Neubauten vorgeschrieben, bei Altbauten (noch) nicht. Die DVGW geprüften Geräte müssen die höchsten Sicherheitsstandards erfüllen (siehe Webseite "Protector". Wo Ventilatoren Luft aus einer Wohnung absaugen, dürfen keine raumluftabhängigen Feuerstätten betrieben werden, es sei denn man stellt sicher, dass kein gefährlicher Unterdruck in der Wohnung entstehen kann (siehe Landes Feuerungsverordnungen). Das Ding ist also absolut vorgeschrieben, alternativ kann man die Haube auch auf Umluft umrüsten. Anmerkung: Zuluft/Abluft Mauerkästen für Dunstabzugsanlagen funktionieren nur für Abluftleistungen bis 300 m³/h. Denken Sie auch an Abluft Wäschetrockner oder andere Ventilatoren. Das Ding dient Ihrer Sicherheit, denn 3 Atemzüge mit Kohlenmonoxid lassen Sie ohnmächtig werden, 10 Atemzüge befreien Sie dann für immer von sämtlichen Schmerzen.

Kompliment, der Mensch hat Ahnung und kann sie auch so an den Nichtfachmann bringen das er das versteht. Finde ich jedenfalls.

Hallo, da hat er Recht. Alternativ eine Zwangslüftung nach draußen oder in den gut gelüfteten Keller, motorisch gesteuert, ist aber noch teurer. Die Abluftsteuerung braucht aber keine DVGW Zulassung, geht also auch günstiger, mal googeln. Sie könnten einen sogenannten 4 Pa Test machen lassen, der würde gg. nachweisen das im Aufstellraum kein größerer Unterdruck als 4 Pa entsteht und damit der Ofen noch genügend zieht. Schornsteinfeger oder seine Innung fragen. Abzugshaube auf Umluft umstellen. Nachweis der Ofenhersteller über besondere Dichtheit des Ofens und Zuluft von Außen.

Edelstahlkamin führt durch Decke, welcher Ofen darf angeschlossen werden?

Hallo,

ich bin vor 5 Monaten in ein Haus gezogen, in dem es die Möglichkeit zum zuheizen mit einem Holzofen geben sollte. Es war bereits ein Edelstahlkamin zu sehen, der ab der Wohnzimmerdecke direkt nach oben bis kurz vors Ziegeldach führt. Der Vermieter meinte, es müsse erst der Ofen, den ich hatte, mit passenden Rohren zur Decke aufgestellt sein, damit er den Kamin, der noch nicht durchs Dach gestoßen war, fertigstellen könne, sonst würde es ja evtl. auf den Boden regnen! Mitte Dezember wurde der Kamin nun endlich durchs Dach gestoßen und er meinte ich könne nun schüren. Da ein Schornsteinfegertermin anstand, wollte ich irgendwie noch warten.

Als der Geselle diese Kaminbauweise sah, war er sehr verwundert, sowas hätte er noch nie gesehen. Der Meister am nächsten Tag ebenso. Wo solle denn da gekehrt werden, bzw. der Ruß entfernt werden? Meinen Holzofen, ein Werkstattofen, an dem das Rohr hinten raus geht, fand er o.k. Kamin aber so nicht zulässig.

Als der Vermieter nach 4 Wochen endlich mit Kaminkehrer kam, wurde mir erklärt, der Kamin wäre nun doch so zulässig, wenn die Abstände zu Holzdecke und Dachgebälk vergrößert würden, nun wäre aber mein Ofen nicht mehr zulässig, ich müsse dann einen benutzen, in den das Ofenrohr direkt von oben gesteckt wird (den hatte ich im alten Haus gelassen). Es müsste ins Rohr zwischen Decke und Ofen ein Stück mit Türchen, d.h. ich müsse auf meine Kosten die Rohre nochmals verändern, und da würde dann der Ruß rausgeholt, IM WOHNZIMMER. Ich war etwas verwirrt.

Zuletzt wurde ausgemacht, zu dem bestehenden, gemauerten Kamin in der Küche, durch den auch das Rohr der Ölheizung läuft, durch die Wohnzimmerwand, an der Küchenwand entlang, Ofenrohre zu verlegen, dann könne ich meinen Ofen auch benutzen. Es wurde auch was von Norm E 3...... getuschelt, und dass das sehr teuer wäre (die Beiden kennen sich gut).

Nachdem noch immer nix passiert ist, habe ich heute nochmal beim Schornsteinfeger nachgefragt, warum ein Ofen mit Rohrein- bzw. -Ausgang direkt von oben zulässig wäre, es würde doch beim Kehren der Russ direkt in den Ofen fallen. Er erzählte mir etwas von einem Kugelgelenk(?), das dann im Rohr sein müsse.

Irgenwie kann ich das Alles mit weiblicher Logik nicht nachvollziehen und mir wurden auch etwas zu viele Versionen erzählt. Kann mich vielleicht jemand aufklären? Oder gibt es eine Anlaufstelle bezüglich Infos über Kaminführung? Dem Schornsteinfegermeister trau ich irgendwie auch nicht mehr. Wo kein Kläger, da kein Richter.

Ich hoffe, ich habe es nachvollziehbar geschrieben.

Schonmal vielen Dank

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Heizsystem im Altbau erneuern?

Hallo :)

In meinem Haus werkelt noch eine GK21 Shwerkraftheizung.

Diese darf ja eigentlich ab diesem Jahr nicht mehr ohne weiteres betrieben werden. Das Ding hat Vor- und Nachteile.

Vorteil, läuft im Winter ohne Strom. Nachteil...laut Schornsteinfeger nicht mehr zulässig. Nur noch mit Katalysator oder Neue Heizung.

Ca 120 qm und durchschnittliche Deckenhöhe von 2.20 Meter ...also gesamt ca. 264 Kubikmeter. Ich habe gelesen das es kleine 3,9 KW Öfen gibt die nicht Messpflichtig sind. Kosten ca ab 750 Euro aufwärts.

Ein Kat für den GK21 kostet rund 1000,- Euro und müsste ca alle 3 Jahre erneuert werden ... also ist das für mich Quatsch.

Ein 14 KW Ofen liegt ab ca 1200,- Euro aufwärts. Brauch aber wieder Strom wegen irgendeinem Gebläse.

Für mich klingt der kleine 3,9 KW Ofen interessant. Es wird beschrieben das er für ca. 80 qm als Alleinheizung ausreicht. Da der Flur bei mir nicht beheizt wird und die Decken sehr niedrig sind, sollte er doch reichen ? Er brauch auch keinen Strom .... und kann alles brennen.

Gibt es auch 14KW Brenner die ohne Strom funktionieren und die ich einfach an Stelle des GK21 einsetzen kann ?

Hat jemand von euch Erfahrungen ?

Würde mir gerne die Erfahrungen anderer Leute anhören bevor ich etwas mache was ich bereuen könnte :)

Der Ofenbauer bzw. Heizungsmensch will mir gleich ne 4000,- Euro Heizung einbauen ... Das kann ich mir nicht leisten. Daher suche ich eine gute und günstige Alternative die ich selber aufbauen kann.

LG Bernd

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Kaminofen im ersten Stock mit Anschluss hinten

Hallo liebe Ratgeber-Gemeinde.

Nachdem mein Zimmer in unserem Haus endlich fertig geworden ist wollte ich um Heizkosten zu sparen einen Kaminofen aufstellen. Das Modell war schnell gefunden und soll auch nicht geändert werden.

Mein Schornsteinfeger hat bedenken bezüglich des Zuges ausgesprochen und nun bin ich verunsichert, was ich wie machen soll und was im schlimmsten Fall passieren kann.

Folgende Daten gebe ich noch mit auf den Weg: Kaminofen Vigso (115cm hoch, 37cm breit und 36cm tief), Wirkungsgrad 78,2, Abgasmassenstrom 5,6 und Abgastemperatur 320. Schornstein hat 2 (evtl auch 3) Züge. An einem ist der Große 9KW im Wohnzimmer EG und an einem anderen der nur bei Heizungsausfall genutzte Ofen in der Küche EG. Mein Zimmer befindet sich unter dem Flachdach und hat den Schornstein an einer Wand mit dran. Das Zimmer ist an der Stelle 2,30m hoch. Oberhalb des Zimmers geht der Schornstein noch mal 50cm weiter. Und dann ja noch das, was auf dem Dach ist (ca. 1,20-1,50m). Dabei muss man ja noch die Höhe des Anschlusses Berücksichtigen. Der liegt bei 68,8cm. Der Anschluss ist hinten.

Würdet ihr da nur ein kurzes, gerades Rohr (etwa 30cm lang) vom Kamin in den Schornstein nehmen, oder mit diversen Knicken etc, das Rohr weiter oben in den Schornstein machen? Was kann passieren, wenn der Zug nicht richtig funktioniert? Der Kamin würde wenn dann nur mit dem aus der Küche auf einen Zug kommen.

Mein Schornsteinfeger war dabei leider nicht sehr hilfreich. Er meinte nur zu mir: "Probieren Sie es aus. Wenns geht dann ist alles gut." Aber nur auf verdacht alles zu kaufen und dann auszuprobieren, dass es nicht geht, wäre ja echt verschwendung. Daher wollte ich mal eure Meinungen zu dem Fall hören.

Danke! Viele Grüße rika

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